So groß wie Cent-Stücke

Mysteriöse Löcher auf Sportplatz: Kölner Platzwart ertappt Verursacher auf frischer Tat

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Der Hockeyplatz von Schwarz-Weiß Köln wurde in den vergangenen Wochen von Krähen malträtiert (Symbolbild).

Der Hockey-Club Schwarz-Weiß Köln hatte jüngst mit mehreren ungebetenen Gästen zu kämpfen – die die Anlage des Vereins im Niehler Hafen ordentlich in Mitleidenschaft zogen.

Köln – Auf den Sportplätzen in Köln und Umgebung herrschte viele Monate lang gähnende Leere – dabei machte auch die Vereinsanlage des Kölner Klub für Hockey- und Tennissport „Schwarz-Weiß“ 1920 e.V. im Niehler Hafen am Rhein keine Ausnahme. Bei genauem Betrachten des vom Club genutzten Kunstrasenplatzes allerdings fällt auf: Komplett leer hatte der Platz in den vergangenen Wochen und Monaten nicht gestanden! Demnach entdeckte der Platzwart des Hockey-Clubs kürzlich etwa 16 Cent-Stück große Löcher auf dem Geläuf – was bei den Verantwortlichen der Hockeyabteilung für Verwunderung sorgte, wie der Express berichtet.

Löcher auf Kunstrasenplatz von Kölner Hockey-Club – die Verantwortlichen sind schnell gefunden

Eine weitere Platzbegehung sorgte dann für Aufklärung: Nicht etwa hätten dort Hockey-Spielerinnen oder -Spieler unerlaubterweise oder gar Wildcamper ihr Unwesen getrieben – nein, aufgrund des langen Leerstandes hatten sich auf der Anlage im Niehler Hafen einige Krähen eingenistet, die den Kunstrasen wohl mit echtem Rasen verwechselten und in diesem auf die Suche nach Nahrung gingen. Dies beobachteten Platzwart und Geschäftsführer des Vereins bei einem Spaziergang auf der Anlage und ertappten die ungebetenen Gäste sozusagen auf frischer Tat. Besonders der weiß abgehobene Schusskreis vor dem Tor sei laut Express-Angaben malträtiert worden.

Lösung für Krähen-Probleme in Niehl: Vögel verabschieden sich bei wärmeren Temperaturen wieder

Damit die Löcher bei nun wieder stattfindendem Trainingsbetrieb des Hockey-Clubs nicht weiter aufreißen, muss der Schaden nun von einer Spezialfirma behoben werden. Und die Krähen? Haben sich zu großen Teilen wieder aus dem Staub gemacht, jetzt, wo sie die Anlage wieder mit Menschen teilen müssen. Zudem hätten sich die „Durchreise“-Krähen aus dem Winter wieder verabschiedet, womit der Platz nun nicht mehr von den ungebetenen Gästen bevölkert wird. Unter besonderer Beobachtung dürften diese allerdings aus Sicht des Hockey-Clubs weiterhin stehen.

Es ist nicht das erste mal in den vergangenen Wochen, dass kleine Tiere in Köln für Aufsehen sorgten. Erst kürzlich hatten sogenannte Nutrias in der Domstadt ihr Unwesen getrieben. (mo)

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