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Corona-Regeln NRW: Was im Straßenkarneval und in der Kneipe gilt

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Von: Johanna Werning

Jecken beim Auftakt des Kölner Karnevals auf dem Heumarkt in Köln.
Mit 2G+ in speziellen Brauchtumszonen sowie in der Gastronomie kann der Karneval 2022 gefeiert werden. © Christoph Hardt/Imago

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat über die neuen Corona-Regeln für den Karneval 2022 informiert: Schutzzonen und 2G+-Regel werden wichtig.

Köln – Im Zeitraum vom 24. Februar bis 1. März 2022 können Städte und Gemeinden durch eine Allgemeinverfügung bestimmte Schutzzonen im öffentlichen Raum festlegen. Dort gelten dann besondere Maßnahmen. Mit welchen Corona-Regeln der Karneval in Köln stattfinden darf, regelt zum einen die aktuelle Corona-Schutzverordnung des Landes NRW. Diese bildet den rechtlichen Rahmen für die Corona-Regeln der Stadt Köln, die am Mittwoch für den Karneval 2022 vorgestellt wurden.

Neue Corona-Regeln für Karneval: Der Überblick

Neue Corona-Regeln für Karneval: Zusammenfassung

Karl-Josef Laumann, Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen, spricht bei einer Pressekonferenz in der Staatskanzlei zur aktuellen Corona-Lage und die zielgerichtete Umsetzung der Maßnahmen in NRW.
Karl-Josef Laumann, Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen, informiert über die Corona-Regeln mit Blick auf den Karneval (Archivbild) © David Young/dpa

Ab Mittwoch, 9. Februar, gilt in NRW eine neue Corona-Schutzverordnung. Vor allem für den Kölner Karneval gibt es dabei strenge Vorgaben vom Land. Diese gelten nur während der fünf Tage – also zwischen Weiberfastnacht und Rosenmontag. „Insbesondere wurden für die anstehenden Karnevalstage Regelungen für räumlich abgegrenzte Bereiche getroffen: In diesen ‚gesicherten Brauchtumszonen‘, in denen mit dem Zusammentreffen einer Vielzahl von Menschen zu rechnen ist, können Städte und Gemeinden durch strenge Auflagen und klare Regelungen das Schutzniveau erhöhen“, so das Land.

Dadurch können etwa Karnevalsumzüge und Veranstaltungen im Freien ohne Zugangskontrolle und Personenbegrenzung untersagt werden. Die Kommunen können dabei eigenständig, die Maßnahmen festlegen. Geplant sind vor allem 2G+-Regeln.

„Mit den Anpassungen der Coronaschutzverordnung schaffen wir bereits jetzt Planungssicherheit für die Karnevalshochburgen. Das Signal ist definitiv nicht, dass Karnevalsfeiern jetzt eine gute Idee sind. Es ist aber rechtlich nicht mehr vertretbar, sie komplett zu verbieten“, erklärt Laumann. „Deshalb geben wir den Kommunen Instrumente an die Hand, um dort, wo viele Menschen auf den Straßen erwartet werden, Brauchtumszonen mit höheren Schutzstandards anzuordnen. Der beste Schutz wird aber sein, dieses Jahr noch einmal auf größere Feiern oder Menschenmassen zu verzichten.“

Kölner Karneval 2022: Festkomitee begrüßt Entscheidung

Das Festkomitee Kölner Karneval begrüßt die Möglichkeit, innerhalb der Brauchtumszonen „kontrolliert und sicher feiern zu können“. „Die Kölner sehnen sich ja nach der Möglichkeit Karneval zu feiern, solche Brauchtumszonen unter strengen Coronaschutzvorgaben wären ein guter Ort dafür“, teilt Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees mit. Einige Gesellschaften würden bereits Open-Air-Veranstaltungen im kleinen Rahmen planen – darunter am Wilhelmsplatz oder auf dem Altermarkt.

Neue Corona-Regeln für Karneval: Laumann erklärt, was gilt – zum Nachlesen

Laumann: Die Kommune entscheidet, welche und wo es die Brauchtumsgebiete gibt. Ein zusätzliches Go vom Land benötigen die Kommunen dabei nicht.

Laumann: „Ich sehe damit eine Lösung vor allem für Weiberfastnacht und Rosenmontag.“ Denn dann werden besonders viele Menschen unterwegs sein.

Laumann: Die Corona-Regeln gelten nur während der fünf Tage – also zwischen Weiberfastnacht und Rosenmontag. Städte und Kommunen können die Einhaltungen stichprobenartig kontrollieren oder die Schutzzonen vorab mit Zäunen absichern und dann am Eingang Corona-Regeln kontrollieren.

Laumann: Folgende Corona-Regeln gelten für den Karneval: „Jeder oder jede handelt eigenverantwortlich, wenn er oder sie auf große Veranstaltungen verzichtet.“ Ein komplettes Verbot vom Land soll es jedoch nicht geben.

Laumann: Die Corona-Schutzverordnung wird um vier Wochen verlängert. Anpassungen gibt es nur wenige. Die Maßnahmen greifen ab morgen (Mittwoch, 9. Februar).

Laumann: „Die Infektionen steigen“, dennoch soll der Karneval gefeiert werden. „In den Krankenhäusern haben wir nur einen leichten Anstieg.“ Darum sollen besondere Corona-Regeln für den Kölner Karneval.

Neue Corona-Regeln für den Karneval: Entscheidung heute? Laumann-Statement live

Update vom 8. Februar, 15:17 Uhr: In rund zehn Minuten startet die Pressekonferenz zu den neuen Corona-Regeln für den Kölner Karneval. Denn „die Landesregierung passt die Coronaschutzverordnung an“. Das teilt das Gesundheitsministerium vorab mit. Wie genau die Anpassungen aussehen, ist noch nicht klar.

Corona-Regeln für den Karneval: Entscheidung heute? Laumann-Statement live

Erstmeldung vom 8. Februar: Köln – Noch heute könnte es endlich Klarheit für den Kölner Karneval geben. Um 15:30 Uhr informiert Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann in einer Pressekonferenz über die neuen Regelungen „mit Blick auf den Karneval sowie über die aktuelle Lage der Coronavirus-Pandemie und die zielgerichtete Umsetzung der Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen.“ Das teilt das Gesundheitsministerium mit. 24RHEIN berichten live, welche Maßnahmen für den Kölner Karneval gelten und wie die neue Corona-Schutzverordnung aussieht.

Strenge Corona-Regeln für den Karneval: Entscheidung noch heute? Die Pressekonferenz live

Wie genau die Corona-Regeln für den Karneval 2022 aussehen sollen, ist noch nicht ganz klar. Feststeht bereits, dass es besondere Sicherheitszonen mit zusätzlichen Corona-Regeln geben soll – auch in Köln. Die Bereiche soll es vor allem dort geben, wo besonders viele Menschenansammlungen erwartet werden.

Weitere Informationen folgen. (jw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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