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Köln: Mädchen angepöbelt und Helfer mit Messer bedroht – 36-Jähriger rastet nach Hinweis auf Maskenpflicht aus

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Von: Benjamin Stroka

Eine Hand haelt ein Messer.
Als er auf die Maskenpflicht hingewiesen wurde, zog der Mann ein Messer (Symbolbild). © IMAGO / Fotostand

Die Polizei in Köln nahm einen 36 Jahre alten Mann fest, der an einer Haltestelle in Kalk Passanten anpöbelte und mit einem Messer bedrohte. Jetzt sitzt er vor dem Haftrichter.

Köln – Da hatte aber jemand eine richtig kurze Zündschnur: Ein 36-jähriger Mann pöbelte an einer Haltestelle in Kalk mehrere Passanten an und zog sogar ein Messer, nachdem er auf die Maskenpflicht im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hingewiesen wurde.

An Haltestelle in Köln-Kalk: 36-Jähriger pöbelte Mädchen an

Laut Polizeiangaben ereignete sich der Vorfall am Dienstagnachmittag (26. Januar) gegen 13:30 Uhr an der Bahnhaltestelle „Kalk Post“. Dort soll ein 36-jähriger Mann nach Zeugenaussagen ohne Mund-Nasen-Bedeckung geraucht und Alkohol getrunken haben. Als andere Personen ihn auf sein Verhalten ansprachen, habe er „sofort aggressiv reagiert und umherstehende Menschen angepöbelt“, wie ein Polizeisprecher mitteilt.

Dann sei er zur Zwischenebene an der Haltestelle hochgegangen und soll dort ein Mädchen angesprochen und angepöbelt haben. Daraufhin griff ein 37-jähriger Mann ein und kam dem Kind zur Hilfe.

Polizei Köln: Mann warf den Beamten das Messer vor die Füße

Der Verdächtige habe dann ein Messer aus der Jackentasche gezogen und den couragierten Helfer damit bedroht. Kurz darauf soll er in Richtung Kalker Hauptstraße geflüchtet sein.

Die herbeigeeilte Polizei konnte den Mann aufgrund einer detaillierten Personenbeschreibung allerdings schon wenige Minuten später festnehmen. Als er die Beamten sah, soll er ihnen das Messer vor die Füße geworfen haben. Er wurde gefesselt und abgeführt. Jetzt droht dem 36-Jährigen eine Anzeige wegen Bedrohung. Er wurde bereits gestern dem Haftrichter vorgeführt. (bs)

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