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Kölner Brennpunkt: Polizei installiert 26 weitere Videokameras in Kalk

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Ein Hinweisschild „Videoüberwachung - Bildaufzeichnung“ hängt am Ebertplatz.
Die Polizei Köln erweitert ihre Videoüberwachung in den Brennpunkten. (Archivbild) © Oliver Berg/dpa

Die Polizei Köln will weitere Videokameras zur Überwachung im Stadtteil Kalk installieren. Dort gelten einige Bereiche als Kriminalitätsschwerpunkte.

Köln – Die Kölner Polizei will in den kommenden Wochen 26 weitere feste Videokameras zur Überwachung installieren. Sie sollen alle im Stadtteil Kalk aufgehängt werden, wie eine Sprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur sagte. Teile Kalks gelten als Kriminalitätsschwerpunkte.

Polizeipräsident Uwe Jacobs hatte sich außerdem zuletzt offen gegenüber einer „Waffenverbotszone“ in den Kölner Brennpunkten gezeigt. Über diese Maßnahme müsse allerdings das Land entscheiden.

Polizei Köln erweitert Videoüberwachung in Kalk – hier sollen die Kameras installiert werden

In der Innenstadt von Köln gibt es bereits rund 70 Kameras - unter anderem am früheren Drogen-Hotspot Ebertplatz und im Partyviertel an den Kölner Ringen. Die neuen Kameras sollen an der Kalker Hauptstraße, der Kalk-Mülheimer Straße und am Bahnhof Trimbornstraße installiert werden.

Alle Standorte sind nur einige hundert Meter vom Kölner Polizeipräsidium entfernt – so können Beamte schnell vor Ort sein. Mit dem Aufbau soll laut der Behörde im Winter begonnen werden.

Köln: Polizei installiert weitere Videokameras in Kalk – in diesen Fällen ist die Überwachung per Video erlaubt

Wie jüngst aus einer Information an den Innenausschuss des Landtags hervorging, gibt es in ganz Nordrhein-Westfalen rund 170 feste Polizei-Kameras. In der Altstadt von Düsseldorf waren zuletzt vier weitere in Betrieb genommen worden. Laut Polizeigesetz dürfen Kameras nur filmen, wenn „wiederholt Straftaten begangen wurden und die Beschaffenheit des Ortes die Begehung von Straftaten begünstigt“ oder „weitere Straftaten“ begangen werden könnten. Die Aufnahmen müssen nach 14 Tagen gelöscht werden, wenn man sie nicht zum Beispiel für Ermittlungen braucht.(dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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