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Köln: Chaos auf der A4 – Rentner fährt 15 Kilometer als Geisterfahrer über die Autobahn

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Bei klirrender Kälte fahren Fahrzeuge auf der Autobahn bei Köln.
Der Geisterfahrer fuhr auf der Autobahn rund 15 Kilometer in die falsche Richtung (Symbolbild). © Federico Gambarini/dpa

Großeinsatz für die Polizei auf der A4 bei Köln. Ein 86-jähriger Mann fuhr 15 Kilometer in die falsche Richtung. Er konnte nur durch einen künstlichen Stau gestoppt werden.

Köln – Die Polizei hat einen 86 Jahre alten Geisterfahrer auf der Autobahn 4 bei Köln gestoppt. Wie die Polizei mitteilte, war der Mann in der Nacht zum Freitag rund 15 Kilometer in die falsche Richtung gefahren, ehe Beamte ihn durch einen künstlich produzierten Stau nahe der Anschlussstelle Merzenich zum Anhalten zwingen konnten.

Polizei Köln: Geisterfahrer auf der A4 war mit seiner 78-jährigen Frau unterwegs

Andere Autofahrer hatten die Polizei wegen der Irrfahrt des Mannes alarmiert, der als Beifahrerin seine 78 Jahre alte Frau dabei hatte. Daraufhin forderten Polizisten einen Lkw-Fahrer auf, seinen Sattelzug quer über die Spuren zu stellen und sicherten dies mit einem Streifenwagen und Blaulicht ab. Mit einer selbstlosen Tat wurde übrigens schon am 8. Februar ein Lkw-Fahrer zum Helden. In Neuss stoppte ein Brummifahrer das außer Kontrolle geratene Auto einer bewusstlosen Frau.

Der Führerschein und der Kleinwagen des 86-Jährigen wurden sichergestellt. Angehörige hatten das Ehepaar bereits am frühen Abend bei der belgischen Polizei als vermisst gemeldet.

Bereits im vergangenen November musste die Polizei wegen einer 73-jährigen Falschfahrerin auf der A3 bei Köln eingreifen. (dpa/lnw)

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