Kampf gegen das Coronavirus

Rekord in Köln: Impfzentrum weitet Kapazitäten aus – 7.000 Impfungen ab Ende der Woche möglich

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6.250 Menschen können nun täglich in Köln gegen den Coronavirus geimpft werden.
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Köln hat den bisherigen Impf-Rekord gebrochen und kann nun ab Ende dieser Woche täglich 7.000 Menschen impfen. Bei Astrazeneca-Impfterminen kam es zu einem enormen Andrang.

Update vom 6. April 17:35 Uhr: Der Krisenstab der Stadt Köln hat sich heute darauf geeinigt, das Impfzentrum an der Messe zu erweitern. Somit können ab Ende dieser Woche dann sogar 7.000 Kölnerinnen und Kölner täglich geimpft werden, wenn genug Impfstoff zur Verfügung steht.

Impf-Rekord in Köln: Impfzentrum weitet Kapazitäten aus – 6.250 Termine täglich

Erstmeldung vom 6. April:

Köln – Die Stadt Köln befindet sich in Alarmbereitschaft, denn die Wocheninzidenz ist am Dienstag, dem 6. April, auf 143,9 gestiegen. Um einen weiteren Anstieg zu vermeiden, ist Impfen derzeit neben dem Testen das wichtigste Mittel im Kampf gegen das Coronavirus. Nun konnte die Stadt beim Impfen einen großen Erfolg verbuchen: So wurden die Kapazitäten im Impfzentrum in Deutz am Sonntag erstmals erweitert. Statt zuvor 5.000 Impfungen werden dort in den kommenden Tagen täglich 6.250 Kölnerinnen und Kölner geimpft.

Neuer Impf-Rekord in Köln: 6.250 Impfungen täglich – diese Kölner sind nun an der Reihe

Wie die Stadt mitteilt, haben nun alle Beschäftigen in Kitas, der Tagespflege und in Grund- und Förderschulen ein Impfangebot erhalten. Mehr als die Hälfte von ihnen wurden in den letzten Wochen bereits geimpft. Seit Sonntag, dem 4. April werden nun 4.000 über 60-Jährige und 2.250 über 80-Jährige sowie Angehörige priorisierter Berufsgruppen geimpft. Ab Dienstag, dem 6. April werden erhalten auch Kölnerinnen und Kölner des Jahrgangs 1941 und ihre Lebenspartner und Lebenspartnerinnen eine Impfung.

Coronavirus: Enormer Andrang bei Astrazeneca-Impfungen – Buchungssystem brach zusammen

Seit dem vergangenen Wochenende können sich nun in ganz Nordrhein-Westfalen Menschen ab 60 Jahren mit Astrazeneca impfen lassen. Dabei stieg die Nachfrage nach den Impfterminen sogar so enorm, dass es bei dem Buchungssystem für die Terminvergabe phasenweise zu Ausfällen kam. Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein gab auf Twitter bekannt, dass allein in den ersten zwei Stunden 25 Millionen Zugriffe auf der Seite erfolgt waren. Das Gesundheitsministerium teilte am Ostersonntag mit, dass inzwischen über 200.000 Impftermine an über 60-Jährige vergeben wurden. Insgesamt stehen in NRW nun 450.000 Impfdosen mit Astrazeneca für Personen dieser Altersgruppe zur Verfügung.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) erklärte dazu: „Wir haben der Impfkampagne einen ordentlichen Antrieb verliehen. Der Ansturm auf die Impftermine ist ein gutes Zeichen und ein wichtiges Signal. Das zeigt uns, dass die Menschen dem Astrazeneca-Impfstoff weiterhin vertrauen. Ich habe viele Nachrichten bekommen, in denen sich die Menschen dafür bedanken, dass sie schnell und unkompliziert einen Impftermin bekommen haben.“ (nb)

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