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Innerer Grüngürtel in Köln verändert sich – und die Kölner dürfen mitentscheiden

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Von: Johanna Werning

Mehrere Personen sitzen und stehen in dem Grüngürtel in Köln. Im Hintergrund ist das Unicenter zu erkennen.
Der Innere Grüngürtel soll zukünftig in einem neuen Glanz erstrahlen (Archivbild) © Christoph Hardt/Imago

Der Innere Grüngürtel in Köln soll in neuem Glanz erstrahlen. Die Bürger können dabei über die Zukunft der Parks und Grünflächen mitentscheiden.

Köln – Im Grünen sitzen und den Sommer genießen – für tausende Kölner jeden Tag ein beliebtes Ritual, auch im Inneren Grüngürtel. Doch der könnte sich in Zukunft verändern. Das Stichwort: „Städtebaulicher Masterplan Innenstadt“. Ziel ist es, dass „in Abstimmung mit Politik und Stadtgesellschaft verbindliche Regularien für die Weiterentwicklung des Freiraums“ geschaffen werden, so die Stadt.

Somit könnte die beliebte Grünfläche und Wasserstellen wie der Aachener Weiher schon bald in einem neuen Glanz erstrahlen. Denn die gesamte Grünfläche rund um die Innenstadt ist Teil des Projektes „Städtebaulicher Masterplan Innenstadt“. Die Kölnerinnen und Kölner können dabei sogar mitentscheiden, wie die Flächen genutzt werden könnten.

„Städtebaulicher Masterplan Innenstadt“

Seit über zehn Jahren gilt der „Städtebauliche Masterplan“ als eine Art Regiebuch für die zukünftige Stadtentwicklung. „Die darin vorgeschlagenen Maßnahmen werden seitdem sukzessive angegangen und umgesetzt“, so die Stadt. Dabei definieren sieben Bereiche das Grundgerüst des Plans. Die wichtigsten Räume bilden der Rhein, die Kölner Ringe und der Innere Grüngürtel.

Köln: Innerer Grüngürtel soll „zeitgemäße Nutzung der Landschaft“ ermöglichen

Der Grüngürtel rund um den Aachener Weiher gilt als beliebter Hotspot in Köln. Viele Kölnerinnen und Kölner genießen hier ihr Feierabendbier, treiben Sport oder nutzen den Wasserspielplatz an der Venloer Straße. Der Innere Grüngürtel bildet für den ein oder anderen den Ersatz-Garten. „Deshalb gilt es auch, dieses grüne Erbe zu schützen und auszubauen, Lücken zu schließen, Schwachstellen aufzuwerten und eine zeitgemäße Nutzung der Landschaft zu ermöglichen“, so die Stadt weiter.

Die Kölnerinnen und Kölner werden dabei mit ins Boot geholt. Unter dem Beteiligungsportal der Stadt Köln ist es möglich, eigene Vorschläge zur zukünftigen Nutzung abzugeben. Auch die Stadt selbst kann bestimmte Vorschläge zur Weiterentwicklung des Parks machen. Dabei stehen drei Aspekte im Fokus: Der Innere Grüngürtel könnte in Köln zukünftig für „Freiraum/Klima“, „Mobilität/Verbindung“ oder „Städtebau“ stehen. Aber was bedeutet das genau?

Köln: Städtebaulicher Masterplan für Inneren Grüngürtel – Bürger entscheiden mit

Wie der Innere Grüngürtel bald aussehen könnte, ist aktuell noch nicht festgelegt. Möglich ist jedoch vieles. Dabei können neben Fachleuten und der Stadt auch Kölnerinnen und Kölner Vorschläge für die Flächen des Inneren Grüngürtels machen. Wie die Zukunft des Inneren Grüngürtels aussehen soll, wird in einer Online-Veranstaltung am 30. Juni 2021, um 18:30 Uhr thematisiert. Dort können Kölnerinnen und Kölner gemeinsam mit Fachexpertinnen und Fachexperten über die Zukunft des Grüngürtels diskutieren.

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