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Corona in Köln: Gezielte Impfungen in stark betroffenen Stadtteilen

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Von: Nina Büchs

Ein Mitarbeiter der Ordnungsamtes patrouilliert an der abgesperrten Rheinpromenade in Köln.
Die Ausgangssperre in Köln soll nun bis 17. Mai verlängert werden. © Roberto Pfeil/dpa

Der Kölner Krisenstab und Henriette Reker informieren am Freitag ab 13 Uhr über die aktuelle Corona-Lage in Köln. Thema werden auch Impfungen in Corona-Hotspots sein.

Update vom 30. April, 14:04 Uhr: Die Pressekonferenz ist nun beendet.

Coronavirus in Köln: Krisenstabsleitern Blome über eine mögliche Anpassung der Ausgangssperre

Update vom 30. April, 14:03 Uhr: „Sollten wir innerhalb von 14 Tagen so weit herunterkommen mit der Inzidenz, werden wir natürlich die Ausgangssperre anpassen. Trotzdem ist die Botschaft: Die Allgemeinverfügung wird um 14 Tage verlängert“, so Krisenstabsleiterin Andrea Blome.

Köln: Impfungen in vulnerablen Stadtteilen – ab Montag kann damit angefangen werden, wenn der Impfstoff da ist

Update vom 30. April, 13: 56 Uhr: Reker zur Impfung in den 15 vulnerablen Sozialräumen: „Wir wollen Montag anfangen, wenn der Impfstoff da ist. Aber wir können erst beginnen, wenn Impfstoff da ist.“

Köln: PK zur Corona-Lage – Dr. Johannes Nießen über die Mutation aus Indien

Update vom 30. April, 13:49 Uhr: „Zwei Reiserückkehrer, die aus Indien nach Köln eingereist sind, sind positiv getestet worden und bei ihnen konnte die indische Variante nachgewiesen werden. Einer dieser Patienten wurde schon aus der Quarantäne entlassen. Wir wissen, deutschlandweit gibt es davon aktuell 21 Fälle dieser Mutante. Es werden aber keine weiteren Vorkehrungen getroffen im Gegensatz zu den anderen Mutationen, weil auch keine höhere Ansteckungsgefahr besteht bei der indischen Variante“, so Dr. Nießen.

Köln: Testangebote werden aktuell zu etwa 30 Prozent genutzt – Angebote weiterhin gültig

Update vom 30. April, 13:43 Uhr: „Das Testangebot wird aktuell zu etwa 30 Prozent genutzt, die Angebote laufen natürlich weiter“, so Dr. Christian Miller. Das heißt, auch die städtischen Testzentren in Mülheim, Meschenich, Chorweiler, Finkenberg und Kalk sollen weiter bestehen bleiben.

Corona in Köln: Berufsgruppen mit vielen Kontakten sollen bei Impfungen höher priorisiert werden

Update vom 30. April, 13:41 Uhr: „Personen, die in ihrem Berufsumfeld viele Kontakte haben, wie zum Beispiel Kassierer, müssen nun auch in eine höhere Priorisierung aufgenommen werden. Allerdings muss für diese Berufsgruppen auch zusätzlicher Impfstoff verwendet werden“, so Professor Lechleuthner.

Coronavirus in Köln: Patienten werden auf andere Krankenhäuser verlegt

Update vom 30. April, 13: 33 Uhr: Prof. Lechleuthner, Leiter des Rettungsdienstes der Stadt Köln: „Heute vor acht Tagen haben wir begonnen mit strategischen Verlegungen in den Krankenhäusern und Kliniken. Die Krankenhäuser haben in ihrer Vollbelastung Patienten die schon länger liegen - überwiegend Covid-Patienten - auf andere Krankenhäuser um verteilt. Ein Krankenhaus, das voll belegt ist, ist handlungsunfähig für Notfälle. Deshalb müssen stabile Patienten verlegt werden.“ Es werde auch innerhalb Kölns verlegt, so Lechleuthner. Nach wie vor sei die Lage auf den Intensivstationen sehr angespannt. Durch die Verlegungen wären die Krankenhäuser jedoch mehr ausgelastet.

Köln: Impfungen finden meist im Impfzentrum statt – doch einige Termine werden nicht wahrgenommen

Update vom 30. April, 13:30 Uhr: „Insgesamt findet das Impfgeschehen in Köln meist im Impfzentrum statt. Einige Impftermine werden dort jedoch nicht wahrgenommen“, so Dr. Miller.

Köln: So ist die Lage auf den Intensivstationen - PK zu Corona-Entwicklung

Update vom 30. April, 13:27 Uhr: „Die Belegung auf den Intensivstationen ist nach wie vor hoch, wir haben sehr viele medizinische Transporte von Covid-Patienten. Verlegungen in externe Kliniken nehmen zu“, so Christian Miller, Leiter der Kölner Berufsfeuerwehr.

Zu den Inzidenzen in den vulnerablen Stadtteilen sagte Miller: „Wenn man tiefer geht, merkt man, dass dort mehr Menschen auf engem Raum zusammenleben. Deswegen haben wir uns entschlossen, diese Situationen näher zu betrachten und wir sehen auf der anderen Seite auch, dass es vermehrt Menschen gibt, die in die Intensivstationen aufgenommen werden müssen.“

Köln: Kitas sind keine Hotspots – Dr. Johannes Nießen spricht in Pressekonferenz

Update vom 30. April, 13:22 Uhr: Dr. Nießen: „Insbesondere in den Kitas gibt es keine Hotspots, bei älteren Kindern und Jugendlichen gibt es mehr Infektionen“. Zu den Corona-Varianten sagte Nießen, es gäbe derzeit zwei Fälle der indischen Variante.

Zu den Impfungen sagte er, dass nun jede vierte Kölnerin oder Kölner bereits mindestens einmal geimpft wurde.

Coronavirus: PK zur aktuellen Lage – Wie geht es mit den Modellprojekten weiter?

Update vom 30. April, 13:20 Uhr: „Wir sind auch bei dem Modellprojekt weitergekommen“, so Blome. „Sobald wir soweit sind, wollen wir das entsprechend angehen“.

Köln: PK über Coronavirus in der Domstadt – Ausgangssperre soll weiter gelten

Update vom 30. April, 13: 17 Uhr: Jetzt spricht Krisenstabsleiterin Andrea Blome: „Die Allgemeinverfügung gilt ja noch bis Montag einschließlich und wir haben vor, diese nochmal 14 Tage zu verlängern.“ Dies betreffe auch die Ausgangssperre.

PK zur Corona-Lage in Köln: Aufklärung vor Impfungen in den vulnerablen Stadtteilen ist wichtig

Update vom 30. April, 13:15 Uhr: Es müsse aber auch vorher aufgeklärt werden, wenn in den vulnerablen Stadtteilen geimpft werden soll, sagt Reker. Sie habe die große Hoffnung, dass es bald damit losgehen kann.

PK zur Corona-Lage: Kölns OB Reker über Impfungen in den vulnerablen Stadtteilen

Update vom 30. April, 13:10 Uhr: Henriette Reker kam auch auf die verschiedenen Inzidenzen in den Stadtteilen zu sprechen: „Es komme auch darauf an, wie viele Menschen in den Stadtteilen leben. Da kommt vieles zusammen, was die Infektionen in den vulnerablen Gebieten ansteigen lässt. Wir haben in einigen dieser Gebiete bereits die Testkapazitäten verstärkt, insgesamt haben wir mehr als 750 Teststellen im gesamten Stadtgebiet. Uns war von vornherein klar, dass es dort darauf auch ankommt, zu testen. Ich freue mich sehr, dass Armin Laschet sich bereits Dienstag dafür ausgesprochen hat, die Impfungen da auch voranzutreiben. Wir gehen davon aus, dass wir rund 750 Impfdosen am Tag brauchen, um ein gutes Ergebnis zu erreichen“, so Reker. Sie sagte auch, sie gehe davon aus, dass sie bei der Impfung in den Stadtteilen von der Impfpriorisierung abweichen müssen. Die Corona-Verordnung sehe dies auch vor, so Reker.

Die Impfungen können dort vorgenommen werden, wenn wir genug Imfpdosen dafür haben, sagt die Oberbürgermeisterin.

Köln: Reker startet Pressekonferenz – Inzidenz in den letzten Tagen kontinuierlich gesunken

Update vom 30. April, 13:06 Uhr: „Wie bei vielen von Ihnen, beginnt mein Morgen jeden Tag mit dem Blick auf die aktuellen Inzidenz-Zahlen“, so Reker zu Beginn. Sie sei froh, dass die Zahlen in den letzten Tagen kontinuierlich sinken, so Reker. Sie führe dies darauf zurück, dass die Maßnahmen wirken, betont die Oberbürgermeisterin.

Köln: PK ist gestartet - Krisenstab berichtet über Corona-Lage

Update vom 30. April, 13:03 Uhr: Die Pressekonferenz wurde nun von Stadt-Sprecherin Simone Winkelhog eröffnet.

Köln: OB Henriette Reker über aktuelle Corona-Lage – Inzidenz sinkt unter 200

Update vom 30. April, 10:10 Uhr: Die Wocheninzidenz in Köln ist nun unter die 200er-Marke gesunken und liegt aktuell bei 193,6. Damit setzt sich der rückläufige Trend der Inzidenz weiter fort. Inzwischen liegen nun auch die neuen Zahlen zu den Inzidenzen in den verschiedenen Stadtteilen vor.

Laut der Grafik der Stadt ist die Inzidenz in Immendorf aktuell mit „null“ am niedrigsten, in Gremberghoven (619,3), Roggendorf/Thenhoven (683,0), Neubrück (575,0) und Chorweiler (543,4) ist sie dagegen aktuell am höchsten (Stand: 28.04.2021). Wie schnell sich die Lage in den Stadtvierteln ändern kann, zeigen die Zahlen im Stadtteil Hahnwald. Dort wurde zum 22. April eine Inzidenz von „null“ gemeldet – eine Woche später liegt die Inzidenz dort nun bei 145,2.

Das Thema Impfen in den Stadtteilen mit hoher Inzidenz wird heute auch Thema in der Pressekonferenz des Kölner Krisenstabs sein. Ab 13 Uhr finden Sie alle Information hier in unserem Live-Ticker.

Köln: OB Henriette Reker über aktuelle Corona-Lage – Impfungen für Corona-Hotspots?

Erstmeldung vom 29. April:

Köln – Die Wocheninzidenz ist in Köln weiterhin rückläufig, doch aktuell liegt sie mit 214,6 noch immer über der kritischen 200er-Marke. Wie es in der Domstadt aktuell in den Kliniken aussieht, berichten unter anderem Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Krisenstabsleiterin Andrea Blome am Freitag, 30. April, um 13 Uhr in einer Pressekonferenz. Aber auch die geplanten Sonderimpfungen in Stadtteilen mit hoher Inzidenz werden thematisiert. Wir berichten live.

Köln: Krisenstab berichtet in PK über aktuelle Corona-Lage – auch Impfungen in Hotspots sind Thema

Der Krisenstab beschäftigt sich in seiner morgigen Sitzung vor der Pressekonferenz um 13 Uhr auch mit Impfungen in Hotspots. Erst vergangene Woche hatte die Stadt eine Karte mit den unterschiedlichen Inzidenzen in den Kölner Stadtteilen veröffentlicht. Dabei fiel auf, dass die Inzidenz je nach Wohnort sehr verschieden ist. Während die Inzidenz zum Beispiel in Hahnwald und Fühlingen bei „null“ liegt, ist sie mit 717,1 in Gremberghoven und 520,1 in Chorweiler besonders hoch (Stand: 22. April).

Die Stadt will deshalb in den Corona-Hotspots bevorzugt impfen. Dafür ist jedoch eine Genehmigung der Landesregierung notwendig, so eine Stadt-Sprecherin am Mittwoch. Auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sagte am Mittwoch im Landtag, hohe Inzidenzen dürfen nicht von der Postleitzahl abhängen. Er kündigte an, in sozialen Brennpunkten von Großstädten mit einer Impfkampagne und mobilen Teams das Impftempo zu erhöhen. Zugleich betonte er aber auch, dass die Impfpriorisierung derzeit noch nicht aufgegeben werden könne. Erst ab spätestens Juni sei dies möglich. Wann und ob Köln mit den Impfungen in den Hotspots anfangen kann, könnte Thema in der Pressekonferenz sein.

Coronavirus: So sieht die aktuelle Lage in Köln aus – indische Mutation hat die Domstadt erreicht

Zudem hat die Stadt mitgeteilt, dass nun die indische Virusvariante B.1.617 Köln erreicht hat. Zwei der insgesamt 4186 Neuinfektionen wurden dieser Mutation zugeordnet. Besonders stark verbreitet ist in Köln derzeit die britische Variante B.1.1.7, die auch bei jüngeren Menschen für schwerere Corona-Verläufe sorgt. Sollte die Zahl der Mutationen und Neuinfektionen weiter steigen, beeinflusst dies auch die ohnehin schon geschwächte Situation auf den Kölner Intensivstationen.

Über die genaue Entwicklung in den Krankenhäusern wird morgen Dr. Christian Miller, Leiter der Kölner Berufsfeuerwehr, oder Professor Alex Lechleuthner, Leiter des Rettungsdienstes der Stadt Köln, Auskunft geben. (nb)

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