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Karneval Köln: Entspannte Lage in der Altstadt – Feiernde „gehen langsam nach Hause“

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Von: Jana Wehmann

Feiernde ziehen sich zurück.
Die Lage in der Kölner Altstadt zum 11.11. war entspannt. © Thomas Banneyer/dpa

Kölner Karneval am 11.11.: Die Lage in der Altstadt war zum Sessionsauftakt entspannt. Die Feiernden ziehen sich von Heumarkt und Neumarkt zurück.

Köln – Tausende Jecken feiern seit Stunden den Kölner Karneval. Während es im Zülpicher Viertel am Nachmittag zum Gedränge kam, blieb die Lage in der Kölner Altstadt bisher ruhig – und so wird es wahrscheinlich auch bleiben. Denn wie ein Polizeisprecher auf 24RHEIN-Anfrage bestätigt, ziehen sich die Jecken in der Altstadt langsam zurück. Wie ist die Lage?

Kölner Karneval: 11.11. in der Altstadt – Lage ist „entspannt“

Rund um das Zülpicher Viertel wird die Stimmung „immer aggressiver“, erklärt der Polizeisprecher. Je höher der Alkoholpegel, umso mehr steige auch das Konfliktpotenzial. Das gilt jedoch nicht für die Kölner Altstadt.

„Rund um die Altstadt, dem Heumarkt und dem Neumarkt, wandern die Menschen langsam ab und es wird ruhiger. Viele gehen jetzt langsam nach Hause“, sagt der Sprecher der Polizei Köln gegenüber 24RHEIN. Auch die Stadt Köln zieht eine positive Bilanz: „Entspannt stellte sich die Lage in der Altstadt dar“, so das erste Resümee zum Sessionsauftakt. Der 11.11. verlaufe bisher „ruhig“.

Polizei Köln zieht erste Zwischenbilanz

Zum Kölner Karneval hat die Polizei Köln 57 Anzeigen gefertigt, darunter gefährliche Körperverletzungen und Sexualdelikte. 18 Personen wurden am 11.11. in Polizeigewahrsam genommen. Mit mehr als 1.100 Einsatzkräften hat die Polizei den Sessionsauftakt begleitet.

11.11. in Köln: Sessionsauftakt zum Karneval verläuft ruhig

Zufrieden über den Ablauf unter Corona-Bedingungen zeigte sich die Willi Ostermann Gesellschaft und freute sich über einen „Friedlich fröhlichen Fastelovend“. Denn trotz des Andrangs hätten die Einlasskontrollen über den Tag gut funktioniert. Denn zum Kölner Karneval hat die Stadt Köln in der Altstadt 2G-Regeln vorgesehen. So sei für die Feiernden auf dem Heumarkt und Alter Markt „ausreichend Platz“ geblieben, heißt es in der Bilanz.

Wie die Willi Ostermann Gesellschaft zieht auch die Einsatzleitung der Malteser eine positive Bilanz des Karnevals auf Heumarkt und Alter Markt. „Wir hatten bisher nur 30 kleinere und größere Blessuren an unseren fünf Unfallhilfsstellen zu behandeln“, so Einsatzleiter Alexander Quantius um 16 Uhr. Bei der letzten Sessionseröffnung im Jahr 2019 habe es bis 16 Uhr sogar 78 Behandlungen gegeben. Die Malteser waren bis 21:00 Uhr mit seinen 149 Einsatzkräften für die sanitäts- und rettungsdienstliche Versorgung der Jecken vor Ort. (jaw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren

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