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Kölsche Band Kasalla veröffentlicht Musikvideo zur Corona-Krise – Fans haben „Pipi in den Augen“

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Von: Nina Büchs

Nils Plum, Schlagzeuger der kölschen Band "Kasalla“ hält ein Pappschild in der Hand.
Im neuen Video der Band Kasalla hält Schlagzeuger Nils Plum ein Pappschild mit der Aufschrift „Och dä jrößte Driss jeiht irjendwann vorbei“ in der Hand. © Kasalla/Youtube

Mit ihrem neuen Lied zur Corona-Krise „Midden em Sturm“ trifft die kölsche Band Kasalla bei ihren Fans einen Nerv. So emotional reagierten sie nun auf Facebook.

Köln – Die Corona-Krise hat auch das Leben vieler Künstler stark beeinträchtigt. So auch das der kölschen Band „Kasalla“. Ihr geplantes großes Studiokonzert mussten sie nun verschieben. Die stille und besorgniserregende Zeit hat die Band nun genutzt, um ein neues Lied aufzunehmen. Es heißt „Midden em Sturm“ und handelt von der Corona-Pandemie.

Kasalla: Kölsche Band veröffentlicht Video zur Corona-Krise

Menschen stehen mit bedrücktem, sorgenvollem Gesicht hinter einer Fensterscheibe. Draußen fällt Regen. Dann die erste Liedstrophe: „Wenn do midden em Sturm stehs, met‘m Rögge zor Wand. Wenn do beinhah kpott jeihs, dann hald blus nit aan.“ Schon die ersten Töne zeigen, wie sehr Menschen aller Altersgruppen unter dem Virus leiden. In ihrem Lied fordert Kasalla die Menschen nun dazu auf, nicht aufzugeben. Auf Facebook hat die Band nun ihr neues Video veröffentlicht. Passend dazu schreiben sie: „Und auch, wenn die nächsten Wochen wieder härter und stiller werden: Och dä jrößte Driss jeiht irjendwann vorbei. Wir kommen da durch! Zusammen.“

Diese Strophen singt Kasalla in ihrem neuen Lied „Midden em Sturm“

Un wenn do uch wanders Dürch d‘r stärkste Orkan Öm dich Blitze un Donner Doch do kämpfs dich vöran Verliers nie die Hoffnung Wie en Blom op Beton Denn do weiß, hinger de Wolken Schingk noch immer de Sonn

Läuf mer nur mit Jäjewind, da liert mer widder fleeje Un wenn et richtich dreckich weed, dann sing dem Sturm entjäje

Hey-yeah, hey-yeah Stell dich midden en de Sturm erin und schrei Hey-yeah, hey-yeah Uch die jrößte Driss jeiht irjendwann vörbei

Kölsche Band „Kasalla“ veröffentlicht Lied zu Corona-Krise – das sagen Facebook-Nutzer

Bei den Facebook-Usern hat das Video einen Nerv getroffen. Viele von ihnen dankten der Band Kasalla und drückten ihre Emotionen aus. Zum Beispiel schreibt die Userin Pe Pau: „Ich glaube ich hab in meinem ganzen Leben noch nie so oft, im Zusammenhang oder mit dieser Band, geheult.“ Alexander Kutsch antwortet: „Sie treffen immer den Nerv und bringen es auf den Punkt.“ Und Michaela Kasper kommentiert: „Das ist so wunderschön geworden. Ich hab Gänsehaut und Pipi in den Augen. Und dieses Video kam zum besten Zeitpunkt und puscht uns jetzt alle durch die nächsten Wochen. Danke Jungs dafür. Passt alle auf euch auf und bleibt gesund.“ (nb)

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