Sechs angemeldete Veranstaltungen

1. Mai in Köln: Spontan-Versammlung „Gegen Polizeigewalt“ – dennoch blieb es größtenteils ruhig

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Bei den angemeldeten Versammlungen am 1. Mai blieb es in Köln größtenteils ruhig (Symbolbild).
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Der Großteil der Versammlungen am 1. Mai verlief gemäß den von Stadt Köln und Polizei erteilten Auflagen störungsfrei. Elf Personen wurden in Gewahrsam genommen.

Köln – Der gestrige Maifeiertag, 1. Mai, verlief für die Polizei in Köln größtenteils störungsfrei. Zum Schutz von insgesamt sechs angemeldeten Versammlungen war die Polizei zwischen 11 und 17.30 Uhr in der Kölner Innenstadt sowie in den Stadtteilen in Deutz und Kalk im Einsatz. Zwei weitere Versammlungsanmeldungen hatten die Anmelder kurzfristig abgesagt.

In Köln: Spontan-Versammlung gegen die Polizei – elf Teilnehmer in Gewahrsam

Bei einem Aufzug vom Friesenplatz in Richtung Alter Markt nahmen Einsatzkräfte gegen 13.30 Uhr auf der Pipinstrasse elf Versammlungsteilnehmer nach Angriffen auf Polizisten und Verstößen gegen das Versammlungsgesetz in Gewahrsam. Durch den Einsatz kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

Die Versammlungsteilnehmer setzten im Anschluss ihren Weg in Richtung Alter Markt fort und beendeten ihre Versammlung. Von dort aus formierten sich etwa 80 von ihnen zu einer Spontan-Versammlung „Gegen Polizeigewalt“ und zogen zum Polizeipräsidium nach Kalk, wo sich die Versammlung auflöste.

Bei einer Demonstration auf der Deutzer Werft ahndete das Ordnungsamt der Stadt Köln Verstöße gegen die aktuellen Bestimmungen des Infektionsschutzes. Um Menschen in Stadtteilen mit einer hohen Inzidenz zu impfen, hat die Stadt Köln vom Land 1.000 Impfdosen zur Verfügung gestellt bekommen.

In Düren kam es noch am Freitagabend zu einem Überfall auf eine Tankstelle. Zwei Maskierte bedrohten den Kassierer mit einer Pistole und einem Hammer, erbeuteten Bargeld und flohen in unbekannte Richtung. (jaw/ots)

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