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Corona in Köln: Gastronomie bereitet sich auf Öffnungen vor

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Von: Johanna Werning

Leere Tische der Außengastronomie auf dem Alter Markt in der Kölner Altstadt mit Blick auf den Kölner Dom.
Schon Pfingstmontag könnten die Gastro-Tische in Köln wieder zum Einsatz kommen (Symbolbild). © Horst Galuschka/Imago

Die Vorbereitungen für die Gastro-Öffnung in Köln laufen auf Hochtouren. Die IG Kölner Gastro plant mit einer Öffnung am Pfingstmontag – trotz Herausforderungen.

Köln – Seit Monaten sind Restaurants, Kneipen und Bars aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Doch das könnte sich bald ändern. Die Corona-Schutzverordnung vom 15. Mai macht den Gastronomie-Betrieben in Köln Hoffnung. Wenn der Inzidenzwert stabil unter einem Wert von 100 liegt, könnte die Kölner Gastronomie schon bald ihren Außenbereich öffnen: „Die Wirtinnen und Wirte scharren schon mit den Hufen“, erklärt Laura Isberner von der IG Kölner Gastro gegenüber 24RHEIN.

Gastronomie in Köln bereitet sich auf Öffnung vor – konkreter Termin ins Auge gefasst

Dass es jetzt endlich losgehen könnte, sorgt bei den Restaurants, Kneipen und Bars für gute Stimmung. „Wir freuen uns, die Gäste wiederzusehen.“ Denn die Gastro-Betriebe haben lange darauf gewartet, endlich wieder loszulegen. Mit der Gastronomie-Regelung der Bundes-Notbremse haben die Betriebe in Köln auch schon einen konkreten Öffnungstermin ins Auge gefasst: Pfingstmontag, 24. Mai.

Das klappt jedoch nur, wenn die Inzidenz in Köln bei einem stabilen Wert von unter 100 liegt. Die Gastro-Branche in Köln ist dennoch hoffnungsvoll und nutzt die Zwischenzeit: Die Vorbereitungen laufen aktuell auf Hochtouren, wie Laura Isberner von der IG Kölner Gastro bestätigt.

Das zeitnahe Öffnen des Außenbetriebs sei „eine Signalwirkung für unsere Gäste“ – auch wenn die erste Öffnungsphase nicht wirklich ertragsfähig sei. Im Kölner Außenbereich sei es nicht so oft der Fall, „dass man wahnsinnig viel Plätze hätte. Die wenigsten Betriebe können davon komplett leben, aber wir hoffen, dass die Inzidenz weiter sinkt und wir dann bald auch die Innenräume öffnen können.“

Die IG Kölner Gastro

Der Verein gründete sich Anfang 2020 mit dem Ziel, ein gemeinsames Sprachrohr der Kölner Gastronomen zu werden und ein gutes Verhältnis zu den zuständigen Behörden der Stadt Köln auf Augenhöhe zu organisieren. Dann kam Corona. Der Verein fungierte sodann als Ansprechpartner in theoretischen wie praktischen Fragen. Die IG Kölner Gastro hat aktuell etwa 230 Mitglieder.

Kölner Gastro will Pfingstmontag öffnen – „Die größte Herausforderung ist die Getränkelieferung“

Doch nicht nur der Corona-konforme Betrieb erschwert den Restaurants, Kneipen und Bars das Öffnen. „Die größte Herausforderung ist die Getränkelieferung“, so die IG Kölner Gastro. Während der Pandemie haben beinahe alle Lieferanten die Produktion heruntergefahren.

Denn die deutschen Brauereien leiden ebenfalls unter den Folgen der Corona-Krise – die Sünner Brauerei, die Brauerei im Füchsen, die Brauerei Schlösser, die Brauerei Früh Kölsch, das Haus Kölscher Brautradition und die Privatbrauerei Gaffel Kölsch machten sogar mit einem offenen Schreiben auf die Krise aufmerksam. Doch aufhalten lassen wollen sich die Gastro-Betriebe trotz dieser Herausforderungen nicht. Zu sehr sorgt die baldige Öffnung für Euphorie. (jw)

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