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Köln: Ab wann erklingt der Muezzin-Ruf? Es könnte noch länger dauern

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Die Ditib Moschee in Köln-Ehrenfeld ist am Morgen beleuchtet, dahinter ist der Kölner Fernsehturm zu sehen.
Auch in der Ehrenfelder Zentralmoschee könnte künftig der Muezzin rufen (Symbolbild). © Oliver Berg/dpa

In Köln soll künftig der Muezzin zum Freitagsgebet in der Moschee rufen. Bis es wirklich soweit ist, dürfte es allerdings noch etwas dauern.

Köln ‒ Dass Köln künftig Rufe von Muezzins zum Freitagsgebet ermöglichen will, ist bereits länger bekannt ‒ wann sie zu hören sein werden, ist aber auch Monate nach Start des Modellprojekts noch unklar. Es sei noch nicht absehbar, wann die erste Gemeinde den Gebetsruf erklingen lassen werde, erklärte eine Stadtsprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Bislang gebe es zwei Anträge ‒ diese seien aber nicht vollständig gewesen. „Derzeit wird auf die Vervollständigung der Unterlagen seitens der Gemeinden gewartet“, sagte die Sprecherin.

Ruft der Muezzin bald zum Freitagsgebet in Kölner Moscheen? Nachbarschaft muss informiert werden

Köln hatte Anfang Oktober 2021 erklärt, dass Moscheegemeinden auf Antrag und unter Auflagen künftig ihre Gläubigen zum mittäglichen Freitagsgebet rufen dürften. Zu den Auflagen gehört etwa, dass der Gebetsruf nicht länger als fünf Minuten dauert. Für die Lautstärke gibt es eine Höchstgrenze, die je nach Lage der Moschee festgelegt wird. Außerdem muss die jeweilige Moscheegemeinde die Nachbarschaft frühzeitig mit Flyern informieren und eine Ansprechperson benennen, die Fragen beantworten oder Beschwerden entgegennehmen kann. Das Modellprojekt ist zunächst auf zwei Jahre befristet.

Muezzin-Ruf in Köln: Stadt verweist auf Freiheit der Religionsausübung

Die Stadt Köln verweist bei ihrer Initiative auf die im Grundgesetz verbriefte Freiheit der Religionsausübung. Während in christlichen Kirchen die Glocken läuteten, um die Gläubigen zum Gottesdienst zu rufen, seien es in den Moscheen muslimischer Glaubensgemeinschaften die Rufe des Muezzins, die diesen Zweck erfüllten. Die Initiative war breit diskutiert worden. (mo/dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Rheinland & NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren 

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