Krisenstab über aktuelle Corona-Lage

Köln: Impf-Aktion in sozialen Brennpunkten endet am 13. Juni

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Begonnen hatte die Impf-Aktion in sozialen Brennpunkten Anfang Mai im Stadtteil Chorweiler. Nun muss das Projekt jedoch eingestellt werden.
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Der Kölner Krisenstab hat am Freitag um 14 Uhr eine Pressekonferenz zur aktuellen Corona-Lage geben. Im Ticker lesen Sie, was beschlossen wurde.

Update 14:27 Uhr: Die Pressekonferenz ist beendet.

Coronavirus in Köln: Jede vierte Apotheke in Köln stellt die Zertifikate für den digitalen Impfnachweis aus

Update 14:24 Uhr: Zum digitalen Impfnachweis sagt Dr. Christian Miller: „Auch am Impfzentrum sollen gleich nach der Impfung die QR-Codes bereitgestellt werden. Für den Part der schon Geimpften ist die KVNO zuständig und für die jetzt aktuell Geimpften werden wir am Impfzentrum eine Möglichkeit sorgen.“ Dr. Johannes Nießen ergänzt: „Bei den Kölner Apotheken wird ab Mobntag nur jede vierte die digitalen Impfzertifikate ausstellen.“

Köln: Impf-Aktion in sozialen Brennpunkten endet am 13. Juni – Stadt muss auf Zusatzkontingente warten

Update 14:19 Uhr: „Gestern haben wir in Humboldt/Gremberg geimpft, heute läuft die Aktion noch in Mülheim. Gestern haben wir insgesamt 9.071 Impfungen durchgeführt. Die Impfaktion in den vulnerablen Sozialräumen endet jedoch vorerst am 13.06.2021 aufgrund des Impfstoffmangels. Wir sind aber überzeugt, dass das ein richtiger Schritt war zur Pandemiebewältigung. Nach dem Aus dieser Phase werden wir den Antrag stellen, das Projekt fortsetzen zu können. Dafür müssen wir vom Land jedoch weitere Impfdosen erhalten“, sagt Dr. Christian Miller.

Coronavirus: Erstimpfungen in Köln wegen Impfstoffmangel bis auf Weiteres ausgesetzt

Update 14:15 Uhr: „Wir haben 805.000 Impfungen in Köln durchgeführt“, so Miller. „Erstimpfungen sind jedoch bis auf Weiteres ausgesetzt, da wir vom Land dafür derzeit keine Impfdosen erhalten. Wir haben deshalb eine sehr angespannte Situation. Wir haben zu wenig Impfstoff um die Impfkampagne voranzubringen.“

Köln: Lage auf den Intensivstationen ist nun deutlich entspannter

Update 14:13 Uhr: Dr. Christian Miller: „In den Kliniken sind Belegung auf den Intensivstationen deutlich zurückgegangen. Die 19-35 Jährige infizieren sich am häufigsten mit Corona.“

Coronavirus in Köln: Krisenstabsleiterin Andrea Blome richtet deutliche Worte an Fußball-Fans

Update 14:09 Uhr: „Auch die Impfung in Sozialräumen soll fortgesetzt werden. Jedoch werden weitere Zusatzkontingente vom Land benötigt“, so Blome. „Vor uns liegt wieder ein Wochenende mit sommerlichen Temperaturen, zudem startet die Fußball-EM. Genießen wir das jedoch mit gebotenen Abstand. Auch ohne sich in den Armen zu liegen kann man sich über ein Tor freuen.“

Update 14:07 Uhr: Blome: „Wann wieder Erstimpfungen im Impfzentrum möglich sind, muss noch geklärt werden“, so Blome.

Corona in Köln: Verweilverbote, Maskenplficht und Alkoholkonsumverbot verlängert

Update 14:05 Uhr: Der Pressekonferenz hat nun begonnen. Krisenstabsleiterin Andrea Blome spricht zuerst. „Ich möchte mich wieder bedanken bei denen, die die Regeln eingehalten haben und dazu beigetragen haben, dass wir bei so einem niedrigen Wert liegen.“ Weiter sagte Blome: „Wir müssen einen erneuten Rückschlag unbedingt vermeiden. Wir haben beschlossen die Verweilverbote und die Alkoholkonsumverbote zu verlängern auch die Maskenpflicht soll im öffentlichen Raum in Köln weiter gelten. Damit wird am Montag eine neue Allgemeinverfügung erlassen.“

Update 14:00 Uhr: Die Pressekonferenz startet leicht verzögert.

Köln: Inzidenz am Freitag leicht gestiegen – aktueller Wert liegt nun bei 22,3

Update vom 11. Juni, 11:20 Uhr: Wie auch schon am Vortag ist der Inzidenzwert in Köln am Freitag, 11. Juni, erneut leicht gestiegen. So liegt die Inzidenz dort laut dem Gesundheitsministerium NRW aktuell bei 22,3. Ab heute gelten in Köln zudem die Lockerungen der Stufe 1, teilte die Stadt mit. Weitere Informationen zur Corona-Lage in Köln teilt der Krisenstab um 14 Uhr in einer Pressekonferenz mit.

Aktuelle Corona-Lage in Köln: Beschließt der Krisenstab Verschärfungen?

Erstmeldung vom 10. Juni:

Köln – Nach einer langen Corona-Pause ist in Köln das Leben zurückgekehrt. Biergärten und Freibäder haben wieder geöffnet, Shoppen ist ohne Test und Termin möglich und seit Montag kann sich theoretisch jeder trotz derzeitigem Impfstoffmangel um einen Impftermin bemühen. Auch bei der Inzidenz gibt es gute Nachrichten: Sie liegt nun mehr als fünf Tage in Folge unter 35. Ab Freitag, 11. Juni, treten laut der Corona-Schutzverordnung NRW deshalb weitere Lockerungen in Kraft, da dann die Stufe 1 erreicht ist.

Coronavirus in Köln: Pressekonferenz des Krisenstabs am Freitag um 14 Uhr

Am Freitag um 14 Uhr wird der Krisenstab der Stadt Köln in einer Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Lage und mögliche Öffnungen informieren. Über die neuen Entwicklungen wird 24RHEIN in einem Live-Ticker berichten. Interessant wird dann, ob die Stadt zu vereinzelten Verschärfungen greift. Immerhin kam es in den vergangenen Wochenenden an Party-Hotspots immer wieder zu größeren Menschenansammlungen.

Überblick über die nächsten wichtigsten Lockerungen und Öffnungen der Stufe 1 (Inzidenz stabil unter 35):

  • Die Gastronomie in Köln ist aktuell ohne Test im Außenbereich und mit Test im Innenbereich geöffnet. Ab Freitag müssten die Gäste theoretisch auch im Innenbereich kein negatives Testergebnis mehr vorzeigen. Ein Besuch im Restaurant oder Café wäre also ganz ohne Test möglich. Damit die Gastro-Lockerung in Köln greift, muss neben der Kölner Inzidenz jedoch auch die Landesinzidenz (Stand 10. Juni: 20,8) stabil unter 35 liegen.
  • Theoretisch wären auch private Veranstaltungen in der Stufe 1 wieder möglich. Dann dürften sich maximal fünf Haushalte wieder treffen, Geimpfte und Genesene werden nicht als Haushalt mitgezählt.  Sind alle Personen getestet, geimpft oder genesen, dürfen sich maximal 100 Personen treffen.  Eine maximale Anzahl an Haushalten gibt es nicht. Damit wären auch private Feiern wie Grillfeste oder Hochzeitspartys wieder erlaubt. Doch aufgepasst: Handelt es sich bei der privaten Veranstaltung um eine Party, gelten zusätzliche Schutzmaßnahmen. Da der Abstand nicht gewährleistet werden kann, dürfen maximal außen 100 Gäste eingeladen werden. Innen sind bis zu 50 Gäste erlaubt. In beiden Fällen müssen Gäste und die Veranstalter selbst ein negatives Testergebnis vorlegen.
  • Clubs und Discotheken dürften ihren Außenbereich wieder öffnen. Die Feiernden müssen jedoch einen negativen Corona-Test vorzeigen. Zudem sind maximal 100 Gäste erlaubt.
  • Für den Besuch im Freibad wäre kein negativer Corona-Test mehr notwendig.
  • Theater, Opern und Kinos dürfen ihren Betrieb aufnehmen, maximal erlaubt sind jedoch 1.000 Personen (innen und außen). die Veranstalter müssen jedoch ein Sicherheitskonzept vorlegen, bei dem auch ein Sitzplan vorhanden ist. Zudem müssen die Besucher ein negatives Testergebnis vorlegen.

(nb)

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