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Köln: Schluss mit dem Baustellen-Feeling im Bus – KVB schafft Corona-Folie ab

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Von: Johanna Werning

Der E-Bus der KVB fährt vor dem Kölner Hauptbahnhof her. Im Hintergrund ist der Kölner Dom zu sehen.
Die KVB-Busse öffnen nun auch wieder den Vordereingang (Symbolbild) © Christoph Seelbach/KVB

Die KVB trennt sich von den Corona-Schutzfolien in ihren Bussen. Stattdessen setzt man in Köln nun auf Trennscheiben – und will so pünktlicher sein.

Köln – Lange Zeit war der Einstieg in Linienbusse der KVB nur sehr eingeschränkt möglich. Denn durch die Folienabdeckungen im Fahrerbereich konnten Fahrgäste nur über den hinteren Bereich in die Busse in Köln einstiegen. Viele machten sich über die ziemlich provisorisch aussehende Trennung zum Coronaschutz der Busfahrerinnen und Busfahrer lustig. Doch damit ist jetzt Schluss. Die Folienabtrennung hat jetzt ein Ende, wie das Unternehmen mitteilt.

KVB: Busse nicht mehr im Corona-Look – Trennscheibe statt Folienabtrennung

„Die KVB hat die Folienabtrennung in ihren Bussen, mit denen die Fahrerinnen und Fahrer vor einer Infektion mit dem Coronavirus geschützt wurden, durch Trennscheiben ersetzt.“ Weil die Scheiben sich direkt am Fahrersitz befinden, wird auch der Durchgang zwischen Vordereingang und Sitzplätze nicht mehr versperrt. „Somit können die Fahrgäste nun wieder alle Türen der Busse nutzen.“

Mit der Entscheidung, künftig auf die Folienabtrennung zu verzichten, ist die KVB eines der letzten Unternehmen. „Das sehr vorsichtige Verhalten begründet sich darin, dass zunächst die Erfahrungen anderer Verkehrsunternehmen beobachtet werden sollten.“ So gibt es Berlin und Hamburg schon länger das Konzept einer Trennscheibe.

KVB: Busse bekommen Corona-Trennscheibe – mehr Schutz für Fahrer

Nun hat sich auch der Verkehrsbetrieb in Köln bewusst für den Verzicht der Folien entschieden und setzt nur noch auf die Trennscheibe zum Schutz vor dem Coronavirus. Immerhin könne laut KVB die Luft im Bus besser zirkulieren und führt so zu einer bessern Durchlüftung. Zusätzlich sollen die Fahrerinnen und Fahrer dank der Trennscheibe vor „Übergriffen Dritter“ geschützt werden.

KVB: Busse nicht mehr im Corona-Look – Fahrgastwechsel soll jetzt schneller gehen

Durch die eingebauten Trennscheiben können die Fahrerinnen und Fahrer wieder den Fahrgastwechsel im Rückspiegel verfolgen, was mehr Sicherheit und schnellere Hilfe für mobilitätseingeschränkte Personen bedeuten soll. Außerdem verspricht sich die KVB mehr Pünktlichkeit. Der Fahrgastwechsel wird „an den Haltestellen wieder beschleunigt, sodass die KVB-Busse weniger Verspätungen aufbauen.“ (jw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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