1. 24RHEIN
  2. Köln
  3. Karneval

Kölner Karneval zieht Bilanz: „Wir mussten kreativ werden“

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Johanna Werning

Das Kölner Dreigestirn gibt sich die Faust.
Das Kölner Dreigestirn blickt auf eine emotionale Karnevalssession zurück © Festkomitee Kölner Karneval/ Costa Belibasakis

Das Festkomitee Kölner Karneval blickt auf den Karneval 2021 zurück: Das Kölner Dreigestirn, Präsident Christoph Kuckelkorn und Zugleiter Holger Kirsch lassen die Session Revue passieren. 

Update vom 16. Februar, 15:05 Uhr: „Das Festkomitee hat eine insgesamt positive Bilanz der Kölner Karnevalssession 2021 gezogen. Trotz extremer Einschränkungen durch die Maßnahmen gegen die Pandemie konnte den Kölnern immer wieder ein wenig kölsches Jeföhl nach Hause gebracht werden“, verkündet das Festkomitee in einer Pressemitteilung.

Dank der Spendenaktion „Mer looße üch nit allein“ wurden weit über 900.000 Euro erzielt, „die nun an besondere Härtefälle aus der karnevalistischen Kultursektor verteilt werden können“, so Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn. Mit der etwas anderen Karnevalssession konnte der Kölner Karneval beweisen, „dass in Köln der Karneval sehr viel mehr ist als nur Party und laute Musik“, so Christoph Kuckelkorn weiter.

Während der Pandemie zeigt sich der Kölner Karneval von seiner kreativen Seite: „Manches davon wird wahrscheinlich die bunten Facetten des Karnevals auch in Zukunft ergänzen, aber wir hoffen natürlich, dass der Verlauf der Pandemie es uns erlauben wird, in der kommenden Session wieder das Miteinander zu feiern – wahrscheinlich dann sehr viel bewusster als früher“, so Kuckelkorn in der Pressekonferenz.

Das wird auch mit dem neuen Motto der Karnevalssession 2022 deutlich: Denn „Alles hät sing Zick“ „trägt in der kommenden Session auch die Hoffnung auf einen Fastelovend in sich, der positive Aspekte der Corona-Session aufnimmt und bisherige, traditionelle Formate bereichert“, heißt es in der Pressemittleilung des Festkomitees Kölner Karneval weiter.

Kölner Karneval zieht Bilanz – Rückgabe der Insignien des Kölner Dreigestirn findet online statt

Update vom 16. Februar, 14:05 Uhr: Das Festkomitee Kölner Karneval verkündet den medialen Schlusspunkt der Karnevalssession 2021 mit dem Motto „Nur zesamme sin mer Fastelovend“. Um 23:45 Uhr können die Jecken über die Facebookseite des Kölner Karnevals die Rückgabe Insignien des Kölner Dreigestirn verfolgen. Ab diesem Zeitpunkt gelten Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie als designiertes Kölner Dreigestirn der Session 2022.

Kölner Karneval zieht Bilanz – Prinz, Bauer und Jungfrau sind „ab heute Nacht wieder Altstädter“

Update vom 16. Februar, 13:59 Uhr: Ab Aschermittwoch ist die Karnevalssession offiziell beendet. „Wir sind ab heute Nacht wieder Altstädter. Unser Corpus hat uns wieder“, erklärt Prinz Sven I., der dann nur noch designierter Karnevalsprinz ist. „Ich werde morgen erst einmal Kraft tanken“, erzählt er weiter.

Für Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie ist das leider nicht möglich. „Ich hab direkt um 8:30 Uhr eine Konferenz und danach viele Termine. Kraft tanken stell ich hinten an“, so Bauer Gereon. Auch für Jungfrau Gerdemie gilt ab morgen der Kanzlei-Alltag als Jurist. Zugleiter Holger Kirsch legt dann bereits mit den Vorbereitungen für die kommende Session los, denn der Umzug soll auch im kommenden Jahr ein voller Erfolg werden.

Kölner Karneval zieht Bilanz: „Das Motto bringt uns hoffentlich aus der Karnevalsdepression“

Update vom 16. Februar, 13:51 Uhr: An die neue Session hat der Kölner Karneval große Hoffnungen: „Ich mag das Motto schon jetzt. Das Motto bringt uns hoffentlich aus der Karnevalsdepression“, so Zugleiter Holger Kirsch. „Die Session war zwar rückblickend schön – trotzdem hoffe ich, dass das so nur einmal stattfindet. Mit Alles hät sing Zick schätzen wir die Session 2021 und freuen uns darauf, in der kommenden Session wieder zusammen zu feiern.“

Kölner Karneval zieht Bilanz: Dreigestirn über die Session – „Das war eine große Ehre“

Update vom 16. Februar, 13:39 Uhr: Während das Kölner Dreigestirn bei einem traditionellen Rosenmontagszug auf den Wagen steht, werden Prinz, Bauer und Jungfrau bei dem Mini-Zug von ihren Hänneschen-Puppen vertreten. „Das war eine große Ehre. Ich hatte sehr viel Spaß. Kompliment an die Puppenspieler. Ich hab mich auf jeden Fall wieder erkannt“, so Prinz Sven I. Bei dem Mini-Karnevalszug stand das Kölner Dreigestirn zu dritt auf dem Wagen. „Mit seinen Freunden auf einem Wagen zu stehen war schön, soll aber einmalig bleiben. Immerhin hat die Trennung eine Historie“, so Jungfrau Gerdemie.

Kölner Karneval zieht Bilanz – Kölner Dreigestirn war stets dankbar für jeden Karnevalsaugenblick

Update vom 16. Februar, 13:31 Uhr: Die Session war für Bauer Gereon trotz der vielen Änderung ein voller Erfolg. „Das Motto hat noch einmal richtig Fahrtwind bekommen: Nur zesamme sin mer Fastelovend. Das hat mich emotional sehr gepackt“, verrät das Mitglied des Kölner Dreigestirns. „Trotzdem haben wir Zuversicht und Hoffnung auf die kommende Session: Alles hat halt seine Zick!“

Auch Jungfrau Gerdemie blickt gerne auf die Session zurück. „Wir drei waren stets dankbar für jeden Augenblick, den wir erleben durften – egal wie klein der Karnevalsmoment war. Das wäre in einer normalen Session vielleicht gar nicht möglich wäre. Für uns drei war klar, dass wir einfach alles genießen wollten. Trotzdem haben mir die Jecken gefehlt. Die Nähe zu den Menschen wäre schon toll gewesen.“

Kölner Karneval zieht Bilanz – Karneval ist mehr als Prunk und Glanz

Update vom 16. Februar, 13:24 Uhr: Heute Abend wird die Nubbelverbrennung sehr klein und abgeschieden. Damit endet die Session. „Für uns war es eine spannende Reise. Wir konnten den Fokus anders setzen, mehr auf das soziale Engagement“, so Prinz Sven I. Ab Aschermittwoch ist er wieder der designierte Karnevalsprinz. „Wir haben gezeigt, dass der Karneval mehr als Prunk und Glanz ist – der Karneval ist auch voller Herzblut.“

Kölner Karneval zieht Bilanz – Mini-Zug war ein voller Erfolg

Update vom 16. Februar, 13:17 Uhr: Eine besondere Herausforderung war der Mini-Rosenmontagszug. Doch die Mühe des Kölner Karnevals kam an. Zugleiter Holger Kirsch hat 327 Whatsapp-Nachrichten nach der Ausstrahlung bekommen. „Der Mini-Zug wurde als Geschenk angekommen. Viele haben gemerkt, wie wichtig uns der Kölner Karneval ist. Darum habe ich heute auch ein riesiges Grinsen“, freut sich der Zugleiter.

Das Festkomitee hat fast nur positives Feedback bekommen. „Wir haben so viel durchgeplant und organisiert. Es fiel so eine große Last ab, als der Zug gestern so erfolgreich war. Das war wirklich etwas einmaliges“, so der Zugleiter weiter.

Kölner Karneval zieht Bilanz – Karnevalshilfen werden ausgezahlt

Update vom 16. Februar, 13:17 Uhr: Die etwas andere Karnevalssession war aber nicht weniger emotional. „Wir mussten auf so viel verzichten – auch die gesamte Branche. Die Gastro, die Künstler und die Techniker mussten häufig auf Hilfen warten. Da mussten wir eingreifen. Ich war begeistert wie groß die Kölner Bereitschaft ist. Es wird diese Woche die erste Auszahlung geben. Da, wo es Nötig ist, kommt das Geld jetzt an“, so Christoph Kuckelkorn.

Kölner Karneval zieht Bilanz – Karneval der Extremen

Update vom 16. Februar, 13:13 Uhr: „Es gab zwei Extreme: Karneval wird abgesagt, Karneval darf nicht abgesagt werden – dazwischen haben wir uns bewegt. Wir mussten also kreativ werden“, erklärt Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn. „Das war ganz neu. Wir haben mehr Tiefe ausgestrahlt. Die bleibt sonst auf der Strecke.“

Kölner Karneval zieht Bilanz – Das Festkomitee blickt auf eine besondere Session zurück

Update vom 16. Februar, 13:03 Uhr: Die Pressekonferenz startet leicht verzögert aufgrund technischer Probleme. „Eigentlich sieht man sich am Rosenmontagszug. Das ist aber nicht möglich. Darum holen wir das heute nach“, so das Festkomitee und startet mit einem Video der Highlights der Session: Ganz vorne mit dabei: Die Prinzenproklamation und andere sehr emotionale Einblicke des Kölner Dreigestirns. „Die meisten Veranstaltungen sind digital, wir freuen uns aber trotzdem auf jeden einzelnen Termin“, so Prinz Sven I. in dem Video.

Kölner Karneval zeigte sich in der Session 2021 besonders kreativ

Erstmeldung vom 16. Februar:

Köln – Vor dem Coronavirus hätte wohl kaum jemand gedacht, dass die Jecken in der Karnevalshochburg Köln je auf ihren traditionsreichen und geliebten Karneval verzichten müssen. Doch in der Session 2021 war auf einmal alles anders – aber nicht weniger besonders. Statt großen Festen, dem Singen und Schunkeln und vor allem dem Beisammensein, zeigten sich das Kölner Dreigestirn und das Festkomitee kreativ: Die 5. Jahreszeit fand vor allem digital statt.

Mit der „PrioPro op Jück“, der Ebay-Spendenaktion und dem Mini-Rosenmontagszug gab es immerhin ein wenig Ersatz. Mit einem emotionalen Video und einem Spendenruf wollten Prinz, Bauer und Jungfrau helfen – immerhin stand die Karnevalssession 2021 unter dem passenden Motto: „Nur zesamme sin mer Fastelovend.“

Das Festkomitee zieht heute ab 13 Uhr in einer Pressekonferenz Bilanz: Wie sind die Aktionen und der Karneval während des Coronavirus in Köln angekommen? Zudem soll es erste Details zur kommenden Session unter dem Motto „Alles hät sing Zick” geben.

Kölner Karneval: Das Festkomitee gibt Ausblicke auf die Session 2022

Gemeinsam mit Zugleiter Holger Kirsch wird Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn die Karnevalssession 2021 Revue passieren lassen und Ausblicke auf die Session 2022 geben. Nicht nur die Jecken dürfen sich hoffnungsvoll auf die kommende Session freuen, auch das Kölner Dreigestirn 2021: „Denn erstmals in der Geschichte des Kölner Karnevals werden Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie am Aschermittwoch zu den designierten Tollitäten der kommenden Session“, so das Festkomitee. (jw)

Auch interessant