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Der Kölner Karneval trauert um „Hastenraths Will“ – Christian Macharski ist mit nur 51 Jahren gestorben

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Von: Johanna Werning

Der Karnevalist Hastenraths Will in seinem Bühnenlook mit Gummistiefeln und Panzerglasbrille.
Der Karnevalist „Hastenraths Will“ ist überraschend verstorben © Hastenraths Will

Christian Macharski ist tot. Der Tod des Karnevalisten trifft die Jecken. Immerhin war „Hastenraths Will“ in den Karnevalshochburgen Köln, Heinsberg und Aachen bekannt.

Erkelenz – Trauer in den Karnevalshochburgen am Rhein. Der Büttenredner Christian Macharski ist mit nur 51 Jahren aus dem Leben gerissen worden. Mit seiner Rolle als „Hastenraths Will“ war Macharski eine feste Größe des Karnevals in Köln, Heinsberg und Aachen. Die Aachener Zeitung vermeldete den plötzlichen Tod des Jecken. Nun trauert der gesamte Karneval in NRW um die karnevalistische Frohnatur.

Kölner Karneval: Christian Macharski – ein Leben für die Comedy

Christian Macharski lebte für die Comedy. Bereits seit seiner Studienzeit stand der Kabarettist gemeinsam mit Marc Breuer als Comedy-Duo Rurtal Trio für insgesamt 17 Jahre auf der Bühne. Der Durchbruch gelang Macharski mit der Rolle als meinungsstarker Landwirt. In seiner Rolle als „Hastenraths Will“ eroberte der Autor und Kabarettist die Herzen der Jecken. Mit Gummistiefeln und Panzerglasbrille war der Landwirt „Hastenraths Will“ bekannt dafür, mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg zu halten. Nach dem Tod des Karnevalisten müssen die Jecken nun ohne den bodenständigen Humor des Landwirts auskommen.

Der Kölner Karneval verabschiedet sich von „Hastenraths Will“

Seit der Karnevalssession 2010/2011 war der Christian Macharski eine besondere Größe im Kölner Karneval. Unzählige Büttenreden sorgten auf den Karnevalssitzungen in Aachen, Heinsberg und Köln für Lacher. Denn „Hastenraths Will“ war ein Experte für „realistische und hintergründige Reden, die mit überraschenden Pointen punkten“, so der „Klub Kölner Karnevalisten 1950 e.V.“. So werden die Jecken ihn auch nach seinem Tod in Erinnerung behalten.

Nicht nur die Jecken kondolieren. Auch der „Klub Kölner Karnevalisten 1950 e.V.“ trauert um die Karnevalsgröße: „Der Schock sitzt tief. Christian war ein toller Mensch und ein hervorragender Künstler“, schreibt Robert Greven, der 1. Vorsitzender des Vereins. (jw)

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