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OB Reker: Neue Corona-Regeln für Köln „weiterer Schritt Richtung Normalität“

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Von: Nina Büchs

Blick auf das Stadtpanorama von Köln.
In Köln gelten ab Freitag, 20. August, neue Corona-Regeln © Horst Galuschka / Imago

Ab Freitag gelten in Köln neue Corona-Regeln. Wer nicht gegen das Coronavirus geimpft ist oder eine Genesung vorweisen kann, braucht einen Corona-Test.

Köln – Ab Freitag gibt es in Köln neue Corona-Regeln. Diese basieren auf der neuen Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen. Konkret heißt das: Geimpfte und Genesene erhalten weitere Freiheiten zurück. Für Menschen, die jedoch weder geimpft noch genesen sind, gelten ab einer Inzidenz von 35 in vielen Bereichen Einschränkungen in Form einer Testpflicht. Ein Überblick.

Diese Corona-Regeln gelten ab Freitag in Köln

Köln: Neue Corona-Regeln ab Freitag – in diesen Bereichen braucht man nun einen Schnelltest

„Die neue Verordnung ist geprägt von dem Grundsatz, dass Geimpften und Genesenen grundsätzlich alle Einrichtungen und Angebote wieder offenstehen“, teilte die Landesregierung NRW mit. Wer hingegen nicht geimpft oder genesen ist, muss mit Einschränkungen rechnen – wenn die Inzidenz an fünf Tagen in Folge über 35 oder darüber liegt. Diese Inzidenz ist aktuell übrigens in ganz NRW erreicht. Deshalb greifen die Regelungen ab Freitag einheitlich in ganzen Land.

Eine Ausnahme gibt es übrigens beim Besuch von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen und weiteren Einrichtung: Hier braucht man unabhängig von der Inzidenz einen negativen Schnelltest. Weitere Informationen zur neuen Schutzverordnung gab NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann auf einer Pressekonferenz zu den neuen Corona-Regeln bekannt.

Corona in Köln: Hier brauchen ungeimpfte und nicht genesene Personen sogar einen PCR-Test

Einen negativen Test braucht man ab Freitag in Köln auch, wenn man im Club feiern oder an einer Tanzveranstaltung teilnehmen will. Hier reicht ein negativer Schnelltest jedoch nicht mehr aus – stattdessen muss ein PCR-Test gemacht werden. Diese Regelung gilt ebenfalls für den Besuch von Bordellen.

Coronavirus in Köln: Maskenpflicht gilt weiterhin in diesen Bereichen

Wie es weiter heißt, bleibt weiterhin die Maskenpflicht unabhängig von Inzidenzwert bestehen. In folgenden Bereichen muss also nach wie vor eine medizinische Maske getragen werden:

Neue Regeln in Köln: Inzidenzstufen abgeschafft, Reker freut sich über „Normalität“

„Ich begrüße die neue Coronaschutzverordnung des Landes, die für alle Kölner*innen einen weiteren Schritt in Richtung Normalität im Alltag bedeutet“, sagte Oberbürgermeisterin Henriette Reker am Dienstagnachmittag. Diese Normalität sei richtig, „weil wir auf Dauer der Allgemeinheit keine Einschränkungen mehr zumuten können, nur weil einige sich nicht impfen lassen wollen, obwohl sie sich impfen lassen könnten“. Reker appellierte erneut, die Impfangebote der Stadt Köln wahrzunehmen. „Denn nur die Impfungen sind ein wirksamer Weg raus aus dieser Pandemie“, so die Oberbürgermeisterin. „Besonders für die jungen Menschen in Köln, die die Einschränkungen seit fast zwei Jahren mitgetragen haben, freut es mich, dass der Besuch von Clubs und Diskotheken wieder möglich ist.“

In Köln liegt die Inzidenz aktuell über 35 – somit treten die neuen Regeln am Freitag auch dort in Kraft. Geimpfte und genesene Personen erhalten damit Freiheiten zurück. Die Inzidenzstufen wurden hingegen abgeschafft. Eigentlich hätte zum Beispiel in Inzidenzstufe 3 (zwischen 50,1 und 100) die Innengastro wieder komplett schließen müssen – und zwar auch für Gäste, die geimpft oder genesen sind.

Ab dem 20. August heißt es nun: Restaurants (Innengastronomie), Clubs, Hotels, Fitnesstudios oder Museen bleiben unabhängig von den Inzidenzwerten geöffnet. Gäste, die nicht geimpft und nicht genesen sind, brauchen jedoch einen Test. (nb) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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