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Video-Überwachung in Kalk startet – damit Köln sicherer wird

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Videoüberwachung in Köln
Die Videokameras werden an kriminellen Brennpunkten installiert. © Oliver Berg

In Kölner Stadtteil Kalk sind die neuen Videokameras in Betrieb gegangen. Mit diesen werden Brennpunkte zukünftig rund um die Uhr kontrolliert. Weitere sollen folgen.

Köln – Köln soll sicherer werden: Im Stadtteil Kalk ist die Videoüberwachung an bekannten Brennpunkten gestartet. Die entsprechenden Orte sollen von nun an 24 Stunden im Blick behalten werden. „Rund ein Viertel der Straßenkriminalität im Kölner Südosten entfällt allein auf den Stadtteil Kalk“, sagte der leitende Polizeidirektor Martin Lotz am Freitagvormittag (4. März). Mit den neuen Videokameras soll sich das jetzt ändern. Bereits Ende 2021 war die Videoüberwachung in Kalk angekündigt worden.

Videoüberwachung Köln: Wo in Kalk nun Kameras laufen

Rund 23 Kameras hat die Polizei an den Kalker Brennpunkten aufgehängt. Bis Mitte des Jahres sollen drei weitere Kameras an der S-Bahnhaltestelle Trimbornstraße und in der Taunusstraße in Richtung Süden installiert werden.

„Ich bin überzeugt davon und die Erfahrungen an den anderen Standorten in Köln belegen das: Durch die Installation der Videokameras und die dauerhafte LIVE-Beobachtung werden Gefahrensituationen oder Straftaten sofort erkennbar“, meint Polizeichef Martin Lotz. Dadurch könnte die Polizei Menschen in Not sofort Hilfe leisten, Straftaten verhindern und/oder zu klären. Zudem würde die Videoüberwachung das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung im beobachteten Bereich erhöhen.

Ein Hinweisschild „Videoüberwachung - Bildaufzeichnung“ hängt am Ebertplatz.
Schilder weisen auf die Videoüberwachung in Köln hin. (Archivbild) © Oliver Berg/dpa

Köln Videoüberwachung: 106 Kameras in ganz Köln – am Breslauer Platz nicht aktiv

In ganz Köln wurden damit nun insgesamt 106 Videokameras für die Beobachtung von kriminellen Brennpunkten angebracht. Zum Beispiel am früheren Drogen-Hotspot Ebertplatz. Von diesen sind laut Polizei derzeit insgesamt 99 im Einsatz. Nur die sieben Kameras am Breslauer Platz werden wegen einer einstweiligen Verfügung des Verwaltungsgerichts Köln derzeit nicht benutzt.

Auf die Videoüberwachung wird an den Orten immer mit entsprechenden Schildern hingewiesen. Die aufgezeichneten Daten sollen alle nach 14 Tage gelöscht werden – insofern diese nicht als Beweismittel gebraucht werden. (os mit ots) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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