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Erfolg in Köln: Bereits 250.000 Erstimpfungen gegen das Coronavirus

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Von: Johanna Werning

Ein Mitarbeiter des Gesundheitswesens bereitet Spritzen mit dem Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer vor.

Köln feiert die 250.000. Corona-Schutzimpfung (Symbolbild) © Marta Fernández Jara/dpa

Köln feiert einen großen Meilenstein in der Impfkampagne gegen das Coronavirus. Am 27. April wurde die 250.000. Erstimpfung in der Domstadt verimpft.

Köln – Die Impfkampagne nimmt weiter Fahrt auf. Bundesweit wurden laut RKI über 25 Millionen Menschen geimpft (Stand: 27. April). Auch in Köln werden immer mehr Personen gegen das Coronavirus geimpft. Am Dienstag, 27. April, feiert die Domstadt die 250.000. Erstimpfung. Heißt auch: Gut ein Viertel der Kölner hat bereits die Erstimpfung gegen das Coronavirus erhalten.

250.000. Impfung gegen Coronavirus in Köln: Impfbeginn war erst vor weniger als drei Monaten

Dabei ist es erst drei Monate her, dass in Köln die erste Corona-Schutzimpfung verabreicht wurde: Am 8. Februar öffnete das Impfzentrum an der Messe in Köln Deutz die Türen und impfte als erste Person Kölns älteste Bürgerin, die 105-jährige Elisabeth Steubesand.

Allein in dieser Woche bietet die Stadt Köln Personen, die mindestens 60 Jahre alt sind, insgesamt 9.000 zusätzliche Astrazeneca-Impfungen an. Pro Tag sollen dabei 1.500 Impftermine wahrgenommen werden, wie die Stadt mitteilt.

Für die Geburtsjahrgänge 1941 bis 1951 sowie für Personen ab 80 Jahren stehen zudem ausreichend Impftermine über die Kassenärztliche Vereinigung zur Verfügung.

Ab Juni soll die Priorisierung für die Corona-Schutzimpfung komplett aufgehoben werden. „Das heißt nicht, dass dann jeder sofort geimpft werden kann. Aber dann kann sich jeder um einen Impftermin bemühen“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach dem Treffen von Bund und Länder am Montag, 26. April.

Die Impfreihenfolge für Köln

Coronavirus in Köln: Stadt ändert Impfstrategie

Auch die Stadt Köln änderte zuletzt leicht ihre Impfstrategie, wie der Krisenstab der Stadt mitteilte. Grund dafür ist, dass die Corona-Lage in einzelnen Stadtteilen stark schwankt. Für Stadtteile, die mit besonders hohen Infektionszahlen kämpfen, soll nun ein Sonderkontingent von Corona-Impfdosen bereitgestellt werden. So sollen Menschen aus „besonderen Sozialstrukturen“ frühzeitig geimpft werden können. (jw)

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