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Stadt Köln erlässt Verweilverbot: Alfred-Schütte-Allee und Brüsseler Platz werden dicht gemacht

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Von: Johanna Werning

Ein Verbotsschild mit der Aufschrift „Verweilverbotszone - Bitte gehen Sie weiter“ hängt an einem Gitter an der Rheinpromenade in Düsseldorf.
Die Stadt Köln verhängt weitere Verweilverbote (Symbolbild). © Roland Weihrauch/dpa

Kurz vor dem langen Oster-Wochenende erlässt die Stadt in Köln mehrere Verweilverbote. Die Verbote gelten in den Bereichen um den Brüsseler Platz sowie der Dammkrone der Alfred-Schütte-Allee.

Köln – Nachdem seit dem 31. März der Rheinboulevard teilweise gesperrt ist, erlässt der Krisenstab der Stadt Köln weitere Verweilverbote für den Bereich der Dammkrone der Alfred-Schütte-Allee und den Brüsseler Platz. Das verkündet die Stadt in einer Pressemitteilung vom 1. April. Auslöser für den drastischen Schritt sind „sehr große Ansammlungen von Personen und zahlreiche Verstöße gegen die Regelungen der Coronaschutzverordnung“, die das Ordnungsamt in den vergangenen Tage feststellte.

Verweilverbot:

Eine Person darf sich zwar im öffentlichen Raum aufhalten. Sie darf jedoch nicht länger an dem Ort bleiben – weder stehend noch sitzend noch liegend.

Weitere Corona-Einschränkungen in Köln: Verweilverbot für die Alfred-Schütte-Allee

Vor allem in der Nähe der Poller Wiesen kam es zu Ausschreitungen. Bis zu 1000 Personen sorgten für eine „Party-Meile“ an der Alfred-Schütte-Allee. Ab sofort gelte daher im Bereich der Dammkrone der Alfred-Schütte-Allee ein Verweilverbot, wie die Stadt mitteilt. „Das Verweilen in der Zeit von montags bis freitags von 18 Uhr bis 1 Uhr und von samstags bis sonntags sowie an Tagen vor gesetzlichen Feiertagen von 15 Uhr bis 1 Uhr bis einschließlich zum 19. April 2021“ ist dort verboten.

Corona-Einschränkungen in Köln: Dann gilt das Verweilverbot für die Alfred-Schütte-Allee

Corona-Einschränkungen in Köln: Hier gilt das Verweilverbot für die Alfred-Schütte-Allee

Der Bereich bezieht sich dabei auf die Dammkrone der Alfred-Schütte-Allee. Konkret: Alfred-Schütte-Allee Nummer 2 „bis zum Süden Einmündung Maifischgasse, im Osten bis zum Beginn der privaten Grundstücke und im Westen, einschließlich des Geh-und Radweges.“ Das Verweilverbot für die Alfred-Schütte-Allee gilt dabei „für alle befestigten und als Fahrbahn, Geh- und Radweg inklusive dazwischenliegendem Straßenbegleitgrün genutzten Flächen und inklusive der Hochwasserschutzmauer.“ Doch es gibt eine Ausnahme: Die Poller Wiesen sind nicht von dem Verweilverbot betroffen. Hier können sich Personen auch weiterhin am Kölner Rhein sonnen.

Corona-Einschränkungen in Köln: Verweilverbot für das Belgische Viertel

Linksrheinisch will die Stadt Köln ebenfalls härter durchgreifen. Hier erlässt sie ein Verweilverbot im Belgischen Viertel. Dort bezieht sich die Einschränkung auf den Brüsseler Platz, die Maastrichter Straße, die Brüsseler Straße, die Moltkestraße, die Antwerpener Straße sowie die Neue Maastrichter Straße.

Corona-Einschränkungen in Köln: Hier gilt das Verweilverbot für das Belgische Viertel

Die Einschränkung „gilt von montags bis freitags von 18 Uhr bis 1 Uhr.“ Am Wochenende und vor gesetzlichen Feiertagen „gilt das Verweilverbot von 15 Uhr bis 1 Uhr.“ Bis zum 19. April sollen so die Coronaregelungen in Köln besser eingehalten werden.

Corona-Einschränkungen in Köln: Dann gilt das Verweilverbot im Belgischen Viertel

Doch auch im Belgischen Viertel gibt es Ausnahmen, wie die Stadt weiter mitteilt. „Ausgenommen von diesem Verweilverbot sind die genehmigten Außengastronomieflächen und der Bereich des Kinderspielplatzes.“ Mit dem drastischen Schritt ist Köln nicht die erste Stadt, die zu diesem Mittel greift. In Düsseldorf gab es das erste Verweilverbot in NRW, das mittlerweile ausgelaufen ist. Polizei und Ordnungsdienst werden am Wochenende verstärkt Präsenz zeigen. (jw)

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