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KVB zieht Bilanz: Fahrgastzahlen während Corona enorm zurückgegangen

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Von: Nina Büchs

Eine Straßenbahn der KVB fährt am frühen Morgen vor der Kulisse des Doms über die Severinsbrücke
Die Pandemie hat sich auch auf die Kölner Verkehrsbetriebe ausgewirkt. © Rolf Vennenbernd/dpa

Die Fahrgastzahlen sind im Corona-Jahr um 40 Prozent zurückgegangen. Um Ansteckungen zu vermeiden, hat die KVB verschiedene Maßnahmen eingeführt.

Update vom 5. März, 12: 40 Uhr: Die Pressekonferenz ist nun beendet.

KVB: Abonnements können tagesaktuell gekündigt werden

Update vom 5. März, 12:20 Uhr: Auch das tagesaktuelle Kündigen mancher Aboangebote sei etwa seit Mitte Dezember möglich, so die KVB. Dies gilt für die freiverkäuflichen Abonnements. Außerdem werden im Verkehrs-Verbund Rhein-Sieg derzeit verschiedene Ideen diskutiert, wie man mit neuen Tarifangeboten auf das geänderte Mobilitätsverhalten der Menschen reagieren kann.

KVB: E-Busse und neue Niedrigflurwagen in Auftrag gegeben

Update vom 5. März, 12:15 Uhr: Auch in neue Projekte hat das Verkehrsunternehmen im Jahr der Pandemie investiert. So bekam das niederländische Unternehmen VDL Bus & Coach den Zuschlag für die Lieferung von 53 E-Bussen. Unter anderem wurden auch 64 moderne Niederflurwagen in Auftrag gegeben.

KVB will Pandemie eindämmen – diese Maßnahmen wurden ergriffen

Update vom 5. März, 12:10 Uhr: Hinsichtlich des Gesundheitsschutzes hat die KVB einiges unternommen, so z.B. wurden die Fahrzeuge regelmäßig gereinigt, es wurde eine Maskenpflicht eingeführt, zudem werden die Fahrzeuge gut gelüftet, hieß es in der Pressekonferenz. Auch im Schulbusverkehr wurde nachjustiert. Rund 120 Schulbusfahren wurden zusätzlich in Betrieb genommen. „Es gibt viele Studien, die belegen, dass es kein erhöhtes Ansteckungsrisiko im ÖPNV gibt“, so die KVB. Dennoch werde hier in weitere Studien investiert.

Fahrgast-Bilanz: Weniger Fahrgäste im Jahr der Pandemie

Update vom 5. März, 12:05 Uhr: Frau Haaks, Vorstandsvorsitzende der KVB gab an, dass es während der Pandemie zu einem Rückgang der Fahrgäste gekommen ist. Im Jahr 2020 waren in der KVB 167,7 Millionen Fahrgäste unterwegs, im Jahr 2019 waren es 286 Millionen. Demnach ging die Zahl der Fahrgäste insgesamt um mehr als 40 Prozent zurück. Am niedrigsten waren die Fahrgastzahlen im April 2020. Bei den Stammkunden war der Rückgang nicht ganz so hoch. Die Zahl der Fahrgäste, die mit einem Zeitticket (etwa Semester-, Schüler-, Studenten- oder Monats-Ticket) unterwegs waren, sank von rund 316.200 auf knapp 303.200, ein Rückgang von rund vier Prozent.

Da die KVB im Corona-Jahr auch weniger Einnahmen hatte, wurden staatliche Hilfen in Anspruch genommen. „Dank des ÖPNV-Rettungsschirms von Bund und Land konnten die Verluste zu einem großen Teil ausgeglichen werden“, sagte die Vorstandsvorsitzende.

Erstmeldung vom 5. März:

Köln – Ein Jahr ist nun vergangen, seit auch in NRW die ersten Corona-Fälle bekannt wurden. Seither bestimmt Corona das Leben vieler Menschen, nicht nur in Nordrhein-Westfalen. Aber auch auf viele Unternehmen hat sich die Pandemie ausgewirkt. So auch auf die KVB. Wie sich die Fahrgastentwicklung seither verändert hat, darüber informieren die Kölner Verkehrsbetriebe am Freitag, dem 5. März zum 12 Uhr in einer Pressekonferenz. Zudem wird erläutert, wie das Unternehmen in Köln Fahrgäste und Mitarbeiter vor möglichen Ansteckungen schützt und welche Projekte trotz Corona gestartet oder vorangetrieben wurden. Die Pressekonferenz findet per Video statt. Wir werden um 13 Uhr live berichten.

Übrigens: Hintergründe zur Arbeit in der KVB Leitstelle hat das Unternehmen kürzlich in einem Video veröffentlicht. Daraus geht hervor, was zum Beispiel passiert, wenn eine KVB-Stadtbahn ein einen Unfall verwickelt wird. (nb)

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