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11 besondere Brauhäuser in Köln, die man kennen sollte

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Von: Johanna Werning

Blick auf den Heinzelmännchenbrunnen in Köln, daneben ist das Brauhaus Früh am Dom zu sehen.
Mitten in der Kölner Altstadt, direkt am Heinzelmännchen-Brunnen, befindet sich das Brauhaus „Früh am Dom“. © Andreas Gora/Imago

24RHEIN stellt 11 Brauhäuser in Köln vor, die einen Besuch wert sind. Veganes Essen, historische Gewölbe oder viel Tradition – für jeden ist etwas dabei.

Köln – Eines müssen alle, die zu Besuch oder dauerhaft in Köln sind, erleben: Einen Abend in einem traditionellen Brauhaus mit Köbes, Kölsch und gutem Essen. Dabei gibt es in der Domstadt eine unzählige Auswahl an Brauhäusern. 24RHEIN zeigt 11 besondere Brauhäuser in Köln.

Brauhaus in Köln: „Gaffel am Dom“ in der Altstadt-Nord – ein wahrer Touristenmagnet

Das wohl bei Touristen bekannteste Brauhaus in Köln ist das „Gaffel am Dom“, immerhin liegt es direkt gegenüber vom Hauptbahnhof Köln und neben dem Kölner Dom. Neben dem Gaffel-Kölsch gibt es auch verschiedene Gerichte und bunte Unterhaltung mit Partys, Konzerten, Mitsingabenden und Comedyshows.

Köln: „Brauhaus Früh em Veedel“ gilt als echte Südstadt-Perle

Anders als das „Gaffel am Dom“ ist das „Brauhaus Früh em Veedel“ vor allem bei den Kölnern beliebt. Dank der zentralen Lage am Chlodwigplatz ist die Südstadt-Perle unter den Brauhäusern mit der KVB aber genauso gut zu erreichen. Dabei ist der Flair in dem Brauhaus ganz besonders: Bilder an der Wand und ein alter Holzdielenboden – inklusive dem Köbes mit einem Kranz voller Früh Kölsch.

„Brauhaus Sion“ in Köln: Seit über 700 Jahren Herzstück Kölner Braukultur

Das „Brauhaus Sion“ liegt nicht nur im Herzen der Kölner Altstadt, es hat auch eine lange Tradition. Bereits 1318 wurde unter der Adresse „Unter Taschenmacher zu Köln“ ein Brauhaus geführt. Somit gibt es das Brauhaus seit über 700 Jahren. 1912 wurde es von Jean Sion, Spross einer Eifeler Brauereidynastie übernommen. Nach der Zerstörung während des Zweiten Weltkriegs wurde es erfolgreich wieder aufgebaut. Bis heute genießen die Kölner hier das Sion-Kölsch.

Brauhaus in Köln: Das „Deutzer Brauhaus“ – Tradition auf der „Schäl Sick“

Ebenfalls traditionell geht es im „Deutzer Brauhaus“ zu. Obwohl die urige Atmosphäre im Brauhaus am Deutzer Bahnhof ganz besonders ist und auch die Speisekarte an klassische Brauhaus-Gerichte angelehnt ist, wurde das Brauhaus erst 2016 eröffnet. Dabei gibt es auch eine Bier-Terrasse für die Sommermonate.

„Braustelle“ in Köln-Ehrenfeld: Das etwas andere Brauhaus in Köln

Das etwas andere Brauhaus in Köln ist die „Braustelle“ in Köln-Ehrenfeld. Denn in der wohl kleinsten Brauerei gibt es neben „Helios“, dem naturtrüben Hausbier, auch „Helios-Weizen“, „Ehrenfelder Alt“, das mit Hibiskusblüten gebraute „Pink Panther“-Bier sowie Pale Ale und Stout.

Brauhaus in Köln: „Früh am Dom“ direkt am Heinzelmännchen-Brunnen

Seit 1904 gibt es das „Früh am Dom“, das neben dem Außenbereich vor allem mit dem besonderen Kellergewölbe für echte Brauhaus-Atmosphäre sorgt. Nach dem „Hofbräuhaus“ in München ist das „Früh am Dom“ das zweitgrößte Brauhaus Deutschlands. Es erstreckt sich über drei Etagen. Das mittelalterliche Gewölbe bietet Platz für über 400 Gäste, in der offenen Küche kann man den Köchen bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen.

Brauhaus „Haus Unkelbach“: Der vegane Brauhausklassiker

Neben der „Braustelle“ ist auch das „Haus Unkelbach“ ein etwas anderes Brauhaus in Köln: Auf der vielseitigen Speisekarte ist für alle etwas dabei. Es gibt typische Gerichte, aber auch ein wenig ungewöhnlichere Kreationen. Auch Vegetarier und Veganer können hier durchaus satt werden.

Brauhaus in Köln: „Brauhaus Zur Malzmühle“ – kölsche Tradition in gemütlichem Ambiente

Direkt am Heumarkt liegt das „Brauhaus Zur Malzmühle“. Die Mühlen-Brauerei eröffnete vor über 160 Jahren und wird heute in der fünften Generation von der Familie Schwartz geführt. Zum Brauhaus gehören außerdem die Mühlen Bar sowie ein kleines Hotel, bei dem einige Zimmer sogar einen Zapfhahn im Badezimmer haben.

„Brauerei und Brauhaus Päffgen“: Kölsch trinken an einem Beichtstuhl

Ebenfalls originell ist die Dekoration in der „Brauerei und Brauhaus Päffgen“ im Friesenviertel. Denn hier steht tatsächlich ein Beichtstuhl, in dem „kontrolliert und organisiert“. Das leckere Kölsch, das der Köbes vorne in der Schänke zapft, wird hinten im Sudhaus gebraut.

Brauhaus Köln: „Gilden im Zims“ – Erinnerung an Römerzeit

Ganz besonders ist auch das Brauhaus „Gilden im Zims“ am Heumarkt. Denn es besteht aus zahlreichen, verwinkelten Räumlichkeiten. Das zeigt sich auch an dem historischen Gewölbekeller, dessen Fundamente in die Römerzeit zurückreichen. Heute finden in dem historischen Keller zahlreiche Partys statt – und zwar jeden Freitag und Samstag.

Brauhaus Köln: „Brauhaus Goldener Pflug“ in Merheim – kölsche Lebensart genießen

Das „Brauhaus Goldener Pflug“ in Merheim überzeugt mit der kunstvoll verglasten Decke, dem lauschigen Biergarten und der familiären Atmosphäre. Rund 150 Gäste finden hier Platz. (jw) Fair und unabhängig informiert, was in Deutschland und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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