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Köln: 47-Jähriger tötete seine Ex-Geliebte mit einem Dolch – vor Gericht hat er die Tat gestanden

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Außenansicht des Landgerichts Köln
Ein 47 Jahre alter Mann steht wegen des Mordes an seiner Ex-Geliebten in Köln vor Gericht (Symbolbild). © Oliver Berg/dpa

Ein 47-jähriger Mann steht ab Freitag wegen des Mordes an seiner Ex-Geliebten vor dem Landgericht in Köln. Laut Staatsanwaltschaft ist der Angeklagte extrem brutal vorgegangen.

Update vom 29. Januar, 14:00 Uhr: Der Angeklagte hat die Messer-Attacke auf seine Geliebte, durch die sie im Juli 2020 starb, eingeräumt. Dies bestätigte seine Verteidigerin, die am ersten Verhandlungstag eine Erklärung verlas. Darin steht auch, dass ihr Mandant allerdings nicht von Anfang an vorgehabt habe, die Frau zu töten: „Er wollte mit ihr reden, wollte sie zurückgewinnen.“ Doch als die 22-Jährige angefangen habe zu schreien, sei der Angeklagte „in Panik geraten“ und habe zugestochen. (nb)

Mordprozess in Köln: 47-Jähriger soll seine Ex-Geliebte brutal getötet haben

Köln – Vor dem Kölner Landgericht beginnt am Freitagmorgen (29. Januar, 09:15) ein Mordprozess gegen einen 47-jährigen Mann. Er soll seine Ex-Geliebte mit einem Dolch brutal ermordet haben.

Landgericht Köln: 22-jährige Frau soll von ihrem Ex-Liebhaber mit einem Dolch ermordet worden sein

Der Vorfall ereignete sich im Juli 2020 in Leverkusen. Eine 22-jährige Frau wurde vor ihrer Wohnung brutal angegriffen und mit mehrmals mit einem Dolch verletzt. Am Ende starb sie qualvoll an den zahlreichen Schnittverletzungen.

Am Freitag beginnt der Prozess gegen den 47-jährigen Ex-Geliebten der Frau vor dem Landgericht in Köln. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Eritreer vor, der Frau vor ihrer Wohnung aufgelauert zu sein und sie dann mit einem Dolch ermordet zu haben. Als Motiv nimmt die Anklage an, dass die Frau zuvor ihre Beziehung zu dem Angeklagten beendet hatte, nachdem sie erfahren hatte, dass dieser zuvor schon zweimal verheiratet war.

Prozess in Köln: Angeklagter wollte seinem Opfer ein „möglichst großes Maß an Schmerzen“ bereiten

Laut Staatsanwaltschaft soll der Mann bei der Tat extrem brutal vorgegangen sein. Obwohl er das Opfer bereits mit den ersten Messerstichen tödlich verletzt hatte, soll der 47-Jährige der Frau danach „bewusst und gezielt“ noch zahlreiche weitere Schnitte zugefügt haben.

Er habe der jungen Frau ein „möglichst großes Maß an Schmerzen“ bereiten wollen, wie die Anklage sagt. Im Prozess sind insgesamt fünf Verhandlungstage bis Ende Februar vorgesehen.

Auch in Aachen stand ein 56-jähriger Mann wegen Mordes vor Gericht. Er hatte seine Ehefrau mit 19 Messerstichen getötet und wurde am Dienstag (26. Januar) zu lebenslanger Haft verurteilt. (bs/dpa)

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