1. 24RHEIN
  2. Köln

Langes Osterwochenende in Köln: Das können Sie trotz Corona-Einschränkungen unternehmen

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Nina Büchs

Radfahrer sind am 04.03.2013 in Köln (Nordrhein-Westfalen) am Rheinufer unterwegs.
In Köln locken die frühlingshaften Temperaturen derzeit viele Menschen nach draußen (Symbolbild). © Oliver Berg/dpa

Das Osterwochenende rückt näher – doch aufgrund der Notbremse gelten in Köln aktuell viele Einschränkungen. Ein paar Tipps, was Sie trotzdem unternehmen können.

Köln – Das lange Osterwochenende steht vor der Tür – aber schon jetzt treiben die angenehmen Frühlingstemperaturen viele Kölner aus ihren Wohnungen. Angesichts der Notbremse, die seit Montag, dem 29. März, auch in Köln gilt, gibt es in der Domstadt allerdings wieder verschärfte Corona-Regeln. Wir zeigen, was Sie trotz Corona-Einschränkungen an den Osterfeiertagen unternehmen können.

Köln: Ostern steht vor der Tür – das können Sie trotz Corona-Einschränkungen unternehmen

Die Wocheneninzidenz in Köln liegt noch immer über 100. Trotz der aktuellen Regeln, gibt es noch immer einige schöne Dinge, die Sie an Ostern unternehmen können. Hier fünf Tipps für ein langes Osterwochenende in Köln und der Region:

  1. Den Kölner Zoo oder ein städtisches Museum besuchen: Wie die Stadt mitteilt, darf der Kölner Zoo trotz Notbremse weiterhin für Besucher öffnen. Zuvor muss jedoch ein Termin vereinbart werden. Ebenfalls müssen Besucher ein Zertifikat über einen negativen Corona-Test nachweisen, Selbsttests gelten nicht als Nachweis. Alle aktuellen Regeln zu dem Besuch im Kölner Zoo finden Sie in unserer Übersicht. Möglich ist außerdem auch ein Besuch in einem der zahlreichen städtischen Museen. Private Museen mussten dagegen schließen.
  2. Einen Ausflug zum Gertrudenhof unternehmen: Einen Katzensprung von Köln entfernt, bei Hürth im Rhein-Erft-Kreis, liegt der „Gertrudenhof“. Zum Erlebnisbauernhof gehören ein Hofladen, ein Gnadenhof-Streichelzoo und ein Spielplatz. Kinder und Tierfans können dort trotz Corona Lamas, Schafe, Kühe und Pferde streicheln. Der Gertrudenhof hat über Ostern geöffnet, die Besucherzahl ist auf dem Außengelände jedoch auf maximal 300 begrenzt. Zudem gilt auf dem Gelände eine Maskenpflicht. Tickets für den Besuch im Streichelzoo müssen vorab außerdem online gebucht werden. Ein negativer Corona-Test muss nicht vorgezeigt werden. Weitere Informationen rund um den Gertrudenhof finden Sie hier in unserem Artikel.
  3. Mit der Familie durch die Kölner Parks schlendern: Den Frühling können Sie auch mit Ihrer Familie in einem der Kölner Parks, wie dem Stadtgarten, dem Decksteiner Weiher, dem Volksgarten oder am Aachener Weiher genießen. Während der Osterfeiertage (1. bis 5. April) gilt außerdem die Regel, dass sich im privaten und öffentlichen Raum zwei Haushalte mit maximal fünf Personen treffen dürfen – Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt. In manchen Parks gilt jedoch aktuell eine Maskenpflicht. Nicht erlaubt ist dagegen der Spaziergang am Rheinboulevard. Die Stadt hat Bereiche des Rheinboulevards nun zu bestimmten Zeiten gesperrt.
  4. Andere Ausflugsziele rund um Köln entdecken: Damit sich nicht alle Menschen an den „typischen Hotspots“ in Köln versammeln, lohnt es sich auch den Regionen rund um die Domstadt einen Besuch abzustatten. Denn auch außerhalb Kölns gibt es schöne Ausflugsziele, zum Beispiel den Drachenfels im Siebengebirge, das Ahrtal in der Eifel oder das Städtchen Monschau mit seinen idyllischen Fachwerkhäusern.

Übrigens: Auch ein Friseurbesuch ist weiterhin möglich. Wer sich also noch vor den Feiertagen schön machen will, der kann sich, unter Nachweis eines negativen Corona-Tests die Haare schneiden lassen.

Köln: Das ist aktuell nicht erlaubt – Wasserskianlagen und Phantasialand haben geschlossen

Einige Einrichtungen mussten jedoch wegen der anhaltend hohen Zahlen nun geschlossen werden. Dies betrifft nun auch Wakeboard- und Wasserskianlagen, die nicht mehr unter „Sport“ sondern unter die Kategorie „Freizeitanlage“ fallen. Eine Liste, was nicht möglich ist:

2021 wird Ostern also wie schon im Jahr zuvor: ziemlich ruhig. Weitere Öffnungen werden angesichts der hohen Infektionszahlen aktuell nicht vorgenommen. Schon nach Ostern könnte die Stadt Köln jedoch zur Modellstadt werden – dann könnten Gastronomien und Veranstaltungen also unter Vorlage eines negativen Corona-Tests besucht werden. In Zeiten von Corona wäre das wieder ein Schritt in Richtung Normalität, auf die alle schon lange sehnlichst warten. (nb)

Auch interessant