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Wocheninzidenz in Köln weiter über kritischer Marke 100 – Reker will „abwarten“

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Von: Nina Büchs

Ein Schild, das auf die Maskenpflicht hinweist, mit der Aufschrift «Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung beachten» steht am Rheinufer vor dem Dom
In Köln liegt die 7-Tage-Inzidenz seit vier Tagen über 100. Doch die Stadt will abwarten und nicht die „Notbremse“ ziehen. © Oliver Berg/dpa

Die Wocheninzidenz in Köln ist wieder gestiegen, liegt am Donnerstag bei 110. Die Stadt will die „Notbremse“ aber nicht ziehen und abwarten. Freitag tagt der Krisenstab.

Update vom 19. März, 09:45 Uhr: Mehrere Tage in Folge ist die 7-Tage-Inzidenz in Köln gestiegen. Doch für den heutigen Freitag meldet das Landeszentrum für Gesundheit Nordrhein-Westfalen einen Wert von 103,6. Damit liegt der Wert zwar immer noch über der kritischen Marke von 100.

Gleichzeitig ist es aber auch das erste Mal seit einigen Tagen, dass die Wocheninzidenz wieder sinkt. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker informiert heute, wie der Krisenstab der Stadt auf die aktuellen Entwicklungen reagieren wird. Es ist davon auszugehen, dass Reker auch über das weitere Vorgehen in Bezug auf die Impfungen mit Astrazeneca in Köln eingehen wird.

Wocheninzidenz in Köln vier Tage in Folge über 100 – Reker will „abwarten“

Update vom 18. März, 10:03 Uhr: Am Donnerstag macht die 7-Tage-Inzidenz in Köln wieder einen Sprung nach oben, liegt jetzt bei 110,1. Auch zwei neue Todesfälle hat es gegeben. Damit liegt die Inzidenz vier Tage in Folge über 100.

„Wir haben uns ja entschlossen nicht unmittelbar auf diese 3-Tages-Inzidenz zu reagieren, sondern jetzt erstmal abzuwarten. Und wir sind natürlich in Gesprächen mit dem Land und werden das am Freitag im Krisenstab dann entscheiden“, sagte Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) am Mittwoch der tagesschau. (lys)

Inzidenz in Köln über 100: Stadt will abwarten statt mit Bund vereinbarte „Notbremse“ ziehen

Update vom 17. März, 16:29 Uhr: Die Wocheninzidenz in Köln ist leicht gesunken auf 104,1, liegt aber weiter über dem kritischen Wert von 100. Die „Notbremse“, wonach Lockerungen dann wieder zurückgenommen werden, will die Stadt aber trotzdem nicht ziehen, sondern erst einmal abwarten. Eine Entscheidung über mögliche Änderungen wird es, wenn überhaupt, ehestens am Freitag geben.

„Die Stadt Köln steht in engem Austausch mit dem Land und am Freitag wird sich der Krisenstab erneut mit der Infektionslage befassen. Danach findet eine Pressekonferenz statt“, informiert die Stadt Köln auf 24RHEIN-Nachfrage. (lys)

Inzidenz in Köln übersteigt kritische Marke: Werden die Lockerungen wieder zurückgenommen?

Update vom 16. März, 10:25 Uhr: Der besorgniserregende Anstieg der Wocheninzidenz in Köln setzt sich weiter fort. Auch am Dienstag hat die 7-Tage-Inzidenz nochmals zugenommen und liegt nun laut Gesundheitsministerium NRW sogar bei 107,1. Wie Stadtsprecher Benedikt Mensing gegenüber 24RHEIN mitteilte, befindet sich die Stadt in Abstimmung mit der Landesregierung. Neue Corona-Verschärfungen werden zunächst jedoch nicht eingeführt.

Köln – Erst eine Woche ist es her, seit in Köln langersehnte Lockerungen in Kraft getreten sind. So durften Geschäfte sowie Zoos, Museen und Galerien wieder öffnen – wenn auch nur mit vorheriger Terminvereinbarung. Nun könnte die wiedergewonnene Normalität jedoch erneut auf der Kippe stehen, denn in Köln liegt die Wocheninzidenz aktuell bei 100,7. Bei dieser kritischen Marke wären Lockerungen gemäß den Regelungen von Bund und Ländern hinfällig. Der Krisenstab der Stadt Köln berät heute Vormittag, wie es weiter gehen könnte.

Köln: Wocheninzidenz knackt 100er-Marke – so will die Stadt nun vorgehen

Erstmeldung vom 15. März, 10:01 Uhr: Köln - Es war wohl ein erleichtertes Aufatmen nach wochenlangem Stillstand, als die Domstadt am Rhein wieder ein Stück weit zum Leben erwachte.

Seit dem 8. März durften dann Geschäfte wieder öffnen, aber auch der Kölner Zoo und Museen und Galerien, wie auch der Kölner Dom durften wieder Besucher hereinlassen. Laut Politik sind diese Lockerungen jedoch an strikte Bedingungen geknüpft – so gelten diese nur bei stabilen Inzidenzen zwischen 50 und 100.

Wie nun ein Sprecher der Oberbürgermeisterin sagte, soll zunächst abgewartet werden, ob die Wocheninzidenz in den nächsten Tagen stabil und signifikant über der kritischen Marke bleibe. Wenn dies zutrifft, würde die Stadt Mitte der Woche Kontakt mit der Landesregierung aufnehmen – dann sei auch mit weiteren Maßnahmen zu rechnen.

Zum Beispiel könnte die Test- und Impfstrategie dann angepasst werden. Denkbar sei, dass in mehr Bereichen ein negativer Schnelltest vorgelegt werden müsse. Seit vergangener Woche kann man sich in Köln an verschiedenen Standorten kostenlos per Schnelltest auf Corona testen lassen. Auch Supermärkte und Drogerien bieten die Tests zum Verkauf an.

Coronavirus in Köln: Diese Regeln wurden bereits am Wochenende verschärft

Schon in den vergangenen Tagen zeichnete sich ein deutlicher Anstieg der Wocheninzidenz ab. Der Krisenstab hat deshalb bereits am vergangenen Wochenende weitere Maßnahmen, wie eine Verschärfung der Maskenpflicht eingeführt.

So muss nun auch im Bereich des Brüsseler Platzes, am Rheinufer zwischen Drehbrücke Deutz und Zoobrücke sowie am Rheinboulevard eine Maske getragen werden. Ebenso hat die Stadt das Alkoholkonsumverbot erweitert. Alle Informationen zu den aktuellen Corona-Regeln in Köln finden Sie in unserem Übersichtsartikel. (nb mit dpa)

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