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Negativer Coronatest wird wichtig – Köln verschärft Corona-Maßnahmen

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Von: Nina Büchs

Sebastian Hartmann hält im Corona-Testzentrum des ASB in der Gneisenaustraße einen negativen Coronatest in der Hand.

Auch bei Zoobesuchen muss nun ein negativer Selbsttest vorgelegt werden. (Symbolbild) © Jörg Carstensen/dpa

Die Wocheninzidenz steigt auch in Köln weiter an. Oberbürgermeisterin Henriette Reker informiert deshalb in einer Pressekonferenz über das weitere Vorgehen. Wir berichten live.

Update vom 19. März, 13:17 Uhr: Die Pressekonferenz zur Corona-Lage in Köln ist nun beendet.

Coronavirus in Köln: „Wir brauchen den Astrazeneca-Impfstoff“

Update vom 19. März, 13:10 Uhr: „Ohne den Astrazeneca-Impfstoff werden wir nicht so schnell eine Herdenimmunität erreichen. Wir brauchen den Astrazeneca-Impfstoff dringend,“ so Dr. Miller. „Das Risiko, die Hirnvenenthrombose zu bekommen, ist extrem gering“, ergänzte Dr. Nießen. Der Nutzen sei deutlich größer als das Risiko.

Köln: Negativer Selbsttest beim Zoo oder Friseur – brauchen ihn auch Kinder?

Update vom 19. März, 13:10 Uhr: Derzeit ist noch nicht bekannt, ob auch Kinder einen negativen Selbsttest beim Zoo- oder Museumsbesuch oder beim Friseur vorlegen müssen, so Dr. Nießen, Leiter des Gesundheitsamts.

Köln: Schulschließungen sind „allerletzte“ Maßnahme

Update vom 19. März, 13:05 Uhr: „Schulschließungen sind als allerletzte Maßnahme gedacht, so Dr. Nießen. „Man muss sehen, wie es nach den Osterferien weitergeht.“

Coronavirus in Köln: Tests haben eine Gültigkeit von 24 Stunden

Update vom 19. März, 13:04 Uhr: Laut OB Reker haben die Tests 24 Stunden Gültigkeit. Auch bei Gremiensitzungen der Stadt Köln werden vorab Tests gemacht.

Köln: So sieht die Lage auf den Intensivstationen aus

Update vom 19. März, 12:56 Uhr: Herr Dr. Miller, Leiter der Kölner Berufsfeuerwehr äußerte sich nun zur Lage auf den Intensivstationen: „Was uns besorgt ist, ist, dass die freien Kapazitäten wieder deutlich weniger geworden sind. Aktuell gibt es 6 Prozent freie Kapazitäten.“

Update vom 19. März, 12:51 Uhr: „Aktuell haben 6,8 Prozent aller Kölner eine Erstimpfung erhalten, 3,1 Prozent haben eine Zweitimpfung bekommen. Alles, was wir an Impfstoff haben, soll schnellstmöglich verimpft werden“, so Dr. Nießen.

Coronavirus in Köln: Hier stecken sich die meisten Leute an

Update vom 19. März, 12:51 Uhr: Dr. Nießen, Leiter des Gesundheitsamts sagte nun: „Es sind nun inzwischen weniger Infektionen in den Altenheimen aufgetreten, das ist den Impfungen zu verdanken. Die meisten Infektionen geschehen noch immer bei Sozialkontakten, viele können sich jedoch leider auch nicht daran erinnern, wo sie sich mit Corona infiziert haben. Das bereitet uns Sorgen.“

Köln: Tests in Schulen und Kitas werden ausgeweitet

Update vom 19. März, 12:46 Uhr: „Uns ist wichtig, auch das Testen bei den Kitas und Schulen nochmal auszuweiten. Bei den Kitas werden die Lolli-Tests eingeführt und bei den Schülern die Spuck-Tests, das Ziel ist die Testangebote zweimal die Woche anbieten zu können. Einmal die Woche wird das Testangebot vom Land übernommen.“ Das Land hatte gestern angekündigt, in NRW vorerst keine flächendeckenden Tests bei Kitas und Schulen einzuführen.

100.000 Testmöglichkeiten pro Woche in Köln – Nachfrage wird ansteigen

Update vom 19. März, 12:44 Uhr: Blome, die nun neue Leiterin des Krisenstabs ist, sagte: „Es gibt nun 100.000 Testmöglichkeiten in der Woche in Köln, allgemein werden aktuell nur 20 Prozent davon abgerufen. Jedoch wird die Anfrage mit den weiteren Beschränkungen weiter ansteigen“, so Blome.

Inzidenz über 100 – nur noch mit negativem Test in den Zoo und zum Friseur

Update vom 19. März, 12:42 Uhr: Unter anderem müssen nun in Museen und im Zoo sowie bei körpernahen Dienstleistungen wie Friseuren ein negatives Testergebnis vorgelegt werden, so Reker. Erfreulich findet sie, dass die Astrazeneca-Impfungen wieder fortgesetzt werden können.

Situation in Köln ist beunruhigend – Inzidenz noch immer über 100

Update vom 19. März, 12:40: Reker sagte nun: „Wir liegen nun den fünften Tag über 100, das beunruhigt uns sehr“, so Reker. Der Krisenstab hat heute noch zusätzliche Verordnungen beschlossen. Diese gelten so lange, bis das Land von sich aus wieder landesweite Regeln einführt. Das passiert, wenn die Inzidenz in NRW über 100 liegt, aktuell liegt sie bei 96“, so Reker. Unter anderem dürfe nun ab Montag überall da, wo eine Maskenpflicht gilt, nur mit FFP2- oder OP-Masken getragen werden.

Köln: Reker ist nicht mehr Leitung des Krisenstabs

Update vom 19. März, 12:35 Uhr: Henriette Reker ist nun aufgetaucht. Zu Beginn sagte Reker, dass sie die Leitung des Krisenstabs nun an Verkehrsdezernentin Andrea Blome übergeben hat. Reker möchte sich nun wieder anderen Aufgaben widmen, zum Beispiel, wenn es wieder zu Öffnungen kommt.

PK zur Corona-Lage in Köln: Reker ist noch nicht da – PK verzögert sich

Update vom 19. März, 12:32 Uhr: Die Pressekonferenz verzögert sich derzeit. Noch ist die Oberbürgermeisterin noch nicht auf der Bildfläche erschienen.

Kölner Inzidenz über 100: Kommt jetzt die Notbremse? Hamburg macht es vor – Reker-PK live

Update vom 19. März, 12:10 Uhr: Wie Stadtsprecher Benedikt Mensing gegenüber 24RHEIN mitteilte, wird nun bereits seit Freitagmorgen wieder im Impfzentrum in Köln-Deutz der Impfstoff Astrazeneca verimpft. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hatte am Donnerstag bekannt gegeben, dass sie Astrazeneca weiterhin für „sicher und wirksam“ hält, damit kann die Impfung mit dem schwedisch-britischem Impfstoff wieder aufgenommen werden. Laut Mensing wurden in Köln nun heute und morgen 1.500 Impftermine im Impfzentrum angeboten. In der kommenden Woche wurden bereits 6.300 Zusatztermine zur Buchung freigegeben.

Kölner Inzidenz über 100: Kommt jetzt die Notbremse? Hamburg machts vor

Update vom 19. März, 11:52 Uhr: Wird Köln angesichts steigender Coronazahlen Maßnahmen ergreifen? In Hamburg liegt der Inzidenzwert seit einigen Tagen ebenfalls über 100, die Stadt griff nun zur Notbremse. Heißt: die Anfang vergangener Woche vollzogenen Öffnungsschritte werden wieder rückgängig gemacht. Im Einzelhandel wäre dann nur noch „Click and Collect“ möglich. Private Kontakte müssten sich wieder auf eine Person außerhalb des eigenen Hausstandes beschränken. Es bleibt abzuwarten, wie Köln in Kürze reagieren wird.

Inzidenz in Köln über kritischer Marke – kommen wieder Verschärfungen?

Update vom 19. März, 11:30 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kündigte am Freitag in Berlin an, dass die dritte Corona-Welle nicht durch Impfungen gestoppt werden kann. Spahn sagte, selbst wenn die Lieferungen aus EU-Bestellungen nun zuverlässig kämen, würde es noch Wochen dauern, bis die Risikogruppen vollständig geimpft sind. Erst dann könne über breitere Öffnungen der Gesellschaft geredet werden. Wie der Krisenstab der Stadt Köln sich dazu äußert, ist bislang noch offen.

Coronavirus in Köln: Inzidenz weiter über kritischer Marke – kommt jetzt die Notbremse?

Update vom 19. März, 09:52 Uhr: Bahnt sich eine Entspannung in Köln an? Die 7-Tages-Inzidenz ist zum ersten Mal seit einigen Tagen gesunken – doch die kritische Marke von 100 ist weiterhin überschritten. Am Freitag meldete das Landesamt für Gesundheit Nordrhein-Westfalen einen Wert von 103,6 (Vortag: 110,1). Die Frage ist nun, ob sich die Lage weiter entspannt.

Coronavirus in Köln: Inzidenz weiter über kritischer Marke – kommt jetzt die Notbremse?

Erstmeldung vom 19. März, 9 Uhr:

Köln – Die Corona-Lage in Köln ist aktuell sehr angespannt. Seit Tagen liegt die Inzidenz über der kritischen Marke von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen. Steht die Domstadt nun kurz vor einer dritten Welle? Diese Sorge könnte bald Wirklichkeit werden, sollten die Zahlen weiter ansteigen.

Zuletzt wollte die Stadt jedoch keine „Notbremse“ ziehen, sondern die Entwicklung abwarten. Wie es in Köln nun weitergehen sollen und ob die aktuellen Corona-Regeln nochmals verschärft werden, darüber informiert die Oberbürgermeisterin Henriette Reker am Freitag, dem 19. März um 12:30 Uhr in einer Pressekonferenz. Auch Dr. Christian Miller, Leiter der Berufsfeuerwehr und Dr. Johannes Nießen, Leiter des Gesundheitsamtes kommen darin zu Wort. Wir berichten live.

Coronavirus in Köln: OB Reker gibt Pressekonferenz – das ist die aktuelle Lage in Köln

Noch Anfang März gab es einen Moment der Erleichterung: So durften Geschäfte und auch der Kölner Zoo, das Schokoladenmuseum und unter anderem auch der Kölner Dom wieder für Besucher öffnen. Doch wie lange es die Lockerungen noch gibt, ist angesichts steigender Infektionszahlen fraglich. Laut den Beschlüssen von Bund und Ländern gelten die Öffnungsperspektiven nämlich nur bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100. Doch die Stadt Köln arbeitet bereits an einer möglichen Lösung: Mittels eines QR-Codes sollen Corona-Testergebnisse für die Gastronomie und Veranstaltungsbranche verfügbar gemacht werden. Dies könnte perspektivisch weitere Öffnungen ermöglichen.

Köln: Astrazeneca-Impfungen aktuell nicht möglich – einige Impfdosen mussten weggeschmissen werden

Im Kampf gegen das Virus haben sich zwei Faktoren als besonders wirksam erwiesen: Eine gute Test-Strategie und die Impfungen, mittels derer eine Herdenimmunität erreicht werden soll. Jedoch mussten nun im Kölner Impfzentrum bis Ende dieser Woche über 8.700 Impftermine wegen des Astrazeneca-Impfstopps abgesagt werden. Zudem wurden 117 Astrazeneca-Impfdosen in Köln weggeschmissen. Positiv ist dagegen, dass die Corona-Teststrategie weiter vorangetrieben wurde. So gibt es in Köln nun bereits viele Standorte, bei denen sich die Bürger einmal pro Woche kostenlos per Schnelltest auf den Coronavirus testen lassen können. Eine Liste zu den Teststellen in Köln und in Düsseldorf finden Sie in unserer Übersicht.

Coronavirus: Auch auf den Kölner Intensivstationen ist die Lage angespannt

Prekär ist die Lage derzeit außerdem in den Kliniken und Krankenhäusern. Mit Stand vom Donnerstag (17. März) sind laut DIVI in Köln von den 404 Intensivbetten in Köln noch 34 frei (8,4 Prozent). Ein Wert von unter zehn Prozent bedeutet eine sehr angespannte Lage, wie Karagiannidis im Gespräch mit dem Kölner Stadt-Anzeiger sagte. (nb)

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