Entscheidung nach Ostern

Köln bewirbt sich als Modellkommune für Corona-Öffnungen – Aussicht auf vereinzelte Öffnungen

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In Köln könnten bald ausgewählte Lokalitäten wie beispielsweise ein Einkaufszentrum wieder öffnen.

Die Stadt Köln hat sich als Modellkommune für Corona-Öffnungen beworben. Im Zuge dessen könnten dabei schon bald wieder ausgewählte Lokalitäten öffnen.

Köln – Die Stadt Köln hat sich um die Anerkennung als Modellkommune für Corona-Öffnungen beworben. Dies teilte die Stadt am Mittwoch, den 1. April in einer Presseerklärung mit. „Das Land will landesweit in sechs bis acht Kommunen modellhaft erproben, wie die Digitalisierung hilft, schrittweise zu einer Öffnung des gesellschaftlichen Lebens unter Pandemiebedingungen zu kommen“, heißt es in der Mitteilung. Die Entscheidung über den Antrag will das Land in der Woche nach Ostern bekanntgeben. „Über den Startzeitpunkt der Projekte werden das Land und die teilnehmenden Kommunen dann gemeinsam, auch unter Einbeziehung der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens, entscheiden“, heißt es weiter.

Köln bewirbt sich als Modellkommune: Sportstätte und Einkaufszentrum könnten öffnen

Bereits einige Städte und Kommunen in NRW hatten um den Status der Modellkommune gebuhlt. Bei den Modellen soll besonderes Gewicht auf die digitale Unterstützung in den drei Bereichen Kontaktnachvollziehung, Impfung und Testung gelegt werden. Es gehe nicht darum, flächendeckend Öffnungen aller gesellschaftlichen Lebensbereiche kontrolliert zu ermöglichen, sondern sich auf den pandemiesicheren Betrieb klar abgrenzbarer Bereiche zu konzentrieren, erklärt die Stadt. Die Projekte sollen wissenschaftlich evaluiert werden und die Ergebnisse der zeitlich befristeten Modelle wertvolle Hinweise im Sinne auch von Blaupausen für weitere Schritte geben.

Der Kölner Antrag sieht eine geographisch und betriebsbezogen eng begrenzte Projektgröße und -ausdehnung vor, eine stufenförmige Ausweitung ist geplant. Für die erste Stufe sind zunächst die Einbeziehung eines Einkaufszentrums mit ergänzendem Einzelhandel, einer Ladenstraße, einer Eventlokation, einer Kultureinrichtung, einer Veranstaltung des Handels, einer Sportstätte sowie einer Außen- und Innengastronomie geplant. Zudem sollen im ersten Schritt auch räumlich abgegrenzte Modellschulen und Kitas einbezogen werden. Welche Locations in Köln damit genau gemeint sind, verriet die Stadt nicht.

Stadt Köln will Modellkommune werden – digitales Testzertifikat wird erprobt

Im Modellprojekt werden Organisationselemente erprobt, wie das digitale Testzertifikat mit einer definierten Gültigkeitsdauer. Es werden teilsichere (mit negativem PoC-Test) und weitgehend sichere (negativer PCR-Test) Bereiche definiert. Es soll geprüft werden, ob sich die jeweilige Gültigkeitsdauer sicher ausdehnen lässt, auf 60 oder 72 Stunden. Zudem soll die Laborlogistik im Hinblick auf Selbsttestfähigkeit (weniger Fremdaufwand im Testzentrum) und Pooltestung (geringere Kosten für PCR-Testungen) entwickelt und erprobt werden. (pm/mo)

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