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Kölner Stadtteil hatte geringste Inzidenz – jetzt ist er neuer Corona-Hotspot

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Von: Nina Büchs

Ein Mann kontrolliert den 2G Nachweis vor dem Weihnachtsmarkt.
Die Corona-Lage in Köln ist sehr dynamisch. Inzwischen ist die Inzidenz wieder hochgeschnellt – zuvor sind die Werte täglich gesunken. (Symbolbild) © Oliver Berg/dpa

Corona: Drei Stadtteile in Köln haben sich nun zu neuen Hotspots entwickelt. Darunter auch Godorf – noch vor einer Woche sah die Lage dort ganz anders aus.

Köln – Nach dem letzten Abwärtstrend ist die Inzidenz in Köln nun wieder sprunghaft gestiegen und liegt aktuell bei 380,5 (Stand: 10. Dezember). Eine Corona-Entspannung vor Weihnachten scheint aktuell also noch nicht einzutreten. Noch höher liegt der Inzidenzwert in manchen Stadtteilen – Spitzenreiter ist Roggendorf/Thenhoven. Aber auch Godorf hat sich zu einem neuen Corona-Hotspot entwickelt. Noch vor einer Woche war die Inzidenz dort unter den Stadtteilen in Köln am geringsten. Ein Überblick, welche Veedel in Köln aktuell die höchsten Inzidenzwerte haben und wie die Lage zu bewerten ist.

Coronavirus Köln: In diesen zehn Stadtteilen ist die Inzidenz aktuell am höchsten

Roggendorf/Thenhoven484,7
Godorf476,4
Gremberghoven456,3
Hahnwald435,6
Merkenich392,2
Eil355,9
Finkenberg351,7
Lindweiler344,4
Humboldt/Gremberg344,2
Urbach330,6
Stand: 8. Dezember 2021, Quelle: Stadt Köln

Köln: Aktuelle Corona-Hotspots in Roggendorf/Thenhoven, Godorf und Gremberghoven

Besonders hoch ist die Inzidenz aktuell in den Stadtteilen Roggendorf/Thenhoven, Godorf und Gremberghoven. Alle drei Stadtteile nähern sich nun der 500er-Marke an. Die Lage kann sich aber schnell ändern – denn erst in der vergangenen Woche gab es laut der Grafik der Stadt Köln noch ganz andere Corona-Hotspots. So waren am 1. Dezember die Fallzahlen in den Stadtteilen Lindweiler, Ensen und Bayenthal am höchsten. Der Stadtteil Lindweiler lag sogar über 700. Nun sind die Zahlen dort jedoch stark zurückgegangen – in Lindweiler liegt die Inzidenz aktuell beispielsweise bei 344,4, in Bayenthal bei 163,1.

Coronavirus: Das waren die Hotspots in der vergangenen Woche (1. Dezember) – Lindweiler lag über 700

StadtteilInzidenz am 1. DezemberInzidenz am 8. Dezember
Lindweiler746,3344,4
Ensen532,1129,8
Bayenthal470,0163,1
Esch/Auweiler429,4171,8

Beachtet werden muss bei den Werten in den Stadtteilen jedoch, dass die Inzidenz umso schneller ansteigen kann, wenn in dem Stadtteil die Einwohnerzahl besonders gering ist. Denn die 7-Tage-Inzidenz wird immer auf 100.000 Einwohner hochgerechnet. Zum Beispiel wohnen im Stadtteil Roggendorf/Thenhoven 4.539 Menschen, dort gab es in den letzten Tagen 22 Infizierte. Die Inzidenz ist dort wesentlich höher, als im Stadtteil Altstadt/Süd mit 27.982 Einwohnern, obwohl dort sogar 62 Menschen in den letzten Tagen positiv getestet wurden.

Köln: Inzidenz lag in Godorf zuvor noch unter 100 – nun ist der Stadtteil neuer Corona-Hotspot

Die aktuelle Grafik zeigt auch, dass derzeit alle Stadtteile zumindest über einer Inzidenz von 100 liegen. Das war in der vergangenen Woche noch ganz anders. Denn am 1. Dezember gab es noch einige Veedel, die unter der 100er-Marke lagen. Im Stadtteil Godorf im Stadtbezirk Rodenkirchen, der nun mit 476,4 zu den aktuellen Hotspots gehört, war die Inzidenz in der vergangenen Woche sogar mit 73,3 am niedrigsten. Und auch die Stadtteile Meschenich, Raderthal und Libur lagen am 1. Dezember alle unter 100. (nb) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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