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Kölns OB Reker bei PK mit Spahn und Wieler: „Montag und Dienstag wird in Finkenberg geimpft“

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Von: Nina Büchs, Johanna Werning

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin von Köln, Lothar Wieler (M), Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), und Jens Spahn (CDU), Bundesminister für Gesundheit, geben eine Pressekonferenz zur Entwicklung in der Corona-Pandemie.
Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker sprach im Rahmen der Bundespressekonferenz über die Impfungen in den sozialen Brennpunkten. © Kay Nietfeld/dpa

Bei der Bundespressekonferenz am 21. Mai sprach neben Jens Spahn auch Kölns OB Henriette Reker über die „Impfkampagne in Brennpunkten“.

Zusammenfassung, 11:31 Uhr: Im Rahmen der Bundespressekonferenz mit Gesundheitsminister Jens Spahn und RKI-Präsident Lothar Wieler kam am Freitag (21. Mai) auch die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker zu Wort. Sie sagte, dass sie regionale Anpassungen bei der Pandemiebekämpfung für wichtig halte. Als Vorzeigeprojekt gilt derzeit die Impfung in den vulnerablen Sozialräumen, wie etwa in Köln-Chorweiler. Auch darüber sprach die Oberbürgermeisterin. Sie kündigte an, dass die Impfungen in den sozialen Brennpunkten in Köln nun fortgesetzt werden sollen. Am Montag und Dienstag könne in Finkenberg geimpft werden, so Reker.

Update vom 21. Mai, 11:20 Uhr: Die Pressekonferenz ist beendet.

Coronavirus in Köln: Führte das Projekt in Sozialräumen zu Impf-Neid?

Update vom 21. Mai, 10:58 Uhr: Henriette Reker antwortet nun auf die Frage einer Journalistin, ob die Impfung in sozialen Brennpunkten zu einem Verteilungskampf beziehungsweise zu Streit führe. „Am Anfang gab es schon Diskussionen darüber, ob es gerecht sei, in den vulnerablen Sozialräumen zu impfen und damit auch eine Priorisierung aufzuheben. Aber es ist uns gelungen gut zu kommunizieren, dass wenn dort die Infektionen heruntergehen, dass das der ganzen Stadt hilft. Und ich habe auch festgestellt, dass die Menschen diese unterstützende Hilfe als große Wertschätzung wahrgenommen haben. Und sie tragen das auch in ihren Communitys weiter. Jetzt ist endlich etwas geschehen, was sie für viele Jahre vermisst haben – nämlich dass sie mal bevorzugt behandelt wurden.“

Kölns OB Henriette Reker bei Bundespressekonferenz: Schulen und Kitas in Köln sind keine Infektionstreiber

Update vom 21. Mai, 10:47 Uhr: Im Hinblick auf das Infektionsgeschehen in Schulen und Kitas sagte Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker: „In Köln sind die Schulen und Kindergärten nie die Infektionstreiber gewesen, da waren die Zahlen immer niedrig. Wir haben aber durch Testungen und gezielte Kontaktnachverfolgung das immer einigermaßen im Griff behalten. Aber man müsse immer abwägen, ob man nun öffne oder nicht. Und die Notbetreuung wird in den vulnerablen Sozialräumen mehr in Anspruch genommen. Das kann man nur durch die Lolli-Tests, die ja PRCR Tests sind, in den Griff bekommen.“

Coronavirus: Reker bei Bundespressekonferenz – weitere Zusatzkontingente für Schwerpunktimpfungen notwendig

Update vom 21. Mai, 10:33 Uhr: „Um das Impfangebot auf andere vulnerable Stadtteile in Köln auszudehnen, benötigen wir dringend weitere Zusatzkontingente. Die vom Land zugesagten 6.500 Impfdosen für Schwerpunktimpfungen können da nur ein Anfang sein, aber es ist nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Impfungen schützen nicht nur die Bewohner dort, sondern auch unsere Gesundheitssysteme und uns alle“, so Henriette Reker. Sie freue sich, dass Köln mit diesem Projekt viel Aufmerksamkeit erhalten habe, so Reker. Es sei schön, dass auch andere Städte in besonders betroffenen Stadtteilen Impfungen anbieten wollen.

Köln: Impfungen in sozialen Brennpunkten gehen weiter – Impfungen in Finkenberg starten nächste Woche

Update vom 21. Mai, 10:27 Uhr: Weiter sagte Reker in Bezug auf die Impfung in Sozialräumen: „für morgen hat uns das Land weitere Impfdosen angekündigt. Wir werden daher Montag und Dienstag in Finkenberg, der Stadtteil ist ebenfalls stark betroffen, weitere Impfungen anbieten.“

Kölns OB Reker über die Impfungen in sozialen Brennpunkten

Update vom 21. Mai, 10:25 Uhr: Zudem ging Reker auf die Impfungen in den verschiedenen Stadtteilen ein: „Wir haben wissenschaftlich festgestellt, dass es unter bestimmten Voraussetzungen in den Stadtteilen zu mehr Infektionen kommt.“ Dies hätte insbesondere mit der engen Wohnsituation der Menschen dort zu tun. „Wir haben uns an das Land NRW gewandt, um Impfstoff für die Impfungen in den vulnerablen Sozialräumen zu erhalten. Unsere ersten Schätzungen gingen davon aus, dass wir rund 750 Impfdosen am Tag verimpfen würden können.“ Das Land habe erst einmal 1000 Impfdosen geliefert, da Köln ja auch ein Modellprojekt war und man erst einmal sehen musste, wie das wirkt, so Reker. „Wir haben dann begonnen auch mit Überhangdosen aus unserem Impfzentren, damit wir gleich damit starten konnten.“

Coronavirus in Köln: Reker findet lokale Anpassungen bei Pandemiebekämpfung sinnvoll

Update vom 21. Mai, 10:17 Uhr: Lothar Wieler sagte nun, dass die Impfbereitschaft in Deutschland sehr hoch sei. Nun ist Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker an der Reihe. Sie sagte, sie sei davon überzeugt, dass es regionale Anpassungen geben sollte, da man in den Kommunen am besten entscheiden könne, was momentan notwendig sei. „Wir haben in Köln zum Beispiel mit einer Einrichtung einer Taskforce vulnerable Gruppen seit März 2020 regelmäßig Mitarbeiterinnen in den Pflegeeinrichtungen getestet und so viele Ausbrüche verhindern können“, nannte sie als Beispiel.

Coronavirus: Reker wird über Impfungen in Köln berichten – Spahn sagt dritte Welle sei gebrochen

Update vom 21. Mai, 10:06 Uhr: „Frau Oberbürgermeisterin Reker wird uns gleich über die Lage der Impfungen in Köln, der viertgrößten Stadt Deutschlands, erzählen können“, kündigte Jens Spahn an. Er bat außerdem, bei den Impfungen Geduld zu haben. Zugleich sagte er: „Die dritte Welle ist gebrochen.“

Coronavirus: Bundespressekonferenz hat begonnen – Jens Spahn begrüßt Henriette Reker

Update vom 21. Mai, 10:00 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Lothar Wieler, der Präsident vom Robert-Koch-Institut und Henriette Reker sind nun auf der Bildfläche erschienen. Die Pressekonferenz hat begonnen.

Zu Beginn begrüßte Jens Spahn die Kölner Oberbürgermeisterin. Dann ergreift er das Wort: „Wir haben gestern die 10 Millionen Marke bei den Zweitimpfungen geknackt. 32,6 Millionen haben bereits eine Erstimpfung erhalten.“

Neben Gesundheitsminister Spahn: Kölns Oberbürgermeisterin Reker bei Bundespressekonferenz

Berlin/Köln – Am Freitag, 21. Mai, überrascht vor allem ein Teilnehmername an der Bundespressekonferenz. Neben dem Bundesminister für Gesundheit, Jens Spahn, und Prof. Dr. Lothar H. Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts, ist auch Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker mit von der Partie. Das teilte die Stadt Köln mit. Thema ist die aktuelle Corona-Lage in Deutschland.

Ab Freitag, 10 Uhr: Henriette Reker bei der Bundespressekonferenz mit Jens Spahn

Um 10 Uhr soll die Bundespressekonferenz am Freitag, 21. Mai, starten. Mit dabei sind nicht nur Spahn, Wieler und Reker. Auch Sprecher der Bundesregierung, Experten und Sprecher der 14 Bundesministerien kommen zu Wort. Auf Twitter verrät die Oberbürgermeisterin aus Köln warum sie als Teilnehmerin der Pressekonferenz gelistet wird.

Henriette Reker bei der Bundespressekonferenz – Thema Impfung in sozialen Brennpunkten

In der Pressekonferenz gehe es um das Thema „Impfkampagne in Brennpunkten“, so Reker auf ihrem offiziellen Twitteraccount weiter. Immerhin hatte Kölns Vorgehen deutschlandweit für Aufsehen gesorgt. Die Impfaktion in Chorweiler wurde nicht nur von der Landesregierung NRW genau beobachtet.

Zuletzt musste Kölns Vorgehen allerdings pausieren. Die Stadt musste aufgrund von Impfstoffmangel die Aktion unterbrechen. Das Land Nordrhein-Westfalen habe nicht genügend Impfstoff bereitgestellt, so der Krisenstab der Stadt Köln.

Das Gesundheitsministerium verriet vorab nicht konkret die Thematik der morgigen Pressekonferenz. Es hieß lediglich, dass es um die „aktuelle Corona-Lage“ und um die „Corona-Pool-Zugangsbeschränkungen“ gehe. 24RHEIN berichtet ab Freitag, 21. Mai, um 10 live über die Bundespressekonferenz. (jw)

Update vom 21. Mai, 11:31 Uhr: Der Artikel wurde um eine Zusammenfassung der Bundespressekonferenz erweitert.

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