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Corona in Köln: Impfdosen werden noch vor April aufgestockt – Herdenimmunität im Herbst immer wahrscheinlicher

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Von: Nina Büchs

Ein Mitarbeiter bereitet im Impfzentrum der Polizei den Corona-Impfstoff von AstraZeneca für eine Impfung vor.
Impfungen sind eine wichtige Waffe im Kampf gegen das Coronavirus (Symbolbild). © Sven Hoppe/dpa

70 Prozent der Kölner müssten gegen Corona geimpft sein, um eine Herdenimmunität zu erreichen. Die Stadt will dieses Ziel schnell erreichen und stockt daher die Impfdosen auf.

Update vom 10. März, 15:55 Uhr: Die Impfungen in Köln schreiten weiter voran. Wie der Kölner Stadt-Anzeiger nun berichtete, sollen die Impfdosen noch vor April immer weiter aufgestockt werden. Bis Ende August bekommt die Domstadt dann wohl eine Million Impfdosen, womit eine Herdenimmunität im Herbst immer wahrscheinlicher wird. Die meisten Impfdosen werden vom Hersteller Biontech/Pfizer erwartet, aber auch Astrazeneca und Moderna werden in Köln verimpft.

Corona in Köln: Ab dieser Woche wird auch Personal an Schulen geimpft

Update vom 8. März, 17:40 Uhr: Der Krisenstab der Stadt Köln hat weiter über die Corona-Maßnahmen beraten. Demnach werden die geltenden Corona-Regeln in Köln hinsichtlich der Kontaktbeschränkungen im privaten Raum, dem Tragen einer Maske in öffentlichen Bereichen, dem Alkoholkonsumverbot und dem Verbot von öffentlichen Darbietungen, wie Straßenmusik, weiter beibehalten.

Corona in Köln: Ab dieser Woche wird auch Personal an bestimmten Schulen geimpft

Update vom 8. März, 17:00 Uhr: Ab dieser Woche wird nun auch das Personal, das in Grundschulen, in PRIMUS-Schulen, in Förderschulen und in Schulen für Kranke tätig ist, geimpft. Wie die Stadt Köln bekannt gibt, gilt das Angebot auch für alle Personen, die an Ersatzschulen oder an Ergänzungsschulen sowie an Waldorfschulen arbeiten. Eine Impfung erhalten nicht nur die Lehrkräfte selbst, sondern auch alle anderen Beschäftigten, wie zum Beispiel Schulbegleitungen, Sozialarbeiter und Beschäftigte im offenen Ganztag. „Zum schulischen Personal an den Grund- und Förderschulen in Köln zählen insgesamt circa 9.000 Beschäftigte, davon sind circa 4.000 Lehrkräfte“, so die Stadt. Wann auch die Lehrkräfte der übrigen Schulformen im Kölner Impfzentrum geimpft werden können, hänge von den Vorgaben des Landes ab, heißt es. Informationen zur genauen Impfreihenfolge erhalten Sie in unserem Überblicksartikel.

OB Reker freut sich über Öffnungsperspektive – „müssen testen, was das Zeug hält“

Update vom 4. März, 16:08 Uhr: Die Kölner Bürgerzentren bieten ab sofort eine Unterstützung und Begleitung für hilfsbedürftige Senioren rund um die Corona-Impfung an. In einigen Bürgerzentren stehen sogenannte Impfpaten bereit, um ältere Menschen im Impfprozess zu begleiten. In anderen Bürgerzentren wird dieser Service in Kooperation mit sozialen Organisationen angeboten. Mitarbeiter aus den Bürgerzentren bieten unter anderem Unterstützung bei der Anmeldung und der Terminvergabe sowie eine Begleitung zum Impftermin an. Interessierte können sich direkt an das entsprechende Bürgerzentrum in ihrem Stadtteil wenden.

Henriette Reker befürwortet Öffnungsperspektive – „Das ist das, worauf wir alle gewartet haben“

Update vom 4. März, 11:35 Uhr: Mit den jüngsten Corona-Beschlüssen von Bund und Ländern zeigt sich Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker weitgehend zufrieden. „Ich finde es zunächst mal gut, dass es überhaupt eine Öffnungsperspektive gibt“, sagte die parteilose Politikerin am Donnerstagmorgen gegenüber WDR5. „Das ist das, worauf wir alle gewartet haben und was uns alle durchhalten lässt: Dass man ein Ziel erkennen kann.“

Reker mahnte die Kölner Bürgerinnen und Bürger aber weiter zur Vorsicht und zum Einhalten der Corona-Regeln. Klares Ziel der Stadt sei es, mit der Sieben-Tage-Inzidenz möglichst bald unter den Wert von 50 zu kommen. Am Donnerstag lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Euro binnen einer Woche laut Robert Koch-Institut in der größten NRW-Stadt bei 72,0 - und damit höher als im Landesdurchschnitt (62,8). „Wir müssen unter die 50 kommen, um die Öffnungsschritte zu machen. Das müssen die Letzte und der Letzte jetzt begreifen.“ Die 64-Jährige hofft, das die aufgezeigte Perspektive „die Kölner motiviert, sich wirklich konsequent an die Regeln zu halten“. Erst kürzlich hatte Reker mit dem Vorschlag einer „No-Covid-Strategie“ für Gesprächsstoff gesorgt.

Das künftige Angebot für einen kostenlosen Schnelltest pro Woche für jeden Bürger begrüßt Reker, wäre aber noch einen Schritt weitergegangen. Man müsse beim Impfen und Testen das Tempo erhöhen. „Wir müssen testen, was das Zeug hält“, so die Oberbürgermeisterin. „Einmal die Woche ist mir ein bisschen zu wenig. Zweimal die Woche hätte ich vorgeschlagen.“ Am Mittwoch hatten sich die Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) darauf geeinigt, den Lockdown wegen der weiter hohen Infektionszahlen grundsätzlich bis zum 28. März zu verlängern. Allerdings soll es je nach Infektionslage weitere Öffnungsmöglichkeiten geben. (dpa/mo)

Kölner klagen gegen Kontaktbeschränkungen im privaten Raum – und scheitern

FußgängerInnen auf der Hohe Straße in Köln, mit Maske
Die Stadt Köln hat die Kontaktbeschränkungen aus dem öffentlichen auch auf den privaten Raum ausgeweitet. © Rupert Oberhäuser/imago images

Update vom 3. März, 11:48 Uhr: Die Kontaktbeschränkungen für den privaten Raum sollen in Köln weiterhin gelten – dies hat das Verwaltungsgericht Köln jüngst mit zwei Eilbeschlüssen entschieden. Eilanträge zweier Bürger, die diese Kontaktbeschränkungen für den privaten Raum außer Kraft setzen wollten, wurden abgelehnt. So sind in der privaten Wohnung aktuell lediglich Treffen mit einer weiteren Person, die nicht zum eigenen Hausstand zählt, erlaubt. Dennoch darf man aktuell weiterhin mehrere Personen nacheinander in der eigenen Wohnung empfangen, allerdings jeweils einzeln.

Aufgrund der derzeitigen gesetzlichen Grundlage sei die Stadt Köln berechtigt, örtliche Regelungen zu treffen, die über die Landesregelungen hinausgingen, „wenn die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen bezogen auf 100.000 Einwohner (7-Tages-Inzidenz) nach den täglichen Veröffentlichungen des Landeszentrums Gesundheit nachhaltig und signifikant über einem Wert von 50 lägen. Mit einem aktuellen Wert von 72,0 (Stand: 1. März 2021) liege der Inzidenzwert in Köln deutlich über 50“, heißt es weiterhin in der Mitteilung. (mo)

Älteste Kölnerin verärgert über Versäumen von Corona-Impfterminen – sie macht eine klare Ansage

Update vom 3. März, 10:08 Uhr: Die älteste Kölnerin Elisabeth Steubesand (105) hat kein Verständnis für Menschen, die ihre Impftermine absagen, weil ihnen der Impfstoff nicht passt. „Dieses Verhalten ist sehr undankbar“, sagte sie der Bild-Zeitung. „Das Impfen ist doch so wichtig für die Allgemeinheit. Ich hoffe, dass jetzt viele Menschen so schnell wie möglich ihre Impfungen bekommen können.“

Elisabeth Steubesand (l, 105) spricht im Impfzentrum vor ihrer Impfung mit Henriette Reker, Oberbürgermeisterin von Köln.
Elisabeth Steubesand ist Kölns älteste Bürgerin – zum Impf-Verhalten ihrer Mitbürger hat sie eine klare Meinung. © Oliver Berg/dpa

Beim Astrazeneca-Wirkstoff hatte sich zuletzt auch in Köln ein Impfstau gebildet – unter anderem hatte es geheißen, das Vakzin habe ein Imageproblem und werde deswegen nur zögerlich verabreicht. Mittlerweile läuft das Verimpfen des Astrazeneca-Impfstoffes auch in Köln besser.

Steubesand selbst hat am Montagabend ihre zweite Dosis bekommen. Sie hat den Biontech-Impfstoff gut vertragen. „Mir geht es wirklich prima“, versicherte sie. Am Morgen nach dem zweiten Piks sei sie zwar etwas wackelig auf den Beinen gewesen. Aber nach einem Frühstück mit Käsebrot und Kaffee sei sie schnell wieder „ganz die Alte“ gewesen. Die 105 Jahre alte Elisabeth Steubesand war die erste Kölnerin, die im Impfzentrum an der Messe in Köln-Deutz gegen das Coronavirus geimpft wurde. (dpa/lys)

Corona in Köln: Freiwillige für Durchführung von Corona-Schnelltests gesucht

Update vom 2. März, 16:31 Uhr: Die Stadt Köln sucht Freiwillige zur Durchführung von Corona-Schnelltests in sozialen Einrichtungen und hat dafür die Kölner Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung mbH (KGAB) beauftragt. Damit wird die Amtshilfe der Bundeswehr enden, die aktuell in Pflege- und Behinderteneinrichtungen unterstützt, wie die Stadt weiter informiert.

„Vielerorts ist das Personal mit der Pflege und Betreuung ihrer Bewohnerinnen und Bewohner ausgelastet, sodass für die Schnelltests vorübergehend zusätzliches Personal nötig ist. Daher ist es wünschenswert, dass uns möglichst viele Menschen bei dieser wichtigen Aufgabe unterstützen“, sagt Dr. Harald Rau, Beigeordneter für Soziales der Stadt Köln.

Coronavirus in Köln: Stadt empfiehlt öffentliche Orte zu meiden

Update vom 26. Februar, 17:25 Uhr: Kurz vor dem Start ins Wochenende hat die Stadt nochmals an die Bürgerinnen und Bürger Kölns appelliert. Auf Twitter schrieb die Stadt: „Bitte meidet am Wochenende öffentliche Orte in Köln, an denen sehr viele Menschen sind und deshalb der Mindestabstand nicht sichergestellt ist. Tragt gegebenenfalls eine Maske, um euch und andere zu schützen – und natürlich dort, wo es Pflicht ist. Bleibt gesund!“. Um den Besucherandrang einzudämmen, gibt es in Köln nun verschärfte Corona-Regeln – dazu zählt auch eine zeitlich begrenzte Maskenpflicht in bestimmten Parks und Grünflächen.

Coronavirus in Köln: Regelmäßige Tests in Kitas und Schulen – Pilotprojekt startet im März

Update vom 26. Februar, 16:35 Uhr: „Seit Beginn der Pandemie geht Köln in vielen Bereichen voran. Jetzt weiten wir unserer Teststrategie aus, um die wichtige Öffnung von Kitas und Schulen abzusichern und die stationären Pflegeeinrichtungen noch besser zu schützen“, kündigte Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker nun an. Dies bedeutet, dass die Stadt nun erstmals in Pilotprojekten auch Kinder und Schüler regelmäßig auf Covid-19 testet.

Stadt Köln weitet Teststrategie aus – und testet nun auch Schüler und Kinder regelmäßig

An dem Pilotprojekt nehmen ab 8. März 20 Kölner Kitas teil. Die Kinder werden dann drei Wochen lang zweimal wöchentlich auf das Coronavirus getestet. „Zum Einsatz kommt hierbei die von der Uniklinik Köln entwickelte Lolli-Methode. Zusätzlich bietet die Stadt allen Mitarbeitenden Gurgeltests an“, heißt es in einer Pressemitteilung. Auch Schüler an weiterführenden Schulen sollen ab dem 8. März getestet werden. Bis Ende März können sich die Schüler alle 14 Tage per Rachenspülung testen lassen. Gleiches gilt für Mitarbeiter an den Schulen. Mit den Erkenntnissen aus der Pilotphase soll das Infektionsgeschehen in Kitas und Schulen in Zukunft besser nachvollzogen werden zu können.

In stationären Pflegeeinrichtungen werden die Untersuchungen mit Nasen-Rachen-Abstrich oder Rachenspülwasser und PCR-Einzeltestung aktuell im 14-tägigen Rhythmus weiterhin durchgeführt.

Köln: Maskenpflicht in Parks verschärft – weiteres Verbot erlassen

Update vom 26. Februar, 12:10 Uhr: Trotz stagnierender Corona-Zahlen in Köln genossen in den vergangenen Tagen viele die Sonne und die milden Temperaturen. Das schöne Frühlingswetter lockte viele Kölnerinnen und Kölner an den Rhein. So auch zur Freitreppe am Kölner Rheinboulevard in Deutz (siehe Foto). Positiv fällt auf, dass die Abstandsregeln in den allermeisten Fällen eingehalten werden.

Maskenpflicht in einigen Parks – Stadt Köln schränkt auch Straßenkunst ein

Update vom 25. Februar, 16:20 Uhr: Die Stadt hat ihre Corona-Regeln nochmals angepasst. So ist die Straßenkunst ab sofort in allen Fußgängerzonen im Stadtbezirk Innenstadt, im Rheingarten, auf der Hohenzollernbrücke und am Rheinboulevard untersagt. Das Verbot gilt montags bis donnerstags von 15 bis 22 Uhr sowie freitags bis sonntags und an Feiertagen von 10 bis 22 Uhr. „Als Straßenkunst gelten Musik, Theater und andere Darbietungen im öffentlichen Raum“, heißt es in der Pressemitteilung. Mit dem Beschluss will die Stadt Menschenansammlungen verhindern, bei denen die Abstände nicht eingehalten werden können.

Rauchen nicht erlaubt: Maskenpflicht auch in Kölner Parks

Update vom 24. Februar, 16:43 Uhr: Ist die Verschärfung der Maskenpflicht in Köln eine Reaktion auf die Menschenmassen, die sich am vergangenen Frühlings-Wochenende durch Köln geschoben haben? Fest steht: Die Stadt erweitert die Maskenpflicht auf einige Parks und Grünanlagen. Und das schon ab morgen. Die Maskenpflicht gilt dann auch im Stadtgarten, am Aachener Weiher, im Volksgarten und im Jugendpark. Allerdings gibt es eine Einschränkung. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung gilt freitags, samstags, sonntags und an Feiertagen jeweils von 10 bis 22 Uhr.

Die Maske darf nur zum Essen oder Trinken abgenommen werden. Einen besonderen Hinweis richtet die Stadt allerdings in Richtung Raucher. „Die Mund-Nasen-Bedeckung darf überall dort, wo die Maskenpflicht gilt, auch nicht zum Rauchen abgenommen werden“. Heißt: Rauchen ist aktuell in Bereichen mit Maskenpflicht nicht erlaubt.

Um die Kölner auf die erweitere Maskenpflicht hinzuweisen, setzt die Stadt Fahrrad-Rikschas ein, die zudem kostenlos OP-Masken verteilen.

Coronavirus in Köln: Krisenstab will Teststrategie ausweiten

Update vom 23. Februar, 15:30 Uhr: Erst vergangene Woche kündigte Kölns Oberbürgermeisterin, Henriette Reker, an, dass sich der Krisenstab in den kommenden Tagen intensiv mit der Covid-Strategie der Stadt Köln befassen würde. Auf Nachfrage von 24RHEIN hat Stadtsprecherin Simone Winkelhog nun bekannt gegeben, „dass der Krisenstab sich am 22. Februar dazu entschieden hat, die Teststrategie nochmals anzupassen und auszuweiten, um ein noch aussagekräftiges Bild des Infektionsgeschehens zu erhalten und Infektionsketten zu durchbrechen.“

Coronavirus in Köln: Erste Lockerungen ab heute – neue Regeln für Sportanlagen, Schulen und Gartencenter

Update vom 22. Februar, 12:10 Uhr: Obwohl der Lockdown derzeit noch andauert und am Wochenende viele Menschen nach draußen strömten und gegen die Corona-Regeln verstießen, gibt es nun ab Montag, dem 22. Februar, in NRW nun die ersten Lockerungen. Unter anderem dürfen dann Gartencenter auch wieder Pflanzen und Gärtner-Zubehör verkaufen, Hundeschulen dürfen wieder Kurse im Freien anbieten und in Musikschulen können Schüler wieder am Einzelunterricht teilnehmen. Auch Sportler dürfen im Freien wieder auf Sportanlagen trainieren. Ebenso nehmen die Schulen ihren Betrieb wieder auf. In Grundschulen, Abschlussklassen und Förderschulen wird tageweise dann ein Wechselmodell eingeführt, um wieder zum Präsenzunterricht zurückzukehren.

Weitere Details und Informationen zu den Corona-Regeln in Köln und zu den Corona-Regeln in NRW finden Sie in unserer Übersicht.

Coronavirus in Köln: Kommt die „No-Covid“-Strategie? Die aktuelle Lage

Update vom 19. Februar, 15:30 Uhr: In den heutigen Gesprächen des Krisenstabs ging es unter anderem um die Covid-Strategie der Stadt Köln, zudem wurde über die Luftfilter in Schulen diskutiert. Informationen zu dem Luftfiltern in den Schulen werden in einer Pressemitteilung bekannt gegeben.

Coronavirus in Köln: Kommt die „No-Covid“-Strategie? Die aktuelle Lage

Erstmeldung vom 19. Februar:

Köln – Der Krisenstab berät am Freitag, dem 19. Februar, zum weiteren Vorgehen in der Corona-Krise. Eine Pressekonferenz findet diesmal jedoch nicht statt. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die die Pressekonferenz sonst leitet, befindet sich aktuell in Quarantäne, da sie auf einem Pressetermin Kontakt mit NRW-Innenminister Herbert Reul hatte, der sich mit der britischen Corona-Mutation infiziert hat.

Köln: OB Reker wirbt für strengeren Corona-Kurs – und will Inzidenz von 10 erreichen

Wie Henriette Reker ankündigte, wird sich der Krisenstab am Freitag, dem 19. Februar mit den Überlegungen zu einer „No-Covid-Strategie“ befassen. Reker hatte sich kürzlich für einen härteren Coronakurs ausgesprochen. Sie betonte, dass eine Inzidenz ab 10 erreicht werden müsse. Dann könne es laut Reker die ersten Lockerungen geben. Welche Maßnahmen Köln im Zuge der „No-Covid-Strategie“ erlassen könnte, ist am Montag, dem 22. Februar, Thema im Hauptausschuss. Die Entwickler der „No-Covid-Strategie“ sind mehrere Wissenschaftler, die derzeit ein Konzept mit coronafreien, „grünen Zonen“ erstellen.

Coronavirus in Köln: Diese Regeln gelten derzeit in der Domstadt

In Köln liegt die Wocheninzidenz derzeit bei 66,1. Von den Lockerungen ist die Domstadt daher noch weit entfernt. Um die Corona-Krise in den Griff zu bekommen, gelten in Köln derzeit strenge Regeln. Unter anderem wurde nun die Kontaktbeschränkung seit Samstag, dem 6. Februar weiter ausgedehnt. So dürfen sich Bürgerinnen und Bürger auch in privaten Räumen nur noch mit maximal einer weiteren Person außerhalb des eigenen Hausstandes treffen. Zudem wurde die Maskenpflicht an Schulen erweitert. Seit dem 8. Februar ist auch das Impfzentrum an der Messe in Köln in Betrieb. Über die Priorisierung verschiedener Gruppen für die Impftermine berät nun eine Ethikkommission. Sie prüft, welche Menschen in Bezug auf das Impfen Vorrang haben.(nb)

In einer vorherigen Version hatten wir zunächst berichtet, dass die Pressekonferenz des Corona-Krisenstabs heute ausfällt, diese Angabe wurde korrigiert.

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