Auch die Straßenlampen werden gedimmt

Ausgangssperre in Köln: Stadt stellt Beleuchtung des Kölner Doms ein

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Unter anderem die Beleuchtung des Kölner Doms wird wegen der Ausgangssperre eingestellt. (Symbolbild)
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Wegen der Ausgangssperre ist in Köln abends kaum jemand unterwegs. Die Stadt hat deshalb in Auftrag gegeben, unter anderem die Beleuchtung des Doms einzustellen.

Köln – Still ist es abends auf den Straßen in Köln. Angesichts der Ausgangssperre, die dort seit Samstag gilt, ist kaum jemand ab 21 Uhr noch draußen unterwegs. Doch nicht nur die fehlende Geräuschkulisse macht sich in der Stadt bemerkbar. Wie der Energieversorger Rheinenergie mitteilt, werden auch historische Gebäude und Denkmäler nun nicht mehr angestrahlt. Außerdem sollen Straßenleuchten gedimmt werden. Verschwindet Köln nun in der Dunkelheit?

Ausgangssperre in Köln: Beliebtes Wahrzeichen „Kölner Dom“ ist nun nicht mehr beleuchtet

„Vor dem Hintergrund der ab Samstag, 17. April 2021, in der Stadt Köln geltenden Ausgangsbeschränkungen schaltet die RheinEnergie im Auftrag der Stadt Köln die Illuminationsanstrahlung von historischen Gebäuden und Denkmälern im gesamten Stadtgebiet ab. Davon sind unter anderem der Kölner Dom, die romanischen Kirchen, die mittelalterliche Stadtmauer sowie die Denkmäler in der Altstadt und in Deutz betroffen“, heißt es in einer Mitteilung des Konzerns RheinEnergie.

Köln: Versinkt die Stadt in der Dunkelheit? Straßenleuchten sollen ebenfalls gedimmt werden

Zudem wurden auch die Dimmprofile der rund 6.000 modernen Straßenleuchten in Köln angepasst. Diese Leuchten werden bereits ab 21:00 Uhr heruntergedimmt, so das Unternehmen. Aber ist diese Maßnahme auch sinnvoll? Wie die Stadt das offenbar sieht schon, denn so können offensichtlich ja auch Kosten gespart werden. Und wo kaum jemand unterwegs ist, braucht man auch keine Beleuchtung, oder? Über diesen Punkt lässt sich streiten, denn der beleuchtete Dom ist natürlich auch vom Fenster aus ein schöner und für manche vielleicht auch tröstlicher Anblick in den aktuell sehr schweren Zeiten.

So lang die Ausgangssperre gilt, tappen Kölnerinnen und Kölner - wenn sie draußen trotz Sperrzeit unterwegs sind - also erst einmal halbwegs im Dunkeln. Wie lange es übrigens noch bei der Ausgangsbeschränkung bleibt, muss abgewartet werden. Bislang sind dagegen aber schon 16 Eilanträge beim Verwaltungsgericht eingegangen. Wann die zuständige Kammer darüber entscheidet, ist laut Gericht noch unklar. (nb)

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