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Earth Hour: Kölner Dom und Hohenzollernbrücke bleiben am Samstagabend dunkel

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Von: Nina Büchs

Hohenzollernbrücke und Kölner Dom in der Dunkelheit.
Normalerweise sind Gebäude wie die Hohenzollernbrücke oder der Kölner Dom abends beleuchtet. Am Samstag, 26. März, wird das Licht jedoch ausgeschaltet. (Montage) © dpa/Henning Kaiser & Oliver Berg/dpa

In Köln wird es am Samstag, 26. März, im Rahmen der „Earth Hour“ dunkel. Dafür werden Gebäude werden ab 20:30 Uhr nicht mehr beleuchtet.

Köln – Am Samstag, 26. März, wird es dunkel in Köln – denn um 20:30 Uhr wird die Beleuchtung bekannter Gebäude und Sehenswürdigkeiten für eine Stunde lang abgestellt. Auch der Kölner Dom und die Hohenzollernbrücke bleiben dann dunkel. Mit der Aktion will die Stadt Köln aber nicht etwa Stromkosten sparen – sondern ein wichtiges Zeichen setzen.

Köln: Aktion „Earth Hour“ – Stadt schaltet Beleuchtung am Kölner Dom und anderen Gebäuden aus

Warum aber wird die Beleuchtung der Gebäude ausgeschaltet? Der Hintergrund ist, dass sich die Stadt erneut an der „Earth Hour“ beteiligen und so ein Zeichen für den Klimaschutz setzen will. „Bereits zum 16. Mal, werden für eine Stunde rund um den Globus viele Lichter ausgeschaltet. Um 20.30 Uhr wird die Beleuchtung bekannter Gebäude und Sehenswürdigkeiten eine Stunde lang abgestellt“, teilt die Stadt Köln dazu mit.

Ein Überblick, welche Gebäude ab 20:30 Uhr für eine Stunde nicht mehr beleuchtet werden:

„Earth Hour“ in Köln: Stadt schaltet Lichter aus – OB Reker appelliert an Kölnerinnen und Kölner

Tatsächlich könnte es am Samstag um 20:30 Uhr aber noch viel dunkler werden. Denn zeitgleich werden die Kölnerinnen und Kölner gebeten, ebenfalls das Licht in ihren Häusern und Wohnungen auszumachen. „Mit der Teilnahme an der ‚Earth Hour‘ kann jede und jeder Einzelne einen Beitrag leisten. Darum würde ich es sehr begrüßen, wenn sich möglichst viele Kölner*innen an dieser Aktion beteiligen“, sagt Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

„Earth Hour“: Weltweit größte Klimaschutzaktion feierte in Sydney Premiere

Die „Earth Hour“ gilt als weltweit größte Klimaschutzaktion und wurde vom „World Wide Fund For Nature“ (WWF) initiiert. Die Premiere fand am 31. März 2007 in der australischen Stadt Sydney statt. An der Aktion beteiligten sich 2007 laut WWF mehr als zwei Millionen Haushalte. Im Vorjahr sind dem Aufruf nach Angaben des WWF 197 Länder gefolgt, auch Köln beteiligte sich 2021 an der Earth Hour. In Deutschland waren demnach 585 Städte und Gemeinden dabei. Das waren 200 mehr als im Jahr zuvor.

Köln: Stadt nimmt an „Earth Hour“ teil – so kann man darüber hinaus etwas für das Klima tun

Doch auch über die 60 Minuten hinaus kann jeder Einzelne etwas für das Klima tun. „Wir alle sollten uns täglich bewusst machen, dass wir etwas tun können – für die Umwelt, für den Klimaschutz und damit auch für Köln“, so Reker weiter. 24RHEIN zeigt eine Liste an Dingen, die jeder Einzelne für das Klima tun kann:

Übrigens: Auch auf Demonstrationen kann man ein Zeichen für das Klima setzen und sich aktiv engagieren. Am Freitag, 25. März, findet zum Beispiel in Köln die Fridays for Future Demo statt. (nb) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Unabhängig informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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