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Köln: Autofahrer baut auf Flucht vor Polizei Unfall – zwei Insassen wollen abhauen

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Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht auf der Strasse.
Auf der A3 bei Bonn stürzte ein Motorradfahrer, als er zwei Streifenwagen Platz machen wollte (Symbolbild) © Carsten Rehder/dpa

Auf der Flucht vor der Polizei fuhr ein 30-Jähriger in Köln über mehrere rote Ampeln. Die Polizei bemerkte das Fahrzeug aus einem simplen Grund.

Köln – Die Flucht ist nach hinten losgegangen. In der Nacht zu Donnerstag (5. August) flüchtete ein Autofahrer in Köln-Kalk vor der Polizei. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs wurde auch klar, warum.

Wie die Polizei berichtet, flüchtete der 30 Jahre alte Fahrer mit seinem Ford in Köln vor der Polizei. Dabei bretterte er mehrfach über rote Ampeln und ungebremst über Kreuzungen. Die Fahrt endete schließlich, als der Wagen auf der Gernsheimer Straße gegen zwei geparkte fuhr.

Köln: Polizei findet potenzielles Einbruchswerkzeug

Zwei der drei Insassen wollten sich nach dem Unfall zu Fuß aus dem Staub machen. Die Beamten konnten die Flüchtigen aber stellen. Der Fahrer wollte einer Polizeikontrolle womöglich entgehen, weil die Beamten in seinem Wagen fündig werden sollten. Bei der Durchsuchung des Ford fand die Polizei potenzielles Einbruchswerkzeug und Betäubungsmittel.

Dazu kam, dass die Kennzeichen des Autos zur Fahndung ausgeschrieben waren und der Fahrer keinen Führerschein hatte. Da der 30-Jährige mutmaßlich unter Drogen stand, wurde eine Blutprobe angeordnet. Der Ford war den Polizeibeamten gegen 2:30 Uhr in der Nacht aufgefallen – weil ein Rücklicht kaputt war.

Die Flucht eines mutmaßlich alkoholisierten und unter Drogeneinfluss stehenden Mazda-Fahrers (46) vor der Polizei endete am Ende Juni an einem Begrenzungspfosten in Köln-Dünnwald. (sk/ots) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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