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15.000 neue iPads für Kölner Schüler – welche sich nun freuen können

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Von: Mick Oberbusch

Schülerin hält ein iPad in der Hand (Symbolbild)
Für den Distanzunterricht werden aktuell neue iPads an Kölner Kids ausgeliefert (Symbolbild). © Britta Pedersen/picture alliance/dpa

Mit der Auslieferung von über 15.000 neuen iPads will die Stadt Köln die Bedingungen für den digitalen Unterricht aufgrund des Coronavirus weiter verbessern.

Köln – Mit 260 Schulen, 11.000 Lehrkräften und rund 136.000 Schülerinnen und Schülern ist die Stadt Köln der drittgrößte Schulträger in Deutschland – und wird durch die Entwicklungen des Coronavirus in Köln auch in Sachen digitaler Unterricht vor neue Herausforderungen gestellt. So arbeitet die Stadt mit Hochdruck daran, die Bedingungen und digitalen Möglichkeiten für den seit dem 11. Januar 2021 vorgeschriebenen Distanzunterricht zu verbessern. Was die Stadt dazu veranlasst hat, den Schülerinnen und Schülern neue digitale Geräte zur Verfügung zu stellen.

Hinter einem Projekt von einer solchen Größenordnung steckt eine ziemliche Manpower

Nicole Trum, Stadt Köln

Stadt Köln liefert für Distanzunterricht 15.000 neue iPads an Schülerinnen und Schüler aus

Derzeit stehen Schülerinnen und Schülern mehr als 22.000 städtische digitale Geräte, wie beispielsweise iPads, zur Verfügung. Somit wurden seit Beginn der Pandemie im März 2020 rund 9.000 iPads zusätzlich zu dem zuvor bereits bestehenden Angebot von 13.000 bereitgestellt. Aktuell werden rund 15.000 weitere Geräte ausgeliefert, sodass die Gesamtzahl auf 37.000 wächst. Zeitgleich werden auch die rund 11.000 Lehrkräfte der Kölner Schulen mit mobilen Endgeräten ausgestattet. Die Auslieferung erfolgt sukzessive, die Schulen können vorab ihren Bedarf anmelden und werden dann von der Stadt mit neuen iPads versorgt, wie Nicole Trum, Sprecherin der Stadt Köln, gegenüber 24RHEIN erklärt.

„Hinter einem Projekt von einer solchen Größenordnung steckt eine ziemliche Manpower. Alleine, die iPads mit den entsprechenden Softwares zu bespielen, sodass sie in die Benutzung gegeben werden können, sie mit einem entsprechenden Jugendschutz auszustatten – das ist eine Menge Arbeit“, erklärt die Stadtsprecherin. Und dann müssten die Geräte ja auch noch an die 260 Kölner Schulen ausgeliefert werden. Dafür wurden Landesmittel in Höhe von 9,5 Millionen Euro bereitgestellt. Mit dem Geld konnten rund 20.000 iPads finanziert werden.

Stadt Köln: iPads sollen Schülerinnen und Schülern aus einkommensschwachen Familien zukommen

Mit den neuen Geräten sollen vor allem Schülerinnen und Schüler aus einkommensschwachen Familien ausgestattet werden, damit sie ohne Einschränkung am Distanzunterricht teilnehmen können, wie die Stadt weiter erklärt. Zudem setze man weiterhin die WLAN-Strategie für die Schulen um. Aktuell sind 246 von 294 Schulgebäuden mit einer vollflächigen WLAN-Infrastruktur versorgt. Die noch nicht mit WLAN versorgten 48 Schulgebäude sollen zeitnah folgen. (mo)

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