1. 24RHEIN
  2. Köln

Reker begrüßt baldige Lockerungen an Schulen – und bittet: „strikt an die Regeln halten“

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Nina Büchs

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin von Köln, mit Maske.
Henriette Reker gibt am 12. Februar eine Pressekonferenz zur aktuellen Coorna-Situation in Köln (Archivbild). © Oliver Berg/dpa

Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat über die aktuellen Entwicklungen rund um das Coronavirus in Köln gesprochen. Sie richtet einen Wunsch an die Kölner.

Update vom 12. Februar, 14.30 Uhr: Der Ticker zur Pressekonferenz ist an dieser Stelle nun beendet.

Corona-Lage in Köln: Reker fordert Bürger zur Zivilcourage auf – man solle sich strikt an die Regeln halten

Update vom 12. Februar, 14:25 Uhr: Schon in der Vergangenheit hat Henriette Reker angekündigt, die Wocheninzidenz in Köln auf 35 reduzieren zu wollen. Das Ziel, die Wocheninzidenz bis zum Montag auf 50 zu drosseln, wird aller Voraussicht nach jedoch nicht erreicht. „Ich glaube, es wird wichtig sein, sich nochmal strikt an die Regeln zu halten und denen, die sich nicht daran halten, mit Zivilcourage zu begegnen“, appellierte Reker.

Pressekonferenz zur Corona-Lage: Darüber berät künftig die Ethikkommission

Update vom 12. Februar, 14:10 Uhr: Der Krisenstab hat nun auch eine Ethikkommission eingeführt. „Die Ethikkommission soll versuchen, Merkmale zu identifizieren und auch Auslegungsfragen zu beantworten, die eine Zuordnung zu den rechtlich bindenen Vorgaben der Corona-Impfverordnung ermöglichen“, so Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner. Die Ethikkommission wird auch die Priorisierung der zu impfenden Personen begutachten und Dringlichkeiten bewerten. So soll eine zeitliche Priorisierung vorgenommen werden. Dadurch kann es dazu kommen, dass manche Personen dann in eine andere Priorisierungsgruppe zugeordnet werden, so Prof. Dr. Dr. Lechleuthner.

Pressekonferenz zur Corona-Lage in Köln: Taxigutscheine ins Impfzentrum werden wahrgenommen

Update vom 12. Februar, 14:05 Uhr: „Die Stadt Köln hat für bestimmte Gruppen die Möglichkeit geschaffen, mit dem Taxi ins Impfzentrum zu kommen. Das wird von einem Teil auch gut wahrgenommen. Wir haben gutes Feedback bekommen von den Personen über 80 und wir hoffen sehr, dass wir bald dann auch die 5.000 Impfungen täglich durchführen können“, so Dr. Miller, Chef der Berufsfeuerwehr Köln .

Impfzentrum in Köln: Termine werden zuverlässig wahrgenommen

Update vom 12. Februar, 14:00 Uhr: „Wir haben nach wie vor eine angespannte Situation in den Krankenhäusern. Die Termine in den Impfzentren werden zuverlässig wahrgenommen. Wir bekommen auch viel Dankbarkeit der Menschen zu spüren“, so Dr. Miller.

Köln: Britische Corona-Variante ist in Köln häufiger verbreitet als südafrikanische Variante

Update vom 12. Februar, 13:55 Uhr: Die meisten Infektionen finden noch immer im privaten Umfeld statt. In Bezug auf die Corona-Mutationen sei die britische Variante etwas weiter verbreitet in Köln als die südafrikanische Corona-Mutation.

Coronavirus in Köln: Reker begrüßt Lockerungen in den Schulen

Update vom 12. Februar, 13:48 Uhr: „Ich bin sehr froh, dass Bund und Länder entschieden haben, dass von den Lockerungen zunächst Schülerinnen und Schüler betroffen sind. Wir werden dann alles tun, was möglich ist, die Wiedereröffnung der Schulen vorzubereiten. Auch die Bereitstellung von digitalen Endgeräten macht den Wechsel zum Präsenzunterricht möglich. Inzwischen stehen den Schulen bereits 4.800 Geräte für Lehrer und 30.000 für Schülerinnen und Schüler zur Verfügung“, so Henriette Reker.

PK zur Corona-Lage: Reker hält Beschlüsse von Bund und Ländern für richtig

Update vom 12. Februar, 13:45 Uhr: „In diesem Jahr ist alles anders, ich bin froh, dass die Kölner bis auf wenige Ausnahmen unserem Aufruf gefolgt sind, auf Karnevalsfeiern zu verzichten. Es habe aber auch einige private Partys gegeben“, so Reker zum Beginn der Pressekonferenz. Der Ausfall der typischen Karnevalsveranstaltungen seien mit einer „gewissen Wehmut verbunden. Das Bild auf den Alter Markt vom Rathaus war gestern sehr deprimierend“, so Reker. „Nach zwei Monate Lockdown stehen wir etwas besser da als im Dezember. Der Reproduktionswert ist aber sehr schwankend“, so Reker. Insgessamt hält die Oberbürgermeisterin den Beschluss von Bund und Ländern richtig, die Kontaktbeschränkungen und Regelungen weiter zu verlängern.

Corona-Lage in Köln: Start der Pressekonferenz verzögert sich

Update vom 12. Februar, 13:35 Uhr: Die Pressekonferenz ist noch nicht gestartet, sie verzögert sich momentan.

Köln: OB Reker über Corona-Lage – Pressekonferenz ab 13:30 Uhr live

Erstmeldung vom 12. Februar 2021

Köln – Vor etwa einem Jahr ist in NRW nach der Karnevalsfeier in Heinsberg der Coronavirus ausgebrochen. Seitdem hat sich einiges verändert. Wie die aktuelle Situation in Köln aussieht, darüber berichtet Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker nach der Sitzung des Krisenstabs am Freitag, dem 12. Februar, in einer Pressekonferenz. Wir berichten ab 13:30 Uhr live.

Köln: Pressekonferenz zur aktuellen Corona-Situation – das ist zuletzt beschlossen worden

Zuletzt wurde unter anderem eine schärfere Maskenpflicht an Schulen beschlossen. So müssen seit Samstag, dem 6. Februar, Besucherinnen und Besucher einer Schule im Umkreis von 150 Metern um die Schule eine Maske tragen. „Hierzu gehören alle Schülerinnen und Schüler, alle in der Schule Beschäftigten und alle, die jemanden zur Schule begleiten, dort abholen oder die Schule aus anderen Gründen aufsuchen“, so die Stadt.

Doch auch andere Regelungen hat die Stadt seit Samstag, dem 6. Februar angepasst. So gilt die Kontaktbeschränkung nun nicht mehr nur im öffentlichen, sondern auch im privaten Raum. Die Regel besagt, dass man sich nur mit maximal einer weiteren Person außerhalb des eigenen Hausstandes treffen darf. Zuletzt verkündete die Stadt, dass noch immer viele Ansteckungen zu Hause passieren.

Köln: Strenge Regeln auch an Karneval – an Weiberfastnacht blieb es ruhig

Am Donnerstag, dem 11. Februar, startete in Köln die „tollen Tage“ mit der Weiberfastnacht. Eigentlich wären die Jecken zu dieser Zeit auf den Straßen unterwegs gewesen und hätten fröhlich zusammen gefeiert. Wegen Corona wurden die Veranstaltungen jedoch abgesagt. Stattdessen gab es zahlreiche Live-Streams im Internet. Um Jecken vom Feiern abzuhalten, hatte die Stadt zudem ein Alkoholverbot verhängt. Sehr zur Freude der Polizei und des Ordnungsamts blieb die Lage in Köln an Weiberfastnacht jedoch entspannt. „Hier ist eher weniger los als an einem normalen Donnerstag“, sagte ein Polizeisprecher in Köln. Es gab demnach nur vereinzelt Corona-Verstöße, so die Stadt. Die Frage ist nun, ob weitere Maßnahmen für die kommenden Tage erlassen werden – obwohl es so ruhig blieb.

Coronavirus in Köln: Impfzentrum an der Messe in Deutz hat den Betrieb aufgenommen

Ein wichtiger Schritt zur Bekämpfung der Pandemie ist die Eröffnung des Impfzentrums. Seit Montag, dem 8. Februar werden im Impfzentrum an der Messe in Deutz Impfdosen verteilt – darunter nun auch der Impfstoff von Astrazeneca. Zur Betriebsaufnahme des Impfzentrums gab die Stadt Köln eine Pressekonferenz. Darin sagte Oberbürgermeisterin Reker, dass dort etwa 5.000 Menschen täglich geimpft werden können. Die erste Impfdosis wurde am 8. Februar an Elisabeth Steubesand verimpft - sie ist mit 105 Jahren die älteste Kölnerin und richtete an ihre Mitbürger eine emotionale Bitte. (nb)

Auch interessant