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Kölner Karneval: Sessionsauftakt am 11.11. – Tickets und Corona-Regeln im Überblick

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Von: Mick Oberbusch, Johanna Werning

Bunt kostümierten Jecken feiern auf dem Heumarkt den Sessionsauftakt.
Der 11.11. im Jahr 2021 findet wieder statt, es gelten jedoch besondere Regeln (Archivbild) © Gladys Chai von der Laage/Imago

Am 11.11. wird der Sessionsauftakt in Köln gefeiert. In diesem Jahr gibt es jedoch viele Besonderheiten. Alle bisherigen Informationen zum Kölner Karneval im Überblick.

Köln – Karnevalisten mussten in Köln in den vergangenen Monaten besonders stark sein. Seit Beginn der Corona-Pandemie fielen praktisch alle klassischen Veranstaltungen ins Wasser, darunter nun auch der große Sessionsauftakt am 11.11. auf dem Heumarkt. Normalerweise pilgern etliche Kölner und Touristen zum Heumarkt, um mit Bands und unter Gleichgesinnten die neue Karnevalssession einzuläuten. Doch es gibt gute Nachrichten: Der 11.11. soll in diesem Jahr wieder stattfinden. Doch es gelten besondere Corona-Regeln.

Karneval Köln: Wie läuft der 11.11. am Heumarkt ab?

Die Willi-Ostermann-Gesellschaft organisiert das bunte Treiben im Zentrum von Köln. Auch in diesem Jahr wird der Kölner Karneval am Heumarkt eingeläutet – jedoch nicht wie gewohnt. Laut WDR dürfen knapp 15.000 Jecken feiern – aber nur, wenn sie vorab ein Ticket gekauft haben. Außerdem gelten für die Zuschauer besondere Corona-Regeln. Der Überblick für den 11.11. am Hemarkt.

Moderiert wird das bunte Treiben am Heumarkt von Guido Cantz. Da teilt der WDR am 21. September mit. Für den „Verstehen Sie Spaß?“-Moderator „geht ein langjähriger Traum in Erfüllung“, verrät der 50-jährige Kölner. Gemeinsam mit Co-Moderatorin Andrea Schönenborn, Ralf Schlegelmilch, Präsident der Willi-Ostermann-Gesellschaft, und der ein oder anderen Karnevalsband sorgt er für die passende Stimmung am Heumarkt. Welche Bands beim Sessionsauftakt dabei sind, ist noch nicht klar.

Karneval Köln: Wie läuft der 11.11. am Tanzbrunnen ab?

Auch am Tanzbrunnen wird am 11.11. der Kölner Karneval eingeläutet. Organisiert wird der Sessionsauftakt von der Karnevalsgesellschaft „Grosse von 1823 - Karnevalsgesellschaft Köln“. Ab 10 Uhr soll es losgehen. Der Einlass beginnt bereits um 8:30 Uhr.

Doch auch am Tanzbrunnen gelten besondere Corona-Regeln. Es gilt die 3G+-Regel. Das heißt, dass nur geimpfte, genesene und PCR-getestete Jecken erlaubt sind. Zusätzlich kommt man nur mit einem Ticket rein. „Das Ticket-Kontingent wird tagesaktuell an die gültigen Regelungen angepasst. Aktuell kann mit einer Auslastung von maximal 80 Prozent geplant werden“, so der Veranstalter.

Für die passende Stimmung sorgen gleich mehrere Karnevalsbands. Laut Karnevalsgesellschaft sind die Bands Brings, Kasalla, Bläck Fööss und Miljö. Ihr Auftritt soll jeweils circa 15 bis 20 Minuten andauern. Die Moderation übernimmt Linus.

Karneval Köln: Designiertes Kölner Dreigestirn eröffnet Sessionsauftakt

Auch das Kölner Dreigestirn ist am 11.11. dabei – jedoch sind Prinz, Bauer und Jungfrau dann noch designiert. Die Freude dürfte das jedoch nicht trüben: Bereits im Oktober versprechen Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie eine legendäre Karnevalssession. „Wir wollen den Karneval wieder zum Leben erwecken“, so der Prinz Karneval weiter.

Karneval Köln: Altstädter-Veranstaltungen nur für Geimpfte und Genesene

Auch die Karnevalsgesellschaft „Die Altstädter Köln 1922 eV.“ sind bereits heiß auf die 5. Jahreszeit unter dem Motto. Zwar soll gemeinsam „getanzt, gesungen und gefeiert werden“ – doch der Karnevalsspaß soll dennoch sicher sein.

Darum gelten auf den Veranstaltungen der Altstädter besondere Corona-Regeln. „2G mit den Altstädtern – damit wir wieder gemeinsam mit einem guten Gefühl und vor allem sicher feiern können“, erklärt der Karnevalsverein Ende September.

Karneval Köln: 11.11. bei den Altstädtern – diese Corona-Regeln gelten

„Der Zugang ist für Personen möglich, die einen gültigen Impf- oder Genesenen-Nachweis mitbringen und sich ausweisen“, so die Karnevalsgesellschaft.

Es gibt jedoch Ausnahmen: Von der 2G-Regel sind Kinder unter zwölf Jahren ausgenommen, „da diese laut Corona-Schutz-Verordnung den Geimpften gleichgestellt sind.“ Und auch Menschen, die sich aus „medizinischen Gründen“ nicht impfen lassen können, dürfen zur Altstädter-Party – vorausgesetzt es liegt ein ärztliches Attest und ein tagesaktueller PCR-Test vor.

Karneval Köln: Weitere Veranstaltungen am 11.11.

Doch nicht nur am Heumarkt wird der 11.11. gefeiert. In der gesamten Stadt wird der Kölner Karneval eingeläutet. 24RHEIN gibt einen Überblick zu allen Partys am Sessionsauftakt. Gefeiert und geschunkelt wird auch am Gürzenich und in der Lanxess Arena. Dabei gibt es grundsätzlich für jede Veranstaltung festgelegte Corona-Regeln.

Das Festkomitee stellte volle Sitzungssäle, Karnevalszüge und auch die klassischen Partys wieder in Aussicht – jedoch nur unter Berücksichtigung der 3G+-Regel (geimpft, genesen oder mit PCR-Test getestet).

11.11. in Köln: Welche Corona-Regeln gelten in Köln?

Doch nicht nur die Partys und der Heumarkt haben besondere Corona-Regeln. Im gesamten Stadtgebiet gibt es Schutzmaßnahmen für den Kölner Karneval. Das wurde Mitte September beim Runder Tisch Karneval von Festkomitee, Stadt und Gastro-Branche festgelegt. „Im Rahmen des bereits kommunizierten Veranstaltungskonzeptes der Willi-Ostermann-Gesellschaft wird die Stadt Köln rund um die Veranstaltungsfläche auf dem Heumarkt Teile der Altstadt per Allgemeinverfügung mit einer Zutrittsregelung belegen.“

Kölner Karneval: 6. Oktober als letzter Erstimpftermin

„Eine Immunisierung durch Impfung ist noch möglich, wenn die Erstimpfung spätestens am 6. Oktober und die Zweitimpfung am Ende des dreiwöchigen Mindestabstands erfolgen. Nach der anschließenden zweiwöchigen Immunisierung besteht der vollständige Impfschutz“ rechtzeitig für Karneval, so die Stadt.

Ab dem 11. Oktober sind Selbsttests zusätzlich kostenpflichtig.

In Teilen der Altstadt und rund um den Zülpicher Platz soll es dann eine 3G-Zutrittsbeschränkung geben. Nur wer geimpft, genesen oder getestet ist, darf rein. Wie genau die Corona-Regeln für Kneipen, Restaurants und dem Straßenkarneval aussehen soll, steht noch nicht fest. Das will die Stadt Ende Oktober veröffentlichen, um auf die aktuelle Corona-Lage eingehen zu können.

11.11. in Köln: Stadt plant Kampagne – „Vorsicht und Umsicht beim Feiern“

Wie bereits 2020 plant die Stadt rund um Oberbürgermeisterin Henriette Reker eine Kampagne. „Nachdem im vergangenen Jahr dazu aufgerufen wurde, auf das Feiern zu verzichten, soll es in diesem Jahr darum gehen, auf Vorsicht und Umsicht beim Feiern aufmerksam zu machen“, so die Stadt. Wie die Kampagne in diesem Jahr aussieht, ist noch nicht klar.

(mo/jw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Hinweis: Dieser Text wird laufend ergänzt – hier sammeln wir alle neuen Entwicklungen zum 11.11. Zuletzt wurde der Text am 14. Oktober aktualisiert.

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