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Köln: Inzidenz sinkt auf 112,5 – bereits 21 Stadtteile unter 50

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Von: Nina Büchs

Eine Frau joggt am Rheinufer in Köln entlang.
In Köln ist die Inzidenz seit Tagen rückläufig. Dennoch gelten derzeit noch strenge Regeln, wie zum Beispiel Kontaktbeschränkungen – auch beim Sport. (Symbolbild) © Marius Becker/dpa

In Köln bessert sich die Corona-Lage. Der 7-Tage-Inzidenz sinkt seit Tagen immer weiter nach unten – das wirkt sich auch auf die verschiedenen Stadtteile aus.

Köln – Die Corona-Lage in Köln entwickelt sich derzeit in eine positive Richtung. Seit Tagen sinkt die Wocheninzidenz, am Freitag, 14. Mai, liegt sie sogar schon bei 112,5. Auch in den Kölner Stadtteilen macht sich dieser Trend bemerkbar. So liegen aktuell 21 Veedel unter einer Inzidenz von 50.

Coronavirus in Köln: In diesen 21 Stadtteilen liegt die 7-Tage-Inzidenz schon unter 50 (Stand: 12. Mai)

Wie eine Statistik der Stadt zeigt, gibt es nun deutlich mehr Stadtteile, in denen die Inzidenz schon unter 50 liegt. Insgesamt sind dies derzeit 21 Stadtteile. In Libur, Weiß, Hahnwald und Godorf liegt die Inzidenz derzeit sogar bei Null. Besonders hoch ist die Inzidenz dagegen unter anderem noch in den Stadtteilen Gremberghoven (586,7), Roggendorf/Thenhoven (286,4) und Chorweiler (225,1).

Riehl33,8
Brück29,2
Lind27,7
Libur0,0
Langel28,6
Weiß0,0
Godorf0,0
Hahnwald0,0
Raderberg29,9
Sülz24,5
Junkersdorf26,0
Lövenich10,9
Braunsfeld40,9
Fühlingen47,8
Neustadt/Nord45,4
Dellbrück45,7
Urbach38,4
Wahn41,5
Immendorf48,5
Rondorf42,7
Klettenberg37,8

In sozialen Brennpunkten sollen Impfaktionen zudem die Verbreitung des Coronavirus einschränken. In Chorweiler wurden Anfang Mai auch die ersten Menschen in einem mobilen Impfbus geimpft. Auch in Meschenich fand eine Sonderimpfaktion statt. Aufgrund von mangelndem Impfstoffs musste das Projekt zwischenzeitlich gestoppt werden, NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann kündigte jedoch in dieser Woche an, dass die Impfungen in benachteiligten Stadtteilen mit hohen Inzidenzen fortgesetzt werden können.

Coronavirus: Inzidenz in Köln sinkt rapide – könnte es bald Lockerungen geben?

Angesichts der sinkenden Inzidenz stellt sich die Frage, ob es in Köln bald schon Lockerungen geben könnte. Wie Stadtsprecher Benedikt Mensing gegenüber 24RHEIN mitteilte, wird der Krisenstab am kommenden Montag unter anderem darüber beraten, ob die Allgemeinverfügung verlängert wird, oder nicht. Sie läuft am 17. Mai ab. Sollte der Krisenstab die Verfügung nicht verlängern, gibt es in Köln einige Anpassungen der Corona-Regeln.

Was aber bedeutet das? Zum Beispiel würde die Ausgangssperre dann nicht mehr ab 21 Uhr, sondern gemäß der Verordnung von Bund und Ländern erst ab 22 Uhr gelten. Zudem hat die Stadt in der Allgemeinverordnung auch Regelungen zu Verweilverboten – zum Beispiel am Brüsseler Platz – erlassen. Ob und inwiefern sich die derzeitigen Regelungen jedoch ändern, wird sich erst in der kommenden Sitzung des Krisenstabs zeigen. (nb)

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