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Charmant und urig: Diese 11 Kölner Kneipen sind Kult

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Von: Sofia Popovidi

Die Kneipen-Szene in Köln ist groß, an jeder Ecke findet man eine.
Em Schörres, Schmelztiegel und Oma Kleinmann: In Köln gibt es an jeder Ecke tolle Kneipen zu entdecken. © Christoph Hardt/imago

Köln ist die Stadt der Kneipen, die Auswahl ist groß. 24RHEIN stellt elf kölsche Kult-Kneipen vor, denen man unbedingt einen Besuch abstatten sollte.

Köln – Die Kneipen gehören zu Köln, wie der Kölner Dom und der Karneval. Wer Lust auf eine Kneipen-Tour hat oder die nächste Location für seinen Geburtstag sucht, findet hier elf Kult-Kneipen, die Charme, viel Platz und leckeres Kölsch haben.

Die „Kölschbar“ im Belgischen Viertel: Eine Kneipe mit Charme und voller Stammgästen

Der Eingang der „Kölschbar“ in Köln Neustadt-Süd.
In der „Kölschbar“ in Köln wird großen Wert auf Traditionen gelegt. © Privatbrauerei Gaffel

Die urige Kneipe befindet sich mitten auf der Lindenstraße und bringt Jung und Alt zusammen. Neben Kölsch und dem ausgelassenem Feiern ist die „Kölschbar“ vor allem ein Treffpunkt zum gemeinsamen Fußball gucken. Tipp: Wer sonntags vorbeikommt, kann in der Kneipe sogar Tatort auf der Leinwand schauen.

„Bumann & Sohn“ in Ehrenfeld: Kölsch trinken im hippsten Viertel Kölns

Innenbereich des „Bumann & Sohn“ in Köln-Ehrenfeld.
Im „Bumann & Sohn“ in Ehrenfeld finden regelmäßig Events wie Partys und Konzerte statt. © Bumann & Sohn

Vintage Möbel und Backsteinwände: Der industrielle Look des „Bumanns & Sohn“ passt perfekt zum Stadtteil Ehrenfeld, in dem die Bar zu Hause ist. Neben leckerem Kölsch bietet das „Bumanns & Sohn“ im Sommer kühle Longdrinks und Cocktails wie Aperol Spritz an. Der große Außenbereich mit viel Sitzmöglichkeit, süßen Blumenbeeten und einer Tischtennisplatte rundet das Angebot ab. Im Winter findet man dort sogar einen kleinen Weihnachtsmarkt.

„Em Schnörres“ in der Südstadt: Kölsch und Gin-Spezialitäten im Herzen Kölns

Innenbereich der Kneipe „Em Schnörres“ in Köln Altstadt-Süd.
In der Kneipe „Em Schnörres“ in der Kölner Altstadt kann gemütlich getrunken, aber auch wild gefeiert werden. © Em Schnörres

Im „Em Schnörres“ ist vor allem viel Platz zum Verweilen und Tanzen. Im hinteren Bereich heizt in den Abendstunden der DJ die Stimmung auf. Bekannt ist die Kult-Kneipe vor allem für ihre Gin- und Whiskey-Spezialitäten, die Auswahl ist groß und vielseitig. Neben dem normalen Bar-Betrieb gibt es auch immer wieder Lesungen, Live-Musik und Comedy-Auftritte.

„Schmelztiegel“: Retro-Kneipe direkt in der Innenstadt

Innenbereich der Kneipe „Schmelztiegel“ in Köln Neustadt-Süd.
In der Kneipe „Schmelztiegel“ in Köln kann in Retro-Atmosphäre bis spät in die Nacht gefeiert werden. © Daniel Zakharov

Die altmodische Tapete und die dunklen Holzmöbel verleihen dem „Schmelztiegel“ eine ganz besondere Atmosphäre. Das gedimmte Licht und die laute Musik verleitet die Kneipenbesucher zum Tanzen und ausgelassenem Feiern. Wer seinen Geburtstag oder ähnliches dort feiern möchte, kann im „Schmelztiegel“ einzelne Tische oder ganze Bereiche reservieren und sogar ein eigenes Catering mitbringen.

„Lotta“ in der Südstadt: Eine rockige Kult-Kneipe

Eingangsbereich der Kneipe „Lotta“ in Köln Altstadt-Süd.
In der Kneipe „Lotta“ in der Kölner Südstadt geht es rockig zu. Zudem werden hier auch Fußballspiele übertragen. © Lotta

Wer es etwas alternativer mag, sollte „Lotta“ ausprobieren, dort läuft vor allem Punkrock, Soul, Ska und Indie-Pop. „Lotta“ erkennt man an ihrem roten Logo und den dazu passenden roten Wänden. Mittlerweile hat auch diese Kult-Kneipe sich ein ordentliches Stammpublikum aufgebaut, das an der großen Theke gerne Kölsch trinkt und dabei Fußball schaut oder auch mal den Ball im Kicker rollen lässt.

„Delirium Café“: Craftbeer genießen mitten in der Altstadt

Zapfhähne und Biere im „Delirium Café“ in Köln Altstadt-Nord.
Das „Delirium Café“ in Köln ist ein Paradies für Bierfans – hier gibt es fast 200 verschiedene Biere. © Delirium Café

Craftbeer, wohin das Auge reicht: Das „Delirium Café“ in Köln ist eins von 33 Cafés weltweit. An über 30 Zapfhähnen sind neben den Stammbieren aus der belgischen Brauerei „Huyghe“ eine Reihe regelmäßig wechselnder Craft-Biere zu finden. Doch auch das Ambiente der Bar lockt Kölnerinnen und Kölner: Gemütliche Vintage Möbel, Teppiche und außergewöhnliche Tapeten laden zum entspannten Trinken und Plaudern ein.

„Zum Goldenen Schuss“ im Belgischen Viertel: Die klassische Eckkneipe

Der Innenbereich der Kneipe „Zum Goldenen Schuss“ in Köln Neustadt-Nord.
Die Kneipe „Zum Goldenen Schuss“ in Köln ist vor allem bei jungem Publikum sehr beliebt. © Stefan Braunbarth

Zum Goldenen Schuss“ ist vor allem ein beliebter Treffpunkt zum Fußballgucken. Dabei werden die Spiele des 1. FC Kölns gleich auf drei großen Leinwänden übertragen. Neben kostenlosem W-LAN und Kölsch so weit das Auge reicht, bietet die gemütliche Eckkneipe auch Spezialitäten wie Berliner Pfannkuchen an.

„Joode Lade“: Die Karnevals-Kneipe

Innenbereich der Kneipe „Joode Lade“ in Köln Neustadt-Süd.
In der Kneipe „Joode Lade“ finden oftmals auch verschiedene Veranstaltungen statt. © Daniela Abels

Zwischen dem Belgischen Viertel und dem Kwartier Latäng befindet sich das beliebte „Joode Lade“. Vor allem an Karneval ist die Kneipe ein begehrter Feierspot. Auch hier können Fußballfans ihr Spiel mitverfolgen. Wer darauf keine Lust hat, kann sich auf DJs, die am Wochenende auflegen, freuen.

„Bei Oma Kleinmann“ auf der Zülpicher Straße: Im Hotspot der Nachtschwärmer

Eine Fotowand in der Kneipe „Bei Oma Kleinmann“ in Köln Neustadt-Süd.
Viele Kölner sind sich einig, dass es „Bei Oma Kleinmann“ in Köln die besten Schnitzel der Stadt gibt. © Bei Oma Kleinmann

Wer mitten im Geschehen sein will und trotzdem Lust auf ein uriges und kölsches Ambiente hat, sollte „Bei Oma Kleinmann“ vorbeikommen. Auf der Zülpicherstraße, der Studenten- und Partymeile, kann man leckeres Schnitzel essen und dabei ein frisches Kölsch genießen. Jede Woche gibt es „Bei Oma Kleinmann“ eine wöchentlich wechselnde Speisekarte, die von der Jahrzehnte alten Schnitzelkarte ergänzt wird.

„Grünfeld“ im Belgischen Viertel: Entspannte Atmosphäre mit großem Biergarten

Mehrere Personen im Außenbereich der Kneipe „Grünfeld“ in Köln Neustadt-Süd.
In der Kneipe „Grünfeld“ in Köln finden Fußball und Schach-Fans bei einem leckeren Kölsch zusammen. © Ben Hammer

Das „Grünfeld“ nennt sich ironisch die „angesagteste Nicht-Szenekneipe“. Denn die kölsche Kneipe ist für jeden da, der eine gute Zeit haben möchte. Das Motto des Inhabers: „Das Grünfeld ist einfach da, was draus gemacht wird, liegt in den Händen der Gäste.“ Besonders der für das Belgische Viertel untypisch große Biergartenbereich macht im Sommer Platz für Stammgäste und Gelegenheitsbesucher.

Das „Eckstein“ in Klettenberg: Eine Kneipe im mediterranen Ambiente

Außenbereich der Kneipe „Eckstein“ in Köln Klettenberg.
Im „Eckstein“ in Köln Klettenberg kann man in gemütlicher Atmosphäre leckere Gerichte und Getränke genießen. © Sion Kölsch

Im „Eckstein“ kann man vor allem gut essen: frisch zubereitete Tapas, Pasta, Wildbratwürste, Salate und Fisch. Vor allem die familiäre Atmosphäre und das mediterrane Ambiente mit kölschem Herz lädt sowohl Familien, Pärchen, als auch Freundesgruppen in das gemütliche „Eckstein“ ein. Und wer noch nie in der Umgebung war, sollte sich die malerische Siebengebirgsallee mal anschauen, so lauschig mit den schönen Bäumen und Häusern.

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