Infos zur 5. Jahreszeit

Stadt Köln, Rewe und Penny: Rosenmontag ist ein regulärer Arbeitstag – für die Kölner hat das gleich mehrere Vorteile

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Ähnlich wie der Sessionsauftakt am 11.11. bleibt auch der Rosenmontag still.
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Rosenmontag ist in Köln ein heiliger Feiertag an dem geschunkelt und gesungen wird – eigentlich. Wegen des Coronavirus wird aber in vielen Betrieben normal gearbeitet.

  • Das Coronavirus macht auch vor dem Kölner Karneval keinen Halt
  • Weiberfastnacht, Rosenmontag und Karnevalsdienstag sind reguläre Arbeitstage für Beschäftigte der Stadt Köln und der Rewe-group
  • Ganz auf die Karnevalstradition müssen Jecken dennoch nicht verzichten – der Kölner Karneval zeigt sich kreativ

Update vom 18. Januar, 12:55: Nicht nur für die Mitarbeiter der Stadt Köln ist der Rosenmontag ein regulärer Arbeitstag, auch Supermarkt-Mitarbeiter müssen normal arbeiten: Denn die Rewe- und Penny-Märkte werden an Rosenmontag wie üblich geöffnet haben. Das sagte Thomas Bonrath, Sprecher der Rewe Group, 24RHEIN. In der Vergangenheit hatten die Supermärkte verkürzte Öffnungszeiten, in diesem Jahr werden die Öffnungszeiten jedoch nicht angepasst. Somit können die Kölner am Rosenmontag nicht nur Amtsangelegenheiten klären, sondern auch noch bis in die Abendstunden Lebensmittel shoppen.

Stadt Köln: Rosenmontag ist regulärer Arbeitstag – für die Bürger hat das einen Vorteil

Erstmeldung vom 15. Januar: Köln – Vielen Jecken blutet das Herz: Denn statt schunkeln und singen heißt es beim Karneval 2021 stempeln und malochen – zumindest wenn es nach der Stadt Köln und vielen weiteren Branchen geht. Während in der normalen Hochphase der 5. Jahreszeit die ein oder andere Überstunde abgefeiert wird, oder der gesamte Betrieb schließt, heißt es in diesem Jahr für viele Beschäfigte: normal weiterarbeiten.

Karneval in Köln: Die Stadt will als gutes Beispiel vorangehen – darum wird am Rosenmontag gearbeitet

Damit folgt die Stadt Köln der Landesregierung NRW, dort wurde schon am Dienstag entschieden, dass es am Rosenmontag kein Dienstfrei geben wird: Stadt-Beamte sollen normal zum Dienst antreten. Somit ist klar, Rosenmontag und die Nubbelverbrennung ereilt ein ähnliches Schicksal wie der 11.11 und die Prinzenproklamation. Denn aufgrund des Coronavirus kann Karneval nicht wie gewohnt stattfinden.

In einer Pressemitteilung der Stadt Köln heißt es, dass Weiberfastnacht, Rosenmontag und der Karnevalsdienstag reguläre Arbeitstage sind. „Zu den gewohnten Öffnungszeiten können die Bürgerinnen und Bürger den vollen Umfang der städtischen Dienstleistungen in Anspruch nehmen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Köln.

„Ohne die Brauchtumsfeierlichkeiten an Rosenmontag entfällt der Grund für eine Dienstbefreiung bei der Stadtverwaltung“, geht aus der Pressemitteilung weiter hervor. Weiter heißt es: „Als öffentliche Arbeitgeberin möchte die Stadt so auch ihren Respekt gegenüber den massiven Einschränkungen, Einschnitten und Sorgen zum Ausdruck bringen, von denen Arbeitnehmende und Unternehmen in Köln betroffen sind.“ Ähnlich ist es in Düsseldorf: Auch dort gibt es für die Stadtbeamten kein Dienstfrei.

Beim Kölner Karneval zeigen sich die Jecken kreativ: coronakonform feiern

Doch die Jecken und der Kölner Karneval zeigen sich kreativ: Statt dicker Sause gibt es vereinzelte Ersatzveranstaltungen – das gilt nicht nur für die Prinzenproklamation. Im Autokino Porz können Jecken coronakonform feiern. Weitere Autokonzerte finden am Kölner Südstadion und in Bonn-Dottendorf statt. Mit den kreativen Ersatzveranstaltungen lassen die Kultbands wie Kasalla, Höhner, Bläck Fööss und Brings trotz des abgesagten Karnevalsfests die Jecken-Herzen höherschlagen. (jw)

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