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Kölner Mediziner Karagiannidis: Ungeimpfte hadern nach Corona-Erkrankung mit fehlender Impfung

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Eine Person bekommt eine Impfung in den Oberarm.
Viele Kölner hätten nach einer Corona-Infektion doch vorher geimpft (Symbolbild). © Daniel Karmann/dpa

Der Mediziner Christian Karagiannidis aus Köln weist auf die Corona-Impfung hin. Viele Ungeimpfte würden es nach einer Erkankung bereuen, nicht geimpft zu sein.

Köln – Ungeimpfte Corona-Patienten bereuen nach Einschätzung des Mediziners Christian Karagiannidis oft ihre ausgebliebene Immunisierung. Sie merkten nach einer schweren Erkrankung, dass sie einen Fehler gemacht hätten, sagte der Leiter des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) der Deutschen Presse-Agentur. „Das ist zumindest bei uns in Köln hier ganz ausgeprägt“, sagte der Arzt von der Lungenklinik Köln-Merheim im Stadtbezirk Kalk. „Es sagen auch alle danach, dass es besser gewesen wäre, dass sie zur Impfung gehen.“ Er selbst habe bei sich in Köln noch keinen überzeugten Impfgegner gesehen.

Booster-Impfung in Köln

Die dritte Impfung gegen das Coronavirus wird auch Booster-Impfung genannt. In Köln wird die Booster-Impfung bei mobilen Impf-Teams, Hausärzten und beim Gesundheitsamt durchgeführt.

Corona in Köln: Impfung für Intensivmediziner „extrem hilfreich“

Für die Intensivmediziner sei es in der aktuellen Lage „extrem hilfreich“, wenn man sich impfen lasse, sagte Karagiannidis weiter. Das stehe über allem und sei die Lösung für die Corona-Pandemie. Wenn das – aus welchen Gründen auch immer – nicht klappe, sei sehr damit geholfen, vor allem in Innenräumen Masken zu tragen. Momentan breite sich das Virus dort sehr aus. Nach dem 11.11. steigt aktuell die Inzidenz in Köln. (jaw/dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren

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