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Köln: „Herdenimmunität wird im September voraussichtlich nicht erreicht“

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Von: Nina Büchs

Ältere Menschen warten im Impfzentrum in der Koelnmesse im weißen Block auf eine Impfung mit dem Impfstoff BioNTech.
Wegen des Lieferengpasses gibt es im April im Kölner Impfzentrum keine Astrazeneca-Impfungen. (Symbolbild) © Rolf Vennenbernd/dpa

In einer Pressekonferenz informierte der Kölner Krisenstab nun zur Corona-Lage in Köln. Sorgen bereitet aktuell insbesondere der Lieferengpass von Astrazeneca.

Update vom 26. März, 13:48 Uhr: Die Pressekonferenz des Kölner Krisenstabs ist nun beendet.

Lieferengpass von Astrazeneca im April: Herdenimmunität im September kann nicht sichergestellt werden

Update vom 26. März, 13:42 Uhr: „Die Engpasssituation im April wirft uns sehr stark zurück, wir können im Moment die Herdenimmunität im September nicht sicherstellen“, kündigte Dr. Miller an. Unter der Annahme, dass im Mai noch große Impfstoffmengen zur Verfügung stehen, sei es jedoch realistisch, dass zumindest vor Jahresende aber eine Herdenimmunität erreicht werden könne. „Aber sollte die Engpasssituation auch noch im Mai noch weiter andauern, steht dieses Ziel auf Kante“, sagte Dr. Miller.

Coronavirus: Krisenstab informiert in PK über aktuelle Lage – Impf-Bereitschaft ist nach wie vor hoch

Update vom 26. März, 13:41 Uhr: „Die Bereitschaft sich impfen zu lassen, ist nach wie vor sehr hoch. Es kommt kaum zu Absagen“, so Dr. Miller.

Coronavirus in Köln: Blome hält Öffnungen nach Ostern für unwahrscheinlich

Update vom 26. März, 13:36 Uhr: „Stand heute kann davon nicht die Rede sein, dass nach Ostern weitere Öffnungen kommen werden. Mit unseren hohen Inzidenzzahlen fallen wir unter die Notbremse. Köln ist an hohem Maße daran interessiert, zu prüfen, mit welchen digitalen Maßnahmen wir wieder in das normale Leben zurückkommen können“, so Andrea Blome.

Köln: Wird die Domstadt digitale Modellregion ?

Update vom 26. März, 13:27 Uhr: „Wir gehen davon aus, dass wir als Modellkommune mit dabei sein werden“, sagte Blome zum Vorhaben der Landesregierung, mit Modellregionen Öffnungen trotz Corona zu ermöglichen. Eine endgültige Entscheidung stehe jedoch noch aus.

Coronavirus in Köln: Lieferengpass von Astrazeneca im April

Update vom 26. März, 13:16 Uhr: Der Lieferengpass von Astrazeneca wirkt sich auch auf Köln aus. „Die bereits gebuchten Astrazeneca-Impftermine können noch durchgeführt werden. Allerdings werden rund 16.000 Termine wahrscheinlich nicht umgesetzt werden können. Wir haben versucht auf andere Impfstoffe umzuschwenken, leider ist uns das jedoch nicht gelungen. Das heißt, dass wir im April einen deutlichen Engpass haben. Parallel dazu läuft nächste Woche die Impfung der Personengruppe Ü70 an“, so Dr. Miller zur Impfstrategie.

Köln: Deutlich jüngere Patienten mit schweren Corona-Verläufen

Update vom 26. März, 13:11 Uhr:Patienten mit schweren Verläufen sind nun deutlich jünger“, so Dr. Miller, Leiter der Kölner Berufsfeuerwehr. Dies hänge mit der britischen Variante B.1.1.7 zusammen. Die schweren Verläufe und die Infektionslage sei besonders besorgniserregend.

Coronavirus in Köln: Fast 5.000 Impfungen finden täglich in Köln statt

Update vom 26. März, 13:11 Uhr: „Fast 5.000 Impfungen täglich finden aktuell im Impfzentrum Köln statt. Die Impfungen mit Astrazeneca werden jedoch weniger“, so Dr. Nießen. Positiv ist, dass Bewohner und Angestellte im Pflegeheim nun zu 95 Prozent geimpft wurden.

Coronavirus in Köln: „Wir sind nun mittendrin in der dritten Welle“

Update vom 26. März, 13:07 Uhr: Herr Dr. Johannes Nießen informierte zu den aktuellen Corona-Zahlen. Sorgen macht ihm nach wie vor die hohe Inzidenz, die nun nochmal in die Höhe geschnellt ist. „Wir sind nun mittendrin in der dritten Welle“, so Dr. Nießen. In Köln wurden nun 2.400 Virus-Varianten festgestellt, insgesamt ist die britische Variante am häufigsten vorhanden.

Krisenstab informiert zu Corona in Köln: Kein Astrazeneca-Impfstoff im April

Update vom 26. März, 13:06 Uhr: „Das Impfen ist und bleibt ein Sorgenkind, im April werden wir keinen Astrazeneca-Impfstoff bekommen, das wird auf Köln Auswirkungen haben“, kündigte Blome an.

PK zur Corona-Situation in Köln: 400 Testmöglichkeiten in Köln

Update vom 26. März, 13:00 Uhr: Frau Andrea Blome, die neue Leiterin des Krisenstabs sagte zu Beginn der Pressekonferenz, dass es in Köln aktuell über 400 Testmöglichkeiten gibt. In Schulen und Kitas werden nach den Osterferien PCR-Tests angeboten. Sie sagte außerdem, dass die neue Corona-Schutzverordnung des Landes NRW erst nach der Tagung des Krisenstabs veröffentlicht wurde. Man habe sie jedoch noch lesen können. Der Krisenstab werde sich allerdings erst in der nächsten Sitzung am Montag damit verfassen.

Inzidenz in Köln klettert auf 128: Krisenstab berichtet über aktuelle Lage – ab 13 Uhr live im Ticker

Update vom 26. März, 09:06 Uhr: Ab 13 Uhr wird der Kristenstab der Stadt Köln über die aktuelle Lage in der Domstadt informieren. Am heutigen Freitag liegt die Sieben-Tages-Inzidenz bei 128. Es bleibt abzuwarten, ob die Stadt weitere Maßnahmen ergreift. Spannend dürfte auch werden, ob es neue Informationen zur Teilnahme an einem Modellprojekt zur Erprobung vorzeitiger Öffnunsgsschritte gibt.

Coronavirus in Köln: Kommt die Notbremse? Krisenstab berichtet über aktuelle Lage

Erstmeldung vom 26. März 2021

Köln – In der Domstadt liegt die Wocheninzidenz noch immer über 100. Den Beschlüssen von Bund und Ländern zufolge greift damit also auch in Köln ab kommenden Montag die Notbremse. Lockerungen, wie der Besuch des Kölner Zoos, oder des Schokoladenmuseums können mit großer Wahrscheinlichkeit bald hinfällig werden. Wie es in Köln nun weitergeht und wie sich die Stadt zur Notbremse äußert, ist Thema in der morgigen Pressekonferenz. Wir berichten live.

Notbremse in Köln: Das kommt nun vermutlich auf Köln zu

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet kündigte an, dass die Notbremse landesweit gezogen werde, wenn die Grenze erreicht ist, unabhängig von der Inzidenz vor Ort. Eine Notbremse bedeutet nach den Beschlüssen von Bund und Ländern die Rücknahme bereits erfolgter Lockerungen. Damit werden Geschäfte, Museen, Zoos und Sportanlagen also wieder geschlossen, sollte die Wocheninzidenz in NRW an drei aufeinander folgenden Tagen über 100 liegen.

Laut Gesundheitsministerium NRW liegt die aktuelle 7-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen bei 113,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. In Köln ist der Wert ähnlich hoch. Wie Laschet ankündigte, soll die Notbremse ab Montag, dem 29. März greifen. Übrigens: Alle neuen Lockdown-Regeln finden Sie in unserem Überblick.

Öffnungen trotz Coronavirus: Wird Köln Modellregion für digitale Lösungen?

Bei all den negativen Nachrichten gibt es jedoch auch Lichtblicke. Und zwar hat Armin Laschet angekündigt, in fünf bis sechs Modellregionen in NRW zu testen, wie Öffnungen trotz der Corona-Pandemie mit digitalen Lösungen möglich gemacht werden können. „Warum solle man nicht jemandem mit negativem Testergebnis ermöglichen, ins Kino oder ins Restaurant zu gehen? Warum nicht einmal unter sicheren Bedingungen probieren: Kriegen wir das hin?“, fragte der Ministerpräsident in seiner Rede in Düsseldorf.

Unmittelbar nach Ostern will die Landesregierung nun Konzepte aus lückenlos negativen Testergebnissen und IT-gestützten Methoden zur Kontaktverfolgung umsetzen. Ob dies gelingt, soll in den verschiedenen Modellregionen getestet werden. Zwar gibt es derzeit noch keine klare Information, ob Köln dabei ist, ein Sprecher der Stadt zeigte sich jedoch gegenüber 24RHEIN zuversichtlich.

Aktuell arbeitet die Stadt übrigens bereits an einem digitalen Gesundheitsstatus. Mit einem QR-Code sollen damit die Corona-Testergebnisse für die Veranstaltungsbranche und die Gastronomie verfügbar gemacht werden. (nb)

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