Gastronomie ohne Test

Inzidenz in Köln unter 35: Diese Corona-Lockerungen gelten seit Freitag

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Pünktlich zum Sommer sinkt die Inzidenz (Symbolbild)
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Die Inzidenz in Köln sinkt. Schon bald folgen neue Corona-Lockerungen. Ein Coronatest wird dann nur noch selten gebraucht. Ein Überblick, was sich bald ändert.

Köln – Mehr Freunde treffen, der Lieblingskneipe einen Besuch abstatten oder das gute Wetter im Freibad genießen. All das ist bald wieder im Bereich des möglichen – und zwar ganz ohne Coronatest. Denn die Inzidenz in Köln sinkt immer weiter. Aktuell liegt der Wert in der Domstadt bei 22,6 (Stand: 12. Juni). Bereits seit mehreren Tagen liegt der Wert stabil unter 35. Seit Freitag gelten darum weitere Lockerungen, da sich Köln dann offiziell in Stufe 1 der Corona-Schutzverordnung befindet.

Köln in Stufe 1: Lockerungen ab dem 11. Juni

Am Freitag, 11. Juni, liegt Köln laut Corona-Schutzverordnung in Stufe 1. Dann gilt die Inzidenz unter 35 als stabil, da sie an fünf aufeinander folgenden Werktagen inklusive Samstag (der erste Tag war der 4. Juni) den Schwellenwert unterschritten hat. Die Lockerungen greifen laut Verordnung erst ab dem übernächsten Tag, also dem 11. Juni. Rein formal hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW den Lockerungen bestätigt.

Corona in Köln: Lockerungen für Gastronomie – bald ohne Corona-Test

  • Innen- und Außengastronomie sind geöffnet.
  • Gäste brauchen kein negatives Testergebnis für den Besuch der Gastronomie. Damit die Gastro-Lockerungen jedoch greift, muss neben der Kölner Inzidenz auch die Landesinzidenz (Stand 10. Juni: 20,8) stabil unter 35 liegen.
  • Die Anzahl der Gäste pro Tisch richtet sich nach den Kontaktbeschränkungen.

Seit Sonntag, 6. Juni, ist in Köln auch die Innengastronomie geöffnet. Für einen Besuch benötigt man jedoch einen negativen Coronatest. Das könnte sich aber schon bald ändern. Bleibt in Köln die Inzidenz stabil unter 35, fällt die Testpflicht als Voraussetzung weg – das gilt dann neben der Außengastro auch für die Innengastronomie. Der Besuch im Gaffel am Dom oder im Lommi wäre dann also spontan und ohne Testergebnis möglich.

Hinweis:

In den Fällen, in denen ein negativer Coronatest vorzeigt werden muss, kann als Alternative auch ein Immunisierungsnachweis verwendet werden. Ein Coronatest kann mehrmals die Woche in Kölner Testzentren kostenlos durchgeführt werden. Nach 48 Stunden verliert ein Testergebnis die Gültigkeit.

Stufe 1 in Köln: Lockerungen für private Feiern

  • Treffen sind mit beliebig vielen Personen erlaubt.
  • Maximal dürfen fünf Haushalte anwesend sein. Geimpfte oder Genesene werden nicht als Haushalt mitgezählt.
  • Private Veranstaltungen sind wieder erlaubt. Alle Gäste müssen ein negatives Testergebnis vorlegen.

Auch im privaten Bereich gibt es schon bald große Lockerungen. In Stufe 1, also bei einer stabilen Inzidenz unter 35, ist es erlaubt, dass sich beliebig viele Personen treffen dürfen. Voraussetzung dabei ist, dass insgesamt höchstens fünf Haushalte anwesend sind. Geimpfte oder Genesene werden nicht als Haushalt mitgezählt. Sind alle Personen getestet, geimpft oder genesen, dürfen sich maximal 100 Personen treffen. Eine maximale Anzahl an Haushalten gibt es nicht.

Somit sind auch private Feiern wieder möglich. Hierbei gibt es jedoch besondere Corona-Regeln. Als private Veranstaltung gilt ein Treffen laut Vorschrift als zeitlich und örtlich begrenztes Ereignis, welches extra für den Anlass geplant worden ist. Die Teilnehmer sind dabei „gezielt“ vom privaten Veranstalter ausgesucht.

Findet die private Veranstaltung außen statt, dürfen 250 Gäste eingeladen werden. Eine Testpflicht gibt es dabei nicht. Wird die Veranstaltung nach innen verlagert, dürfen 100 Gäste anwesend sein. Voraussetzung ist hier jedoch ein negatives Testergebnis.

Handelt es sich bei der privaten Veranstaltung um eine Party, gelten zusätzliche Schutzmaßnahmen. Da der Abstand nicht gewährleistet werden kann, dürfen maximal außen 100 Gäste eingeladen werden. Innen sind bis zu 50 Gäste erlaubt. In beiden Fällen müssen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein negatives Testergebnis vorlegen.

Corona in Köln: Clubs und Diskotheken dürfen Außenbereich öffnen – mit negativem Corona-Test

  • Die Besuche von Theater, Oper, Kinos sind wieder erlaubt.
  • Maximal 1.000 getestete Zuschauer.
  • Veranstalter muss Sicherheitskonzept und Sitzplan vorlegen.
  • Clubs und Discotheken öffnen Außenbereich für maximal 100 getestete Gäste
  • Ab dem 1. September dürfen Clubs und Diskotheken den Innenbereich ohne Personenbegrenzung öffnen

Nach der Corona-Zwangspause sind auch Besuche von Theater, Oper, Kinos wieder möglich. Maximal erlaubt sind 1.000 Personen – innen und außen. Veranstalter müssen jedoch ein Sicherheitskonzept vorlegen, bei dem auch ein Sitzplan nach Schachbrettmuster vorhanden ist. Besucherinnen und Besucher müssen ein negatives Testergebnis vorlegen. „Clubs und Diskotheken mit Außenbereichen dürfen für bis zu 100 Personen öffnen, sofern negative Tests vorliegen“, so die Landesregierung NRW in der Corona-Schutzverordnung.

Ab dem 1. September könnten zusätzlich Clubs und Diskotheken den Innenbereich ohne Personenbegrenzung öffnen. Voraussetzung hierfür sind negative Tests, eine Landesinzidenz unter 35 und ein genehmigtes Konzept.

Corona in Köln: Freibad auch ohne negativer Corona-Test möglich

  • Freibad-Besuch ohne Corona-Test möglich

Pünktlich zum Start der Sommerferien bekommen dann auch die Freibäder in Köln weitere Lockerungen. Erlaubt ist dann der Besuch ohne negatives Corona-Testergebnis. Auch Bordelle dürften laut Schutzverordnung in Stufe 1 wieder öffnen. Dabei gilt jedoch die Testpflicht als Voraussetzung für den Betrieb.

Corona in Köln: Inzidenz der letzten Tage

Samstag, 12. Juni22,6
Freitag, 11. Juni22,3
Donnerstag, 10. Juni20,2
Mittwoch, 9. Juni18,3
Dienstag, 8. Juni23,7
Montag, 7. Juni26,7
Sonntag, 6. Juni27,6
Samstag, 5. Juni31,1
Freitag, 4. Juni32,8
Donnerstag, 3. Juni (Feiertag)38,8

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Dieser Artikel wurde am 12. Juni 2021 aktualisiert. Neuerung: Aktueller Inzidenzwert ergänzt.

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