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Köln: Abgesagte Corona-Impfungen ein echtes „Ärgernis“

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Von: Johanna Werning

Eine Spritze steckt in eine Flasche des Corona-Impfstoffes Moderna.
Immer wieder müssen Impftermine verschoben werden (Archivbild) © APress/Imago

Immer wieder werden gebuchte Impftermine gegen das Coronavirus nicht wahrgenommen. Damit der Impfstoff in Köln nicht verfällt, setzt die KVNO auf „spontane Nachrücker“.

Köln – Während die einen schon seit Wochen vergeblich versuchen, einen Impftermin zu ergattern, lassen andere ihren Termin einfach verfallen. Laut Gesundheitsministerium Schleswig-Holstein sind täglich etwa 400 Termine betroffen, so der NDR. Ein Grund dafür könnte die Reisewelle sein, wenn die Urlaubsplanung und der gebuchte Corona-Impftermin kollidieren. Auch in Köln und NRW gibt es immer wieder Impfwillige, die ihren Termin im Impfzentrum doch nicht wahrnehmen können, wie die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) auf Anfrage von 24RHEIN bestätigt.

Corona in Köln: Bereits gebuchte Impftermine können verschoben werden

Dabei können Impftermine im Impfzentrum Köln verschoben werden, wie Christopher Schneider von der KVNO mitteilt. „Sofern uns Anfragen mit der Bitte um eine Verlegung eines Impftermins erreichen, schauen wir, ob dies grundsätzlich möglich ist.“ Das sei für das Impfzentrum jedoch sehr aufwendig.

Darum appelliert die KVNO, „die Termine möglichst nur im Akutfall zu verschieben und den ursprünglichen Termin – wie geplant – wahrzunehmen“. Die Organisation der einzelnen Impfzentren sei nämlich „aufgrund der Personal- und Impfstoffplanungen“ komplex. Jeder Eingriff „in den zumeist Wochen vorher fixierten Impfablauf“ muss mit Bedacht umgesetzt werden.

Sommerferien in NRW: Impftermin über KVNO-Callcenter verschieben

Falls Personen, die einen Impftermin gebucht haben, ihren Erst- oder Zweittermin verschieben wollen, sei dies über das Callcenter der KVNO möglich. Zusätzlich können online Termine storniert werden. Der Impfstoff gegen das Coronavirus wird dann anderweitig verwendet. „Termine, die rechtzeitig vorab über uns abgesagt werden, können in der Regel neu an weitere Impflinge vergeben werden“, heißt es weiter. Seit dem 26. Juni können alle Personen, die älter als 16 Jahre alt sind, einen Impftermin buchen.

Wie die KVNO mitteilt, gibt es jedoch auch Personen, die nicht zu ihrem Impftermin kommen, obwohl der Termin nicht abgesagt worden ist. Das sei dann ein echtes „Ärgernis“, so Schneider weiter. „Glücklicherweise können aber auch solche Fälle vor Ort meist kompensiert werden – etwa durch spontane Nachrücker oder das Einlagern der Impfdosen für die Folgetage.“ Für viele Urlauber wird der digitale Impfausweis oder ein negativer Coronatest zur Einreisebestimmung. 24RHEIN gibt einen Überblick, was Fluggäste für ihren Sommerurlaub wissen sollten. (jw)

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