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Coronavirus in Köln: Schulen bereiten sich auf Präsenzunterricht vor

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Von: Nina Büchs

Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Mellendorf in der Region Hannover schreiben ihre Abiturprüfungen.

Auch in Köln werden die Schülerinnen und Schüler voraussichtlich ab Montag in den Präsenzunterricht zurückkehren. Tests und Hygienevorschriften werden dort weiterhin gelten. (Symbolbild) © Moritz Frankenberg/dpa

Sollte die Inzidenz in Köln weiterhin unter 100 liegen, können ab Montag die Schulen wieder in den Präsenzunterricht zurückkehren.

Köln – Noch immer hat das Coronavirus die Stadt Köln fest im Griff, doch derzeit entspannt sich die Lage. So sank die Inzidenz auch am Donnerstag weiter nach unten. Der aktuelle Wert liegt nun bei 52,4, am Vortag lag er bei 56,3. Aufgrund der aktuellen Lage könnte es in der Domstadt schon bald zu weiteren Lockerungen kommen. So ist auch eine Öffnung der Außengastronomie eventuell schon bald möglich. Zudem kündigte die Stadt an, dass sich die Schulen nun auf den Präsenzunterricht vorbereiten.

Coronavirus in Köln: Inzidenz sinkt – Schulen sollen in Präsenzunterricht zurück

„Für eine Rückkehr zum Präsenzunterricht in den Schulen muss nach den Bundesvorgaben der Grenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen die Inzidenz von 100 unterschreiten. Sollte die Inzidenz weiterhin unterhalb des Grenzwertes liegen, geht die Stadt Köln davon aus, dass die Kölner Schulen ab Montag, 31. Mai 2021, den Präsenzunterricht wieder aufnehmen können“, so die Stadt in einer Pressemitteilung. Weiter heißt es, dass die Schulen darüber bereits von der Stadt informiert wurden. Die Entscheidung, ob die Kölner Schüler wieder vor Ort in den Schulgebäuden lernen können, träfe jedoch das Land.

Coronavirus: Schulen sollen zurück zum Präsenzunterricht

Schon am 19. Mai kündigten Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) im Düsseldorfer Landtag an, dass Schüler ab dem 31. Mai bei einer stabilen Inzidenz unter 100 wieder täglich in den Präsenzunterricht zurückkehren sollen. Die Schulministerin betonte, dass Schülern aller Schulformen mit dem Schritt zum Monatsende wieder etwas Normalität zurückgegeben werden solle. Das Leid vieler Kinder und Jugendlichen – emotionale, psychische oder soziale Beeinträchtigungen infolge geschlossener Schulen und fehlender Begegnungen – bleibe oft verborgen. „Man kann es nicht messen, nicht grafisch abbilden, aber es ist da“, sagte Yvonne Gebauer.

Zudem sollen Hygienemaßnahmen sowie die Masken- und die Testpflicht weiterhin eingehalten werden. Seit dem Frühjahr werden Schüler und Lehrer in den Schulen zweimal pro Woche getestet, um Coronavirus-Ausbrüche zu verhindern. (nb)

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