Besuch im Impfzentrum Leverkusen

Karl Lauterbach mit Astrazeneca geimpft: „Selbstverständlich habe ich ihn auch genommen“

  • schließen

Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach setzt trotz vermeintlicher Nebenwirkungen auf Astrazeneca. Er selbst lässt sich mit dem Wirkstoff impfen.

Köln/Leverkusen – Der Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach hat sich schon häufiger für den Impfstoff Astrazeneca ausgesprochen. Nachdem das Präparat erneut in Negativ-Schlagzeilen steht, wirbt der Politiker aus Köln für den Coronaimpfschutz auf Instagram und Twitter. „Wahr ist: Es ist ein hochwirksamer Impfstoff, schwere Nebenwirkungen sind sehr rar“, schreibt der 58-Jährige am Mittwochabend unter anderem.

Karl Lauterbach lässt sich mit Astrazeneca impfen: „Selbstverständlich habe ich ihn auch genommen“

Zu seiner Äußerungen postet Karl Lauterbach mehrere Fotos von sich und seinem Kollegen Dr. Hübner, Leiter des Impfzentrums Leverkusen. In den vergangenen Tagen verschaffte sich der SPD-Politiker einen Eindruck vor Ort. Dabei sah der Politiker und Mediziner jedoch nicht nur zu. Der 58-Jährige wurde auch selbst aktiv. Er habe Astrazeneca am Dienstag gemeinsam mit dem Leiter des Impfzentrums Leverkusen „viel verimpft“.

Dabei will Karl Lauterbach als gutes Beispiel vorangehen. Bei dem Besuch im Impfzentrum Leverkusen lässt sich der Kölner selbst mit Astrazeneca impfen und teilt davon ein Foto auf Instagram und Twitter. „Selbstverständlich habe ich ihn auch genommen.“ Mit dieser Entscheidung ist der Politiker Karl Lauterbach nicht allein. Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, RKI-Präsident Lothar Wieler und Regierungssprecher Steffen Seibert haben sich am Samstag mit dem Astrazeneca-Vakzin impfen lassen.

Karl Lauterbach bekommt Astrazeneca-Impfung: „Den Impfstoff nicht zu benutzen, wäre komplett töricht“

Seit Ende März ist die Vergabe mit Astrazeneca für Bürgerinnen und Bürger unter 60 Jahren gestoppt. Dennoch lässt sich der 58-Jährige mit dem Wirkstoff impfen. Trotz mehrerer Fälle einer schwerwiegenden Hirnvenenthrombosen, halte er Impfungen mit Astrazeneca für nötig im Kampf gegen das Coronavirus. „Den Impfstoff nicht zu benutzen, wäre komplett töricht“, so der Politiker auf Instagram weiter. Karl Lauterbach ist sich sicher, dass eine Erkrankung mit dem Coronavirus weitaus schwerwiegender sei als die möglichen Nebenwirkungen. Unsicherheiten bei einer Impfung mit Astrazeneca könne Lauterbach nachvollziehen*, berichtet merkur.de*.

Auch die Europäische Arzneimittelbehörde sieht bei der Verimpfung von Astrazeneca bei unter 60-Jährigen kein Problem und spricht sich weiterhin für den Impfstoff aus. „Der Nutzen des Wirkstoffes bei der Bekämpfung von Covid-19 ist deutlich höher zu bewerten als die Risiken“, erklärte EMA-Chefin Emer Cooke am Mittwoch in Amsterdam. (jw) *merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Kay Nietfeld/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion