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Karneval: Bund Deutscher Karneval ist „guter Hoffnung“ – Sessionstart mit Corona-Regeln möglich

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Verkleidete Jecken ziehen durch die Straßen in Düsseldorf.
Am 11.11. startet die Karnevalssession – dabei gelten besondere Coronaregeln (Symbolbild) © Fabian Strauch/dpa

Der Bund Deutscher Karneval ist für die kommende Session „guter Hoffnung“. Zwar gelten besondere Corona-Regeln, grundsätzlich können die Jecken jedoch feiern.

Bexbach – Nach einem Jahr Zwangspause aufgrund des Coronavirus hofft der Bund Deutscher Karneval (BDK) für die bevorstehenden Session auf eine närrische Jahreszeit wie vor der Pandemie. „Ich bin tatsächlich guter Hoffnung, dass es wieder so sein wird wie vor Corona“, sagte BDK-Präsident Klaus-Ludwig Fess der Deutschen Presse-Agentur. Die Fastnachter oder Karnevalisten stünden bundesweit schon in den Startlöchern. „Sie freuen sich, dass es am 11.11. endlich wieder losgeht.“

Karneval: Bund Deutscher Karneval ist „guter Hoffnung“ – Sessionstart mit Corona-Regeln möglich

Bei den Außenveranstaltungen – auch zur Sessionseröffnung am 11.11. – würden die 3G-Regeln gelten: Es dürfen also nur Geimpfte, Genesene und negativ Getestete teilnehmen. Bei Indoor-Veranstaltungen empfehle der BDK die 2G-Regel (Zutritt für Geimpfte und Genesene) oder 3G+. In diesem Fall müssten Getestete einen PCR-Test mitbringen, der nicht älter als 24 Stunden sei. Nach Rückmeldungen von Vereinen etwa aus Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden oder der Pfalz würden die meisten Veranstalter innen ausschließlich mit 2G planen, sagte Fess.

Bund Deutscher Karneval

Der Bund Deutscher Karneval e. V. wurde 1953 als Dachverband der deutschen Fastnachts- und Karnevalsvereine gegründet. Der BDK vertritt gut 5300 Vereine und Zünfte mit als 2,6 Millionen Karnevalisten und Fastnachtern. Er ist Mitglied in der Närrischen Europäischen Gemeinschaft. 

Karneval trotz Corona: Köln setzt auf besondere Corona-Regeln

Auch in Köln gelten am 11.11. besondere Corona-Regeln. Veranstalter wie die Willi-Ostermann-Gesellschaft, die am Heumarkt den Sessionsstart feiert, setzt auf das 2G-Prinzip. Und auch die Stadt Köln hat bereits erste Sicherheitsmaßnahmen festgelegt. In Teilen der Stadt gelten Zutrittsbeschränkungen: Nur Geimpfte, Genesene oder Getestete sind erlaubt.

Karneval: Bund Deutscher Karneval ist „guter Hoffnung“ – „Feierende dürften sich frei bewegen“

Bei Einhaltung der Regeln fallen dann Maskenpflicht und Abstandsgebot weg. „Die Feierenden dürften sich frei bewegen, schunkeln und Lieder singen.“ Der Sessionsbeginn werde am 11.11. sowohl im ländlichen Raum als auch in kleinen Kommunen und in großen Städten gefeiert, sagte Fess. Oberste Prämisse sei „natürlich die Sicherheit“ für die Besucher. Er hoffe, dass die Infektionslage stabil bleibt und es keine neuen Einschränkungen gibt. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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