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Kölner Straßenkarneval: Das sind die Regeln für jecken Tage unter Corona-Bedingungen

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Von: Oliver Schmitz

Im Bild die fast menschenleere Zülpicher Straße in Köln am 11.11.2020
Am 11.11. blieb es in Köln weitestgehend ruhig, wie hier auf der Zülpicher Straße. © IMAGO/Future Image

Im Zuge des eigentlich anstehenden Straßenkarnevals hat die Stadt Köln auf besondere Regeln und Maßnahmen hingewiesen. Das gilt es nun zu beachten.

Update vom 11. Februar, 11:11 Uhr: Kölle Allaaf! Auch, wenn in diesem Jahr alles anders ist – wir fangen Impressionen und Fotos zur Weiberfastnacht aus Köln in unserem Live-Ticker ein.

Karneval und Weiberfastnacht in Köln: Alkoholverbot – diese Regeln gelten

Erstmeldung

Köln – Die fünfte Jahreszeit steht unmittelbar vor der Tür. Diese Woche sollte eigentlich wie gewöhnlich der Straßenkarneval in der Domstadt feierlich eröffnet werden, doch in Zeiten des Coronavirus ist auch in Köln alles anders. Aufgrund der aktuellen Pandemie wurden die meisten Veranstaltungen abgesagt oder ins Digitale verschoben, Kneipen sowie Clubs bleiben geschlossen und Karnevalszüge gibt es zumindest auf den Straßen der verschiedenen Veedel auch keine. Neben den ohnehin bestehenden Corona-Regeln in Köln gilt es vom 11. bis 17. Februar 2021 noch weitere Dinge zu beachten.

Karneval in Köln: Diese Sonderregeln gelten von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch

Ab Donnerstag gilt im Bereich der Altstadt, der Zülpicher Straße und im Severinsviertel ein Glasverbot. Das bedeutet man darf in diesen Gegenden keine Glasflaschen oder Trinkgläser mit sich führen. Das Verbot wird dabei von entsprechendem Personal an den Zugängen der Viertel überwacht werden.

Wie bereits Anfang Januar gilt nun für die Karnevalstage in ganz Köln wieder ein Alkoholverbot. So ist es vom 11. Februar (6 Uhr) bis zum 17. Februar (6 Uhr) verboten im öffentlichen Raum alkoholische Getränken zu konsumieren. An Karneval-Hotspots ist es für Geschäfte oder Büdchen zusätzlich verboten am 11. Februar (Weiberfastnacht) ganztägig und am 12., 13. sowie 15. Februar ab 14 Uhr Alkohol zu verkaufen. Folgende Gegenden sind davon betroffen:

Die Stadt Köln hat in einer Pressemitteilung darauf hingewiesen, dass das Ordnungsamt in der Karnevalszeit verstärkt auf die Einhaltung aller geltenden Regeln achten wird. Mit den Maßnahmen möchte man verhindern, dass sich feierlaunige Kölnerinnen und Kölner nicht vollumfassend an die bestehende Corona-Maßnahmen halten. Zusätzlich wirbt die Stadt mit einer Plakatkampagne bei allen Bürgern der Karnevalshochburg zum Durchhalten in der aktuellen Ausnahmesituation.

Ein Plakat der Kampagne „Köln hält durch. Gemeinsam“ im Zuge des Straßenkarnevals 2021
Die Stadt Köln wirbt mit einer Plakatkampagne die Bewohner der Domstadt zum Durchhalten. © Stadt Köln

Karneval in Köln: Kreative Lösungen in schwierigen Zeiten – so wird Karneval in der Pandemie gefeiert

Obwohl der Karneval in seiner eigentlich Form aktuell gar nicht stattfinden kann, war das für viele Jecken noch lange kein Grund komplett auf die schönste Zeit des Jahres zu verzichten. Deshalb wurden äußerst kreative Lösungen gefunden. Der Rosenmontagszug wurde nicht abgesagt, sondern nur auf Miniatur-Format geschrumpft. Dieser wird dann am 15. Februar um 14 Uhr beim WDR zu sehen sein.

Auch die große Kölner Prinzenproklamation mit dem Dreigestirn hatte vergangenen Monat stattgefunden. Diese wurde ganz coronakonform nur im Fernsehen übertragen, wobei ganze 310.000 Menschen einschalteten. In solch schwierigen Zeiten zeigt sich der Kölner Karneval darüber hinaus überaus solidarisch und sammelte Spenden für Menschen, die besonders stark unter der Coronakrise leiden. (os)

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