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Mann (31) legt gefälschten Impfpass vor – Apothekerin wird misstrauisch

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In Köln wurde ein 31-jähriger Mann mit einem gefälschten Corona-Impfpass in einer Apotheke erwischt. Sie bemerkte ein Detail, das nicht passte.

Köln – Offenbar sind immer mehr gefälschte Impfpässe im Umlauf. Die Fälle häufen sich seit Wochen. Auch die Polizei in Köln hat wieder einen Mann mit einem gefälschten Impfausweis geschnappt. Er hatte versucht, in einer Apotheke ein digitales Corona-Impfzertifikat zu bekommen. Doch die Apothekerin konnte er nicht täuschen.

Köln: Mann mit gefälschtem Impfpass in Apotheke gestellt

Der Mann kam laut Polizeiangaben am Montagnachmittag (14. Dezember) gegen 15 Uhr in eine Apotheke in Köln-Höhenberg (Stadtbezirk Kalk). Dort soll er einen gefälschten Impfpass vorgelegt haben und wollte sich mit diesem ein digitales Impfzertifikat ausstellen lassen.

„Eine Angestellte (36) war misstrauisch geworden und hatte die Polizei informiert, weil zwischen der zweiten und dritten Impfung lediglich acht Wochen gelegen haben sollen“, berichtet ein Polizeisprecher. Daraufhin rief die Apothekerin bei der Arztpraxis an, die angeblich die Boosterimpfung verabreicht haben soll. „Dabei stellte sich heraus, dass er dort jedoch nie als Patient gewesen war“, so der Sprecher weiter.

Köln: Mann kaufte gefälschten Impfpass „für 200 Euro auf der Straße“

Der 31-Jährige sagte dann selbst, dass er den gefälschten Impfpass für 200 Euro von einem Unbekannten auf der Straße gekauft habe. Jetzt ermittelt die Polizei wegen Urkundenfälschung gegen den Mann aus Köln. Gleichzeitig laufen auch Ermittlungen gegen den bislang noch unbekannten Verkäufer des Impfausweises.

Bereits Ende November wurden in Köln mehrere gefälschte Impfpässe gefunden. Damals war ein betrunkener Mann mit seinem Auto gegen einen Baum gefahren. Im Fahrzeug fand die Polizei gefälschte Impfpässe. (bs/ots) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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