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Mutmaßlicher Drogenhandel: Polizei und SEK durchsuchen fünf Wohnungen in Köln

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Polizist aus NRW von hinten mit Uniform, auf Polizeiauto blickend
Die Polizei und das SEK haben in Köln am Dienstagmorgen mehrere Wohnungen durchsucht (Symbolbild). © picture alliance/Federico Gambarini

Am Dienstagmorgen hat die Polizei mehrere Wohnungen in Köln durchsucht. Es wird wegen Verdachts auf Drogenhandel ermittelt. Die Hells Angels sind involviert.

Köln – Die Polizei hat am Dienstagmorgen mit Spezialeinheiten die Wohnungen von fünf Männern in Köln durchsucht. Hintergrund sind Ermittlungen gegen zwei unabhängig voneinander agierende Gruppen, die gewerbsmäßig mit Kokain handeln sollen, wie die Polizei mitteilte. In beiden Verfahren seien Mitglieder der Hells Angels involviert.

Köln: Polizei durchsucht Wohnungen – Verdacht auf Drogenhandel – Hells Angels involviert

Die durchsuchten Wohnungen der Männer im Alter zwischen 24 und 32 Jahren liegen demnach in den Kölner Stadtgebieten Seeberg, Bilderstöckchen, Bocklemünd/Mengenich und Longerich. Die Ermittlungen gegen die Tatverdächtigen seien nach Auswertungen von sogenannten Encrochat-Daten ins Rollen gekommen. Dabei geht es um Daten aus der Kommunikation mit verschlüsselten Mobiltelefonen des Providers Encrochat.

Auch Ende Juni durchsuchten Polizisten mehrere Wohnungen von Kokain-Dealern in Köln und nahmen einen Verdächtigen fest. Auch hier war der Verdächtige Mitglied einer Rocker-Gruppierung, hieß es.

Razzia in Köln: Polizei durchsucht Arztpraxis und Apotheke

Anfang des Monats führte die Polizei zudem auch in einer Arztpraxis und einer Apotheke eine Razzia durch. Ermittelt wird unter anderem wegen Unterschlagung von Impfstoff und Bestechung, hieß es. Zuvor wurden außerdem in Bergheim und in Köln mehrere Wohnungen und Geschäftsräume von Betreibern zweier Corona-Teststellen durchsucht. Den Betreibern wird ein dreister Abrechnungsbetrug zur Last gelegt. (nb mit dpa/lnw)

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